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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswerfen und Sammeln der gefüllten Schachteln an Zündholzschaehtelfüllmaschinen.
In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1 und 2 im Grundrisse bzw. im Aufrisse den mit der Vorrichtung versehenen Teil einer Zündholzschachtelfüllmaschine, Fig. 3 einen Querschnitt, Fig. 4 einen Schnitt längs XVIII in Fig. 1 und Fig. 5 einen Schnitt längs XIX in Fig. 1.
Die in Taschen der Förderkette C befindlichen gefüllten und geschlossenen Schachteln B werden durch die Kette vor drei Auswerfer 64 (Fig. 1) geschoben, die mit abwärtsgebogenen Köpfen 65 (Fig. 4) versehen und mittels Gelenke 66 mit einem Gleitstücke 67 verbunden sind, das in einer Führung 68 arbeitet.
Dieses Gleitstück 67 wird mittels eines aufrechten Schwingarmen 69 (Fig. 1, 2 und 4) hin und her bewegt, der von einer Kurvennut 176 betätigt wird. Die Auswerfer 64 haben aufwärtsragende Ansätze 70, die durch eine waagrechte Stange 71 miteinander verbunden sind. Die Stange 71 hat an einem Ende eine Rolle 72, die in die Führungsnut einer waagrechten Stange 73 eingreift. Die Stange 73 ist auf zwei lotrechten Bolzen auf und ab verschiebbar gelagert und mit einem Zapfen 74 versehen, der auf einem Arme 75 aufruht, der mittels einer von einer Daumenscheibe 177 auf und ab bewegten Stange 76 gehoben und gesenkt wird (Fig. 1 und 2).
Mittels dieser Einrichtung werden die Auswerfer 64 bei der Rückbewegung um ihre Gelenke 66 aufwärtsgeschwungen, so dass sie frei über jene Schachteln in der Förderkette hinweggehen, die demnächst aus dieser ausgeschoben werden sollen. Falls die Zündhölzer in Kettentaschen ohne Schachteln gelangt sein sollten, kann die Stange 76 und daher auch die waagrechte Stange 73 mittels eines mit einem Handgriffe 79 versehenen Gleitstückes 77 in gehobener Stellung gehalten werden. Dieses Gleitstück 77 arbeitet in einer Führung 78 und hat eine aufwärtsragende Stütze 80 (Fig. 4), die unter einen seitlichen Vorsprung M der Stange 76 gleiten kann.
Die so gehoben erhaltene Stange 73 erhält die Auswerfer 64 während ihres Hin-und Herganges angehoben, so dass sie nicht in die Taschen eintreten, also die Zündhölzer aus den Taschen nicht ausstossen.
Die ausgeworfenen drei Schachteln werden von einem niedriger gelegenen, mit einem Anschlag 187 versehenen Tische 82 (Fig. 4) aufgenommen und entgegen der Bewegungsrichtung der Förderkette C durch einen Kolben 83 vorbewegt, der durch einen Lenker 84 (Fig. 1 und 2) mit einem Hebel 85 verbunden ist, der mit einem aufrechten Schwingarme 86 verbunden ist, der von einer hin und her bewegten Stange 148 betätigt wird. Wenn sich zwölf Schachteln auf dem Tische 82 befinden, von denen die erste an einem Flansche 87 (Fig. 3) dieses Tisches anliegt, werden sie durch eine hin und her gehende waagrechte Stossplatte 88 (Fig. 1) um die Länge einer Schachtel quer zur Förderkette C bewegt. Die Stossplatte 88 (Fig. 1, 2 und 5) ist an zwei Vorsprüngen 130 eines gebogenen Armes 89 angebracht, der um einen Zapfen 131 schwingbar ist und von einer Feder 90 beeinflusst wird.
Der Arm 89 trägt eine drehbare Scheibe 91 mit seitlichen Rollen 92,92a und mit einem Klotze 93 zwischen zwei der Rollen. Die ständig sich drehende Welle 145 ist mit einem Arme 95 versehen, der eine Rolle 96 trägt, die nacheinander auf die Rollen 92 wirkt und dabei jedesmal die Seheibe 91 um 900 dreht. Eine Feder 97 an dem Arme 89 drückt auf die Rollen 92 und verhindert, dass sieh die Scheibe 91 um mehr als 90 umdreht. Wenn die Rolle 96 die Rolle 92a trifft, gleitet sie längs des Klotzes 93 und drückt die Scheibe 91 und infolgedessen den Arm 89 und die Stossplatte 88 vor.
Zum Anzeigen der Anzahl der Schachteln, die sich in der Reihe zunächst der Förderkette befinden dient ein Anzeiger. Er besteht aus einer drehbaren Scheibe 98 (Fig. 1 und 4) mit seitlichen Stiften 99,
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hat Sperrzähne 102, in die eine federnde Sperrklinke 104 eingreift, die ein Rückbewegen der Scheibe 98 verhindert. Die Scheibe 98 vollführt bei jeder Bewegung der Stange 73 eine Vierteldrehung. Sie ist mit Ziffern 3,6, 9 und 12 versehen, um die Anzahl der Schachteln anzuzeigen, die in der zu bildenden Reihe sind. Ist die Reihe um wenig kleiner als die regelrecht Anzahl, so fügt der Arbeiter die entsprechende Anzahl von Schachteln aus einem zur Hand befindlichen Behälter hinzu.
Ist die Schachtelreihe vollständig, so verschiebt die Stossplatte 88 die Reihe über eine Stufe 105 (Fig. 1 und 3) vor, die an dem Tische 82 vorgesehen ist, um eine Rückbewegung der Reihe zu verhindern.
Die Schachteln der früher vorgeschobenen Reihen werden mittels Flachfedern 106 (Fig. 1 und 3), die von einer vom Haupttisehe T getragenen Querstange 107 vorragen, nachgiebig gehalten.
Nahe dem Ablieferungsende des Tisches 82 befindet sich ein fast lotrecht angeordneter endloser Förderer 108 (Fig. 3), der aus zwei Ketten besteht, die über Kettenräder 109, 110 geführt und mit Winkel- eisenquerstützen-m für abnehmbare Sammeltröge 112, die z. B. je 288 Schachteln aufnehmen können, versehen sind. Die Tröge stützen sich an einer Seite gegen eine feststehende Führung 113. Ein Schaltrad 114 auf der Welle 115 der Kettenräder 109 wird mittels einer Klinke 116 an einer Stange 117 betätigt,
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Je nach der vierten Bewegung des Schaltrades 114 hat sich der Trog 112 um eine Entfernung gesenkt, die der Höhe der Schachtelreihe entspricht. Sobald der Trog 112 gefüllt ist, wird er von Hand abgenommen und ein anderer auf die nächste Stütze 111 gestellt.
Ein Anschlag 118 stützt den Trog 112, wenn diesel' die Hochlage einnimmt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auswerfen und Sammeln der gefüllten Schachteln an Zündholzschachtelfüllmasehinen, gekennzeichnet durch Auswerfer (64) zum Befördern der Schachteln aus der Förderkette (0) auf einen Tisch (82), die mit abwärtsgebogenen Köpfen (65) versehen, an einem hin und her bewegten Gleitstück (67) angelenkt und durch eine waagrechte Stange (71) miteinander verbunden sind, die mit. einer Rolle (72) in eine Führungsnut einer auf und ab bewegten waagrechten Stange (73) eingreift.