AT111679B - Verfahren und Anordnung zum synchronen Arbeiten mehrerer Röhrensender. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum synchronen Arbeiten mehrerer Röhrensender.

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AT111679B
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Inventor
Wilhelm Kummerer
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Telefunken Gmbh
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  Verfahren und Anordnung zum synchronen Arbeiten mehrerer   Röhrensender.   



   Es entsteht in der Praxis häufig die Aufgabe, zwei oder mehrere Rührensender synchron mit ein und derselben Welle von einem gemeinsamen Steuersender aus zu steuern. Die vorliegende Erfindung bringt eine Lösung dieser Aufgabe. Es ist natürlich nicht möglich, dass der Steuersender die gleiche Welle aussendet, mit der die ferngesteuerten Sender arbeiten sollen, denn wenn die Empfangsantenne diese   Welle aufnehmen würde und wenn   der eine   Röhrensender   gesteuert werden würde, der wiederum auf einer Sendeantenne arbeitet, so müsste eine Rückkopplung über die beiden Antennen zustande kommen, so   dass Selbsterregung   ein- 
 EMI1.1 
 wird nun diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, dass eine Frequenztransformation vorgenommen wird.

   Man lässt nämlich den Steuersender mit einer andern, u. zw. einer längeren Welle arbeiten, empfängt dann auf der Fernstation diese längere Welle und vervielfacht dort die Frequenz dieser Welle in einer an sich bekannten Art. Diese höhere Frequenz wird nun als eigentliche Senderschwingung zur Ausstrahlung gebracht. Dadurch ist die Möglichkeit, dass eine Eigenerregung des Röhrensenders eintritt, ausgeschlossen. In der technischen Dnrehführung wird die Anordnung zum Ausüben dieses Verfahrens   beispielsweise folgendermassen getroffen   werden. Die ankommende Leistung der   längeren Welle   wird durch Hochfrequenzverstärker verstärkt und diese Frequenz auf irgend eine Weise vervielfacht und hierauf nach einer weiteren Verstärkung durch die eigentliche fremdgesteuert Röhrensendereinrichtung auf die Sendeantenne übertragen.

   Es ist dabei durch gute Abschirmung dafür zu sorgen, dass der Sender nicht auf den Empfänger   rückwirkt.   Eine zweckmässige Art, die Frequenzvervielfachung vorzunehmen, besteht darin, dass der Fernsender auf eine Harmonische des Steuersenders abgestimmt-wird. Hiefür sind besonders wegen ihrer Stärke die zweite, dritte und vierte Harmonische geeignet. 



   Es lassen sich natürlich auch andere Frequenzvervielfachungsmethoden anwenden, so z. B. mit Hilfe von statischen Frequenztransformatoren. Das vorliegend beschriebene Verfahren hat ein besonders wichtiges Anwendungsgebiet für den gleichzeitigen Betrieb einer Reihe von Rundfunksendern. Da mit zunehmender Zahl der Sender das zur Verfügung stehende Wellengebiet zu eng ist, so ist vorgeschlagen worden, eine Reihe von Rundfunksendern mit einer Welle zu betreiben. Es ist natürlich in diesem Fall erforderlich, dass die Wellen all dieser Sender absolut konstant sind, damit durch Interferenzen keine gegenseitigen Störungen beim Empfang auftreten. Das kann aber nur erreicht werden, wenn alle Sender von einem gemeinsamen Zentralsender aus gesteuert werden. Eine solche Steuerung ist aber, wie oben dargelegt, eben nur mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens möglich.

   Was nun die Modulation der einzelnen Sender anbelangt, so ist es für den vorliegenden Fall möglich, die einzelnen Lokalsender gleichzeitig zu modulieren, indem etwa durch Fernleitungen mittels Niederfrequenz oder Hochfrequenz die Steuerung dieser einzelnen Sender wiederum von einer zentralen Stelle aus erfolgt. Eine weitere Bedingung des störungsfreien Arbeitens einer solchen Anlage besteht darin. dass die ausgesandten Wellen jedes einzelnen Senders gleichphasig sind, d. h. es muss 

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 übertragenen   Steuerfrequenzen keine Phásenverschiebungen auftreten.   Dieses wird durch künstliche Leitungen und Phasenschieber, sogenannte Ausgleichsleitungen, erzielt. Das vorliegende Verfahren ist anwendbar für Hochrrequenzübertragung auf drahtlosem Wege, wie auch längs Leitungen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE   
1. Verfahren zum synchronen Arbeiten mehrerer Röhrensender, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfrequenz der fremderregten   Rohrensender ein   Vielfaches der vom Steuersender übertragenen Steuerfrequenz ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass von einem Zentralsender aus Schwingungen einer bestimmten Frequenz über- tragen, am Ort der einzelnen Lokalsender aufgenommen und nach vorhergehender Verstärkung transformiert werden und dass dann diese höhere Frequenz gegebenenfalls nach einer weiteren Verstärkung ausgesandt wird,. wobei die Energieübertragungen drahtlos oder längs Leitungen erfolgen können.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lokale Sender bzw. ein Verstärker auf eine höhere Harmonische des Steuersenders abgestimmt ist und die Frequenztransformation durch Arbeiten auf dem nicht geradlinigen Teil der Röhrencharakteristik (wie z. B. übersteuerte Röhre) erfolgt.
    4. Anordnung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Modulierung der einzelnen Lokalsender durch gleichzeitige Übertragung dieser Modulationsenergie auf die einzelnen Lokalsendereinrichtungen erfolgt, wobei die Modulationsschwingungen mittels Hochfrequenz drahtlos oder längs Leitungen, oder auch mittels gewöhnlicher Telephonleitungen zugeführt werden.
AT111679D 1925-10-20 1926-09-13 Verfahren und Anordnung zum synchronen Arbeiten mehrerer Röhrensender. AT111679B (de)

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