AT111696B - Transformator ohne Eisen zum Schutz von Freileitungen. - Google Patents
Transformator ohne Eisen zum Schutz von Freileitungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Transformator ohne Eisen zum Schutz von Freileitungen. Zum Schutz gegen die bei Gewitterstörungen und Erdschlüssen auftretenden Überspannungen in Freileitungen hat man Drosselspulen oder Transformatoren vorgeschlagen, die in die Hochspannungsleitung eingebaut werden. Es ist bekannt, den Transformator so anzuordnen. dass er primär in die Freileitung geschallet ist. während seine Sekundärwicklung über einen Olim sehen Widerstand geschlossen wird. Durch diese Anordnung wird die Energie der EMI1.1 einrichtungen auch die normalen Betriebsstrom einen erheblichen dauernden Energieverlust durch den Ohmschen Widerstand erfuhren. Dieser Verlust tritt deshalb ein, weil einerseits EMI1.2 Spannungen und Ströme sich addieren. während die bei normalem Betrieb induzierten Spannungen einander aufheben. Die Schutzeinrichtung für Einphasenfreileitungen zeigt Fig. 1. Hier bedputet 1 das Eiu- phasenletz, 2 und 3 die in die Hin- und Rückleitung geschalteten Primärwicklungen des Transformators. 4 und 5 seine Sekundärwicklungen. Die Richtung der in den Sekundärwick- lungen induzierten Betriebsspannungen ist durch die schrafflerl angedeuteten Pfeile gekenn- zeichnet: die Richtung der von der Überspannungswelle induzierten Spannungen dagegen durch die stark ausgezogenen Pfeile. Damit die letzteren sich in der Sekundärwicklung addieren, ist die Schaltung so getroffen, wie siE'Fig. j zeigt. Man erkennt zugleich. dass die von den normalen Betriebsströmen induzierten Spannungen sich gegenseitig aufheben und daher keine Ströme zur Folge haben. In Fig.'2 ist das Beispiel einer Schutzeinrichtung für Dreiphasenfreileitungen gegeben. Das Dreiphasennetz 6 enthält die Primärwicklungen 7. 8 und 9 und die Sekundärwicklungen 10, 11 und 12 des Schutztransformators, während der Ohm'sche Widerstand mit 13 bezeichnet wird. Die Richtung der von der Betriebsspannung induzierten Spannungen ist wieder durch die schraffierten Pfeile. die Richtungen der von der Überspannung erzeugten Spannungen durch die stark ausgezogenen Pfeile gekennzeichnet. Auch hier erzeugt die Überspannung in sämtlichen Leitungen Spannungen in der gleichen Richtung und die Schaltung Ist wieder so getroffen, dass diese Spannungen sich addieren. Die Betriebsspannungen dagegen sind. wie aus <Desc/Clms Page number 2> dem Spannungsdiagramm abgeleitet werden kann, um 120 gegeneinander verschoben und heben sich daher in der Dreieckschaltung auf. Andere Schaltungen sind möglich, in denen der Grundgedanke der Erfindung zum Ausdruck kommt, der darin besteht, dass die gegenüber Betriebsspannungen abweichende Richtung der Überspannungswellen in der Schaltung zur Geltung gebracht wird. Beispielsweise können die Sekundärwicklungen in den beiden Figuren parallel geschaltet werden. Die Ausführung der Wicklungen selbst könnte so erfolgen, dass die einzelnen Windungen der Primär-und der Sekundärwicklungen durch Leitungen gebildet sind, die zwischen zwei Masten in Schleifenform hin und hergeführt sind. Der Transformator wird vorteilhaft vor dem Eintritt der Freileitungen in die Station angeordnet. Man könnte auch eine beliebige andere Schaltung als die vorher erwähnte anwenden, sofern man ein Überspannungsrelais anordnet, das bei normalem Betrieb die Sekundärwicklung zunächst offenlässt und bei Ansprechen über einen Widerstand schliesst. EMI2.1 1. Transformator ohne Eisen zum Schutz von Freileitungen gegen Überspannungen, der primär in die Leitung, sekundär auf einen Ohmschen Widerstand geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass seine Sekundärwicklungen derart geschaltet sind, dass die von der Überspannungswelle in ihnen induzierten Spannungen oder Ströme sich addieren, während die bei normalem Betrieb induzierten Spannungen einander aufheben.
Claims (1)
- 2. Transformator nach Anspruch 1, für Einphasenfreileitungen, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wicklungen (2, 3) in die Hin-und Rückleitung geschaltet sind (Fig. 1).3. Transformator nach Anspruch 1 für Dreiphasenfreileitungen, dadurch gekennzeichnet, dass seine Sekundärwicklungen (10, 11, 12) in Dreieck geschaltet und der Widerstand zwischen zwei Phasen gelegt wird (Fig. 2).4. Schutztransformator für Freileitungen unter Anwendung einer beliebigen Schaltung für die Sekundärwicklung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überspannungsrelais den sekundären Stromkreis im normalen Betrieb offen hält, während es bei Störungen die Phasen über Widerstände kurzschliesst.5. Transformator nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wicklungen durch zwischen zwei Masten in Schleifenform hin und her geführte Leitungen gebildet werden.6. Transformator nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch seine Anordnung vor dem Eintritt der Freileitung in die Station. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES71003D DE480823C (de) | 1925-08-01 | 1925-08-01 | Transformator ohne Eisen zum Schutz von Freileitungen gegen UEberspannungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT111696B true AT111696B (de) | 1928-12-10 |
Family
ID=7502177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT111696D AT111696B (de) | 1925-08-01 | 1926-07-31 | Transformator ohne Eisen zum Schutz von Freileitungen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT111696B (de) |
| DE (1) | DE480823C (de) |
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1925
- 1925-08-01 DE DES71003D patent/DE480823C/de not_active Expired
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1926
- 1926-07-31 AT AT111696D patent/AT111696B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE480823C (de) | 1929-08-09 |
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