AT111654B - Röntgenröhre. - Google Patents
Röntgenröhre.Info
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Description
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strahlenbündel und die Öffnung für die Röntgenstrahlen ausbohrt. Diese nachträgliche Bearbeitung ist sehr leicht ausführbar und man hat dabei nicht, mit den Schwierigkeiten zu kämpfen, die beispielsweise hei reinem, massiven Wolfram wegen der grossen Härte auftreten.
EMI2.1
Uran wegen seiner noch höheren Ordnungszahl dem Wolfram gegenüber erhehlich überlegen.
Allerdings macht die Herstellung metallischen Urans grosse Schwierigkeiten.
Der Schutzkörper s ist bei den drei dargestellten Ausführungsformen noch mit einem Mantel aus Kupfer umhüllt, der eine leichtere Entgasung der Metallteile verbürgt. Dieser Mantel kann den Schutzkörper ganz umschliessen. Dies ist besonders dann von Wert. wenn man eine solche Verbindung von Elementen mit hohem Atomgewicht zum Einschmelzen in das Kupfer benutzt, die leicht zur Gasabgabe neigt. Man braucht dann nicht sehr reine Stoffe zu verwenden, sondern erzielt auch mit billigen, technischen Material den gleichen Erfolg.
EMI2.2
Metallgemisch wie der Schutzkörper s angeordnet, der die Röntgenstrahlen absorbiert. welche durch die zylindrische Bohrung b hindurchtreten können.
Nach Fig. 2 ist die Sammelvor- richtung der Glühkathode selbst aus Metallgemisch in der erforderlichen Dicke hergestellt. um
EMI2.3
durch einen dahinter angeordneten Pfropfen aus demselben Metallgemisch überdeckt.
Die im Brennfleck ausgelösten Elektronen können bei Auftreffen auf die Ränder der beiden Öffnungen und auf die Aussenwand des Schutzkörpers sekundäre Röntgenstrahlen auslösen. und zwar in verhältnismässig grossen Mengen, da die getroffenen Teile aus Stoff mit hohem Atomgewieht bestehen. Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, dass der Schutzkörper vor allem an den Rändern seiner Öffnungen mit einer Umkleidung aus Stoffen mit niedrigem Atomgewicht versehen ist. Hiezu eignen sich beispielsweise Aluminium, Bor und Beryllium.
Als besonders vorteilhaft erweist sich metallisches Beryllium, da es wegen seines verhältnismässig hohen Schmelzpunktes leicht entgast werden kann und dabei ein besonders niedriges Atomgewicht besitzt. Eine derartige Schutzbekleidung ist in Fig. 2 und 3 mit b'bezeichnet.
Bei der Heilbehandlung, besonders mit harten Strahlen ist es erwünscht, die gleichzeitig miterzeugten weichen Strahlen zu vernichten. Im allgemeinen geschieht dies durch besondere. am Röhrenbehälter angeordnete Filter. Man erspart sich diese, wenn man nicht nur die Ränder der Öffnung für den Strahlenkegel mit dem Stoff von niedrigem Atomgewicht auskleidet. sondern die Öffnung ganz mit einem Pfropfen aus solchem Stoff als Filter f verschliesst, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Zweckmässig ist auch hiebei die Verwendung von metalli- schem Beryllium, da sich dieses leicht entgasen lässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.4
körper. dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenkörper, soweit die Strahlen vollständig abzublenden sind. aus einer innigen Metallmischung hergestellt ist, die aus Metall hohen Atom- gewichtes und Metall niedrigen Atomgewichtes besteht.
Claims (1)
- 2. Röntgenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallmischung aus Pulver von Metall mit hohem Atomgewicht beispielsweise Wolfram, Tantal, Blei, Uran oder aus Pulver einer Verbindung solchen Metalles besteht, das in Metall von geringem Atomgewicht. gegebenenfalls Kupfer oder Eisen, eingeschmolzen ist.3. Röntgenröhre nach den Ansprüchen 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die der Kathode zugewandte Öffnung im Blendenkörper mit einem hinter oder neben der Kathode angebrachten : für die aus der Öffnung austretenden Röntgenstrahlen undurchlässigen Schutzkörper. gegebenenfalls aus demselben Stoff wie der Blendenkörper, überdeckt ist.4. Röntgenröhre nach den AnsprÜchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenkörper zum mindesten an den Rändern seiner Öffnungen mit einem Überzug aus einem Stoff mit niedrigem Atomgewicht versehen ist.5. Röntgenröhre nach Anspruch 4. gekennzeichnet durch einen Überzug aus metalli- schem Beryllium.6. Röntgenröhre nach den Ansprüchen 1. 2, 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Austritt der Röntgenstrahlen und zur Vermeidung der Stielstrahlung bestimmte Fenster des Blendenkörpers aus metallischem Beryllhun besteht.
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1926
- 1926-08-09 AT AT111654D patent/AT111654B/de active
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