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charakteristischen Stellungen des Hebels 19 und somit der Klappen 4 und 6, während die Rasten 27 und 28 Neben-bzw. Mittelstellungen der Klappen entsprechen.
Für die Bedienung des Motors sind drei Stellungen der Klappen charakteristisch. In der Stellung
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oder gar keine Luft in den Motor gelangen, damit der Unterdruck möglichst stark und der Benzinstrom möglichst kräftig wird ; es soll demgemäss eine möglichst intensive Zerstäubung stattfinden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Startklappe 4geschlossen sein, damit die gesamte Ansaugkraft zum Ansaugen des Benzins herangezogen wird und sich nicht durch mitgerissene Luft abschwächt. