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Maschine zum lagenweisen Einfüllen von gleichgestalteten Gegenständen, wie Zigaretten, Zigaretten- hülsen u. dgl.. in Schaehteht.
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Die Maschine nach der Erfindung ist besonders geeignet für sogenannte Grosspackungen, bei denen die Gegenstände in mehreren Lagen # meistens 4#8 # in Schachteln übereinandergelegt werden, welche für eine grössere Anzahl, z. B. 100 Stück in einer Schachtel, bemessen sind.
Die Erfindung bezweckt eine Erhöhung der Leistung und der Betriebssicherheit einer sachen
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und übersichtliche Anordnung der Arbeitsteile und der Führungen für die zm füllenden Gegenstände und die Schachteln zu ermöglichen.
Die an sich bekannten Einrichtungen zur Bildung der einzelnen Lagen von-beispielsweise-
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Schachteln schrittweise längs der Reihe der Zigarettenkammern derart vorgeschaltet, dass während der Schaltungspausen jeder Kammer eine Schachtel gegenüberliegt, worauf aus jedar Kammer eine oder mehrere Zigarettenlagen mittels gleichzeitig wirkender Stosser durch Mundstücke unmittelbar in die gegenüberliegende Schachtel eingelegt werden. Sämtliche Stosser liegen hiebei in einer Ebene.
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Bevor die Schaechteln auf der Führungskette zu den Kammern gelangen, werden sÌss d1lirCh eine Vorrichtung geführt, welche die oberen Längsränder der Schachteln, deren Ränder in den Ecken nur anstossen, ausrichten, etwas erweitern und in U-förmige Führungen zwängen, wodurch der Einlauf der
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der Schachteln vermieden werden.
Die Maschine nach der Erfindung ist in beispielsweiser Ausfühjmng in den beifolgenden Zeichnungen schematisch veranschaulicht, u. zw. ist Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine teilweise Draufsicht der gesamten Maschine, Fig. 3 zeigt die Maschine in Seitenansicht, Fig. 4 veramschaulicht den Aostmreiter
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ordnet, in den die zu füllenden Zigaretten von Hand eingelegt werden. Dieser Behälter ist in Kammern 3,3 unterteilt, die durch Zwischenwände 4 in Kanäle eingeteilt sind, in denen sich die Zigaretten einlegen (punktiert in Fig. 1). Hinter dem Behälter 2 sind die sämtlich in einer Ebene liegenden Stosser 5, 5 in einem Schlitten 6 (Fig. 2) befestigt. Der Schlitten 6 wird von Rollen 7, 7 getragen, welche auf dem Tische 1 in einer Führung laufen.
Ein Hebel 7a, welcher um einen Bolzen 8 schwingt, trägt eine Rolle 9, die am
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angepresst wird. Letztere ist auf der Welle 12 der Maschine befestigt und läuft kontinuierlich um. Am oberen Ende des Hebels 7a ist eine Rolle 12a vorgesehen, welche in eine Nut des Schlittens 6 greift und beim Schwingen des Hebels 7a letzteren samt den in ihm befestigten Stossern 5, 5 hin und her führt.
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Beim Vorgehen des Schlittens 6 mit den Stossern 5, 5 treffen letztere auf die untere Lage oder Lagen der Zigaretten in den Kammern 3 des Behälters 2 und schieben diese durch Führungsmundstücke 13 in die Schachteln 14 auf der Transportkette 15. Letztere ist auf den Kettenrädern 16, 17 (Fig. 1) gespannt und wird von den laufenden Teilen der Maschine schrittweise bei jeder Umdrehung einmal vorgeschaltet.
Die Schachteln werden auf die Kette 15 mechanisch oder von der Hand gebracht und von Mitnehmerhaken 18 mitgenommen.
Bevor die Schachteln zu den Kammern 3, 3 gebracht werden, gelangen sie unter einen Ausbreiter 19 (Fig. 4), der in die gehefteten Schachteln, deren Ränder an den Ecken nur anstossen, niedergeht und die oberen Ränder derselben auseinanderspreizt. Der Ausbreiter ist in einem Hebel 20 befestigt, welcher in Augen 21 geführt ist und mit seinem unteren Ende gegen eine Rolle 22 von einer Feder 23 angedrückt wird. Die Rolle 22 ist am einen Arm eines um einen Zapfen 24 schwingenden doppelarmigen Hebels 25 drehbar befestigt. Der andere Arm des Hebels 25 trägt eine Rolle 26, welche an einer Daumenscheibe 27 anliegt. Unter der Einwirkung'der letzteren wird der Ausbreiter 19 in die Schachtel 14 gedrückt, wodurch deren Ränder ausgerichtet und ausgebreitet werden.
Sie gelangen beim weiteren Vorschalten der Schachteln in die in Fig. 5 veranschaulichte Führungen 32, die die Ränder während des Füllens in aufgeweiterter Lage erhalten.
Die so vorbereiteten Schachteln werden schrittweise vor die Kammern 3, 3 des Behälters 2 gebracht und so gefüllt, dass von der ersten Kammer die untersten Lagen der Zigaretten und von der letzten Kammer die obersten Lagen in die Schachteln eingelegt werden, worauf letztere auf einem Tisch von der Transportkette abgegeben werden, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Um ein fehlerfreies Einlegen der Zigaretten in die Schachteln zu gewährleisten, sind Pressstempel 28 vorgesehen, von denen nur-einer in den Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Er hat die Form einer um einen Zapfen 29 scliwingbarèn Plattè, welche von einem Hebel 30 getragen ist. Letzterer wird von einer Daumen- scheibe 52 derart gesteuert, dass er in der Ruhelage die Platte 28 oberhalb der Schachtel hält und den freien Zutritt der Zigarettenlagen gestattet.
Nur wenn die Zigaretten von den Stossern zu den Schachteln geschoben werden, geht die Platte 28 kurz bevor der Stosser seine Totpunktlage erreicht hat, rasch nieder und drückt die darunter befindliche Zigarettenlage in die Schachtel hinein, bevor die einzelnen Zigaretten der Lage durch ihr Gewicht. frei hinunterfallen können, wodurch ein sicheres Einlegen der Zigarettenlagen in die Schachtel erzielt wird.
'PATENT-ANSPRÜCHE
1. Maschine zum lagenweisen Einfüllen von gleichgestalteten Gegenständen, wie Zigaretten, Zigarettenhülsen od. dgl., in Schachteln, bei der die Zigaretten aus einem Behälter in durch Rüttelwände unterteilten Kammern geordnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer endlosen Kette oder einem Transportbande (15) zugeführten Schachteln (14) schrittweise längs der Reihe der Zigarettenkammern (3) derart vorgeschaltet werden, dass während der Schaltungspausen jeder Kammer eine Schachtel gegenüberliegt, worauf eine oder mehrere Zigarettenlagen aus jeder Kammer unmittelbar in die gegenüberliegende Schachtel von gleichzeitig wirkenden Stossern (5) eingelegt werden.