AT112003B - Verfahren und Einrichtungen zur Erzeugung einer Stichflamme. - Google Patents

Verfahren und Einrichtungen zur Erzeugung einer Stichflamme.

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AT112003B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtungen zur Erzeugung einer Stichflamme. 
 EMI1.1 
 verbrennungskraftmaschinen, bei denen das Gemisch vor der   Zündung   eine Durchwirbelung erfährt. Nach dem Stammpatent wird der   Zündfunke   durch einen Luft-oder Gasstrom in die Länge gezogen, der von einem Windkessel aus der Kerze zugeführt wird. Vorliegende Erfindung bezweckt, den Luftoder Gasstrom in einfacher Weise dadurch zu erzeugen, dass das Anblasen des Funkens durch einen Teil des vom Maschinenkolben verdrängten Gemisches selbst erfolgt.

   Zwecks Durchwirbelung des Gemisches wird der Zylinderraum durch eine gelochte Platte in zwei Teile geteilt, und diese Platte erhält erfindungsgemäss unterhalb der Zündkerze eine Bohrung, durch die der Kolben einen Teil des Gemisches zwecks Bildung des   Blasstromes drückt.   Eine andere Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, dass der Maschinenkolben einen Teil des Gemisches aus dem Zylinderraum   hinausdrückt   und von aussen zu den Polen der Kerze führt. 



   Beispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen im Sinne des verbesserten Verfahrens ausgestatteten Motoroberteil im Schnitt, Fig. 2 eine besondere Ausbildung der zur Verwendung gelangenden Platte und die Fig. 3 und 4 abgeänderte Ausführungsformen des Motoroberteiles im Schnitt. 



   Wie aus der Fig. 1 folgt, ist der Zylinderraum 1 des Motors durch die bei 8 gelochte Platte 3 geteilt, und es wird nun erfindungsgemäss die Platte auch mit einer besonderen gerade unterhalb der Kerze 7 befindlichen Bohrung 6 versehen. Beim Aufwärtsbewegen des Kolbens 2, d. h. während des Kompressionshubes, wird das Gemisch daher nicht nur durch die Öffnung   8,   sondern auch durch die Öffnung 6 hinaufströmen, den Überspringfunken der Kerze in die Länge ziehen und eine vollständige Verbrennung bewirken. 



   Eine besonders günstige Durchwirbelung wird durch die in Fig. 2 gebildete Platte erzielt. Bei dieser befinden sich auf der Platte Löcher 9 und   10,   die in entgegengesetzter Richtung verlaufen, so dass das hinaufströmende Gemisch entlang der Zylinderwand in kreisende Bewegung versetzt wird. Das eine dieser Löcher wird vorteilhaft schief unterhalb der Zündkerze 7 angeordnet, so dass die oben beschriebene Wirkung trotz geneigter Anordnung der Bohrungen erreicht wird. Selbstverständlich sind nicht gerade zwei Bohrungen erforderlich, die Zahl derselben wird sich vielmehr den jeweiligen Verhältnissen anpassen müssen. 



   Das Anblasen des Zündfunken kann verstärkt werden, wenn   man   die Anordnung im Sinne der Fig. 3 trifft. Nach dieser wird der Kolben 2 mit einem Stöpsel 11 versehen, welcher in das Durchzugloch der Platte hineinlangt und dasselbe vorzeitig verengt, so dass die restliche   Gemischmenge   gezwungen ist, zum grössten Teil durch das unterhalb der Zündkerze befindliche Loch mit verstärkter Intensität hinaufzuströmen. Die Anordnung kann nach Fig. 4 auch so kombiniert werden, dass der Stöpsel 11 unmittelbar in das unterhalb der Zündkerze 7 befindliche Loch 12 hineinlangt, welches in diesem Falle vorteilhaft in einem engeren Kanal fortgesetzt ist, so dass der Stöpsel wie ein Pumpenkolben wirkt.

   Dabei können weiters ein oder mehrere   Durchzugslöcher   in der Platte 3 noch ausserdem vorhanden sein, wobei der Kolben selbstverständlich auch mit mehreren Stöpseln versehen werden kann. 

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   Selbstverständlich    das   vorzeitige Schliessen der Platte durch beliebige andere   Organe Wie  
Klappen od. dgl. erfolgen, und'ist die Erfindung nicht auf die Anwendung im Kolben befindlicher Stöpsel beschränkt. Auch ist die Anordnung der verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen der Platte nicht auf den Fall des unmittelbaren Anblasens des Zündfunkens beschränkt, sondern es kann dabei ein Luft-oder Gasstrom auch von aussen durch die Kerze geblasen werden, wenn ein Teil des verdrängten
Gemisches aus dem Zylinderraum hinausgeführt und zu den Elektrodenpolen gedrückt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung einer Stichflamme nach Patent Nr. 102476 zur Zündung bei   Schweröl-   verbrennungskraftmaschinen, bei denen das Gemisch vor der Zündung durchwirbelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündfunke durch einen Teil des vom Maschinenkolben verdrängten Gemisches selbst in die Länge gezogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Zwecke der Durchwirbelung den Zylinderraum in zwei Teile teilende gelochte Platte (3) unterhalb der Zündkerze (7 mit einer Bohrung (6 bzw. 12), durch die der Kolben einen Teil des Gemisches in Form eines Blasstromes hinaufdrückt, versehen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (3) mit schräg in entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Bohrungen (9 und 10) versehen ist, die den Gemischstrom in eine kreisende Bewegung versetzen, wobei eine dieser Bohrungen unterhalb der Zündkerze liegt (Fig. 2).
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht unter der Zündkerze liegenden Bohrungen der Platte vor Erreichung der Hochststellung des Kolbens verengt werden, um eine verstärkte Durchströmung durch das Loch (6) unter der Kerze zu erhalten (Fig. 3).
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verengung der Bohrungen der Maschinenkolben mit einem oder mehreren Stöpseln (11), die in die zugehörigen Bohrungen der Platte eindringen, versehen ist (Fig. 3).
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (11) in eine abgestufte Durchzugsbohrung (12) eindringt, die unterhalb der Zündkerze angeordnet ist, um einen verstärkten Strom auf die Elektrodenpole zu blasen (Fig. 4).
    7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des durch den Maschinenkolben verdrängten Gemisches aus dem Zylinderraum hinausgeführt und von aussen zu den Polen der Kerze gedrückt wird. EMI2.1
AT112003D 1924-11-07 1927-05-23 Verfahren und Einrichtungen zur Erzeugung einer Stichflamme. AT112003B (de)

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