AT111438B - Seilmanschette und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Seilmanschette und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT111438B
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Otto Haase & Sohn
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  Seilmanschette und Verfahren zu ihrer Herstellung. 



   Wie bekannt, werden zum Heben von Lasten Seile aus Hanf, Baumwolle oder sonstigem Faser- material wie auch Drahtseile entweder als einfache Seile mit je einem Öhr an jedem Ende oder als end- lose Schlingen ausgebildet verwendet. Diese Seile oder Schlingen dehnen sich unter der Belastung, bis die zu hebende Last voll auf das Seil   (Seilschlinge)   wirkt, und reiben sich daher an der Last, wodurch namentlich, wenn das Anliegen der Last an scharfkantigen Eisenteilen erfolgt, die Seile (Schlingen) sehr rasch   verschleissen.   Diesem Übelstande konnte man bisher nur durch Unterlegen von Putzhadern,   Säcken   usw. abhelfen, welche Hilfsmittel sich jedoch sehr leicht verschieben und einen wirksamen Schutz der Seile bzw. Schlingen illusorisch machen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine aus Hanf, Jute, Baumwolle oder sonstigem Faseroder Wollmaterial hergestellte Ringschutzmanschette, welche im Zusammenhange mit der   Seilschlinge   zu einer Lasthebeschlinge ausgebildet ist, an welcher die Sehutzmansehetten in beliebiger Anzahl, sei es aus   Rund- oder Quadratseilen,   eingearbeitet werden und nicht nur die Seilschlingen selbst, sondern auch die zu hebenden Lasten, namentlich wenn dieselben beispielsweise poliert, gestrichen oder lackiert sind, besonders schützen. 



   Fig. 1 stellt eine von zwei Seilschlingen umfasste Last dar, woselbst über den Seilschlingen d die Schutzmanschetten e verschiebbar angeordnet sind. Diese Seilmanschetten werden entweder als ringförmig geschlossene Manschetten wie nach Fig. 5 und 6 hergestellt, durch welche hindurch die einzelnen Litzen bei der Herstellung der Manschette nach Fig. 5 bei der Verdrillung des Seiles (Schlinge) zu einer endlosen Seilschlinge hindurchgearbeitet werden, oder es können diese Manschetten auch nachträglich über bereits fertiggestellte endlose Seile (Schlingen) in den Ausführungsformen Fig. 6 und 7 angebracht werden.

   
 EMI1.1 
 Enden des Gewebes in jeder zweiten Ganghöhe beiderseits   vorstehende Schlingenenden n   und m sich ergeben, welche bei der Zusammenlegung des Gewebes zu einem Zylinder zahn-oder kammartig ineinandergreifen und durch Riemenstück oder sonstige Bindemittel miteinander verbunden werden, so dass auch diese Art der Herstellung eine nachträgliche Anbringung von Seilmanschetten an den Hebeschlingen gestattet. 



   Nach den Fig.   1-5   wird die Herstellung einer geschlossenen   Seilmansehette   zum Ausdruck gebracht. Auf einem Grundbrette g, (Fig. 2) ist eine ungerade Anzahl von starken Nadeln, z. B. 1-17, angeordnet, welche an ihren beiden Enden mit je einer Öse versehen sind, wie z. B. die   Öse     c   in der Nadel h nach Fig. 3. Das die Manschette bildende Seil, von welchem ein kürzeres Endstück a bei Beginn des Flechtens frei bleibt, wird zwischen den einzelnen Nadeln in schlangenförmigen Windungen in so vielen Lagen hin und her geführt, bis die gewünschte Länge der Seilmanschette erreicht ist.

   Um nun diesem losen Körpergeflechte einen festen in sich geschlossenen Halt zu geben, wird der nach Verlegung zwischen den Nadeln noch erübrigende Teil des Seiles mit seinem Ende in der obersten Lage in eine Öse der   nächstliegenden   Nadel eingezogen und mit Hilfe derselben nach abwärts durch das Geflecht bis zur unteren auf dem   Grundbre1 ; te g   aufsitzenden Windung durchgezogen, worauf das am oberen Öhr der ersten Nadel sitzende Seilende im unteren Öhr der über das Grundbrett emporgezogenen Nachbarnadel befestigt und auf diese Weise wieder nach aufwärts durch das Geflechte gezogen wird, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. 

