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stattet. Der in Fig. 8 schaubildlich dargestellte Rahmen besteht aus einer Metallplatte 33, welche mit Rinnen 94 versehen ist. An jedem Ende besitzt der Rahmen eine gerade Kante. Die Rinnen 34 können dadurch gebildet werden, dass die Platte entsprechend ge- schliesst und an den Stellen 35 aufwärts gebogen wird. Vorzugsweise werden Typen nach dem Zeilendrucksystem verwendet, welche in die Rinne 34 eingeschoben werden.
Die Förderrinne 39, aus welcher die Druckstöcke mittelst der Finger 30 entnommen werden, besteht hei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform aus einem Profileisen 40 und einer flachen Leiste 41, deren Abstand voneinander etwas mehr beträgt als die Länge eines Drnckstockes. In Fig. 3 ist die Leiste sowie das Profileisen im Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1 dargestellt. Um die Teile 40 und 41 in dem richtigen Abstand zu halten, sind die Leisten 48 vorgesehen. An ihrem oberen Ende wird die Förderrinne 39 von dem an der Welle 9 befestigten Arm 44 unterstützt, während das untere Ende mit dem an dem Arm 49 angebrachten Querarm 46 verbunden ist. Der Arm 4F1 ist einerseits von dem schwingbaren Druckfundament, andererseits von der Welle 47 getragen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Förderrinne 39 geneigt, so dass die Druckstöcke stets das Bestreben haben, sich abwärts zu bewegen. An dem unteren Ende der Förderrinne 39 ist, wie in Fig. 4 im Schnitt veranschaulicht, ein Kasten 50 vorgesehen, unter welchem die Druckstockhalter 52 um an der Aussenseite des Kastens angebrachte Augen 53 drehbar angeordnet sind. In Fig. 9 ist einer der Halter 52 in Ansicht dargestellt. Fig. 5 ist eine Seitenansicht einiger der in Fig. 4 dargestellten Teile in der Richtung der Pfeiles gesehen.
An dem Halter 52 sind Rollen 54 vorgesehen, welche derart gelagert sind, dass sie während der Umdrehung des Kettenrades 29 durch an den Seiten dieses Rades angebrachte Erhöhungen 55 die Halter 52 in bestimmten Zeiträumen auseinanderklappen, wodurch letztere gestatten, dass ein Druckstock aus der Förderrinne herausfällt. Unmittelbar unter dem Kasten 50 besitzen die Halter 52 eine schräge Fläche 56, welche genügend weit in
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Unter dieser schrägen Fläche ist in jedem Halter eine Nut 59 vorhanden, welche, wie in Fig. 5 veranschaulicht, eine etwas grössere Breite besitzt als die Stärke der Kanten 38 des Druckstockrahmens. Unter der Nut 59 ist ein Vorsprung 60 vorgesehen.
Wenn sich eine Anzahl Druckstöcke in der Förderrinne 39 befindet, ruht der unterste auf den schrägen Flächen 5C der Halter 52. Sobald aber das Kettenrad angetrieben wird. werden die Halter 52 mittels der Rollen. 54 und der an den Seiten des
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xun die Halter 52 wieder auseinander bewegt werden, fällt der unterste Druckstock auf die Kette 25, welche sich unmittelbar unter dem Kasten 59 befindet. Die hintere Kante 33 des Druckstockes wird aber von der Feder 62 gehalten, wodurch der Druckstock eine geneigte Lage annimmt (Fig. 4), so dass der mittlere Steg von der nächstankommenden Reihe von Mitnehmerfingern 30 der Kette 25 gefasst wird, indem diese Finger durch die zwischen den einzelnen Rinnen befindlichen Schütze hindurchgehen.
Durch die weitere Bewegung der Kette 25 wird der Druckstock ausser Eingriff mit der Feder 62 gebracht, so dass derselbe jetzt ausschliesslich von der Kette 25 getragen wird.
Um die richtige Spannung der Kette 25 zu behalten, wird die Führungsrolle 27 von einem einstellbaren Arm 63 getragen (Fig. 4), während die Kette 25 mittelst einer zweiten
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stöcke, während sie um das Kettenrad 2tufs bewegt werden, nicht geändert wird, ist am Ende der Welle 47 ein Auge vorgesehen, welches mit den geeignete Führungsrollen tragenden, radial angeordneten Armen 65 ausgerüstet ist (Fig. 1). Diese Rollen dienen
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dill an der Kette befestigten Druckstücke presst.
Nach dem Abdruck werden die Druckstöcke von der Kette entnommen. Zu diesem Zwecke ist an der Welle 9 ein durch Federkraft gehaltener Arm 70 lose angeordnet,
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Fig. l punktiert angedeutet. Während der Vorwärtsbewegung des Armes 14 stösst, nachdem die Klinke 17 mittelst der bogenförmigen Platte 24 von dem Sperrad gehoben worden ist,
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Förderrinne 39 fahrenden Rinne 67 fällt. Um zu vermeiden, dass die in der Förderrinne enthaltenen Druckstücke zweimal zu der Presse gelangen, wird, wenn die Druckstöcke in die Förderrinne gelegt worden sind, eine Platte oben aufgesetzt, welche etwas grösser ist als die Druckstöcke und daher zwischen die Halter 52 nicht hindurchtreten kann.
Vorausgesetzt, dass es beabsichtigt wird ein Rundscheiben an eine grosse Anzahl Adressen zu richten, wird in der Schriftform ein Raum für die Adresse freigelassen. Die Adressen werden dann zusammengesetzt, vorzugsweise mittelst einer Zeilengiessmaschine und in die in dem Schriftformrahmen vorgesehene Rinne eingeschoben. Die so geladenen Rahmen werden dann in die Förderinne mit der Vorderseite nach oben gelegt und die Presse in Tätigkeit gesetzt Vor jedem Abdruck wird ein Druckstock durch die Kette 25 in die richtige Lage in der Schriftform gebracht, so dass jeder Abdruck mit einer Adresse versehen ist.
Zweckmässig werden die Druckstöcke nach erfolgtem Gebrauch in die Förderrinne zurückgebracht, da hiedurch stets dasselbe Gewicht auf den untersten Druckstock wirkt, ausserdem können letztere, sobald das Rundschreiben oder dgl. fertiggedruckt ist, als Ganies aus der Maschine entfernt und für den späteren Gebrauch aufbewahrt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Adressendruckvorrichtnng für Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Aufdrucken von fortlaufenden Adressen und dgl. dienenden Druckstöcke unter Ver- mittlung von an einer Kette (Riemen oder dgl.) befestigten Mitnehmern einer zu ihrer
Aufnahme bestimmten Rinne oder dgl. nacheinander entnommen, sodann zwecks Abdruckes
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werden.
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