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   Diese hin-und hergehende   Durchführung   des Seiles findet für jede Nadel statt, so dass an Stelle der Nadeln   jf-j   das durchgezogene Seil b tritt und mit dem ringförmig verlegten Seile eine feste, geschlossen Manschette bildet. 



   Das   Anfangsstück a   sowie das Ende des Seiles wird mit Hilfe einer Nadel oder eines neben einer solchen eingelegten Hilfsfadens in das Geflechte eingezogen, so dass die ganze Manschette nach aussen keine vorstehenden Enden aufweist. Die fertiggestellte Manschette wird schliesslich vom Grundbrette abgehoben. 



  Durch eine solcherart hergestellte fertige Manschette werden nun die einzelnen Litzen einer als endloses Seil herzustellenden Seilschlinge   d   hindurchgearbeitet. 



   An Stelle des nach Fig. 2 dargestellten Grundbrettes g kann dasselbe auch aus zwei gemäss Fig. 4 miteinander durch Haken   I   verbundenen und mit einer in der Mitte befindlichen, für das Durchtreten der Seilschlinge bestimmten Öffnung versehenen Teilen   i   und k bestehen, welche um das zu armierende Seil gelegt werden, worauf mit Hilfe der an diesen Grundplattenhälften in gleicher Weise angeordneten Nadeln, z. B. 1-17, die Herstellung der Manschette über den fertigen Seilschlingen erfolgt, was namentlich bei solchen noch nicht mit Schutzmanschetten versehenen   Hebeschlingen   von Vorteil ist. Das zweiteilige Grundbrett kann von der   Seilschlinge   ohne weiteres durch einfaches Lösen der Haken entfernt werden. 



   Fig. 6 stellt eine Seilmanschette aus-Quadratseil dar, in welchem Falle die Manschette durch Anordnung einzelner Seillagen unmittelbar   über der Hebeschlinge   oder auch als selbständige Manschette durch einfaches Aufwickeln zu einem zylindrischen Körper und Verbindung der einzelnen Seillagen mittels eines starken Nähfadens hergestellt wird, 
PATENTANSPRÜCHE :
1. Seilmanschette zum Schutze von Seilen (Seilschlingen) sowie zum Schütze der Last, dadurch gekennzeichnet, dass-sie aus jeglichem Faser-oder Wollmaterial sowie mit beliebiger Anzahl der aus Rund-oder Quadratseilen   web-oder wirkteehnisch   hergestellt ist und entweder gleichzeitig mit der als endloses Seil hergestellten Hebeschlinge vereinigt oder auch nachträglich über die fertige Seilschlinge gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Seilmanschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziges Seil zwischen den auf einem Grundbrette (g) locker eingesteckten und an beiden Enden mit lösen versehenen Nadeln in beliebigen Lagen schlangenförmig gewunden wird, worauf die fortgesetzte Durchführung des verbleibenden weiteren Seilstückes durch dieses Geflecht an die Stelle der Nadeln mit Hilfe ihrer Ösen geschieht und die Befestigung des freien Anfangsstückes (a) und des Seilendes im Seilgeflechte bei den letztverlassenen Nadelstellungen vorgenommen wird (Fig. 2, 3 und 5). EMI2.1 und lösbare sowie in der Mitte mit einer Ausnehmung für die Seilschlinge versehene Grundplatte (i), (k) verwendet wird (Fig. 4).
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette auch als ebenes Geflecht bei Anordnung der einzelnen Nadeln in einer Ebene mit abwechselnd in jeder zweiten Ganghöhe an den beiden Geflechtsenden frei bleibenden Endschlingen (n und m) hergestellt wird, welche Endschlingen patch umbiegen des Geflechtes zahn-oder kammartig ineinandergreifen und mittels durchgezogener Riemen oder sonstiger Verbindungsmittel verbunden und zu einer geschlossenen Schutz- EMI2.2
AT111438D 1927-03-25 1927-03-25 Seilmanschette und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT111438B (de)

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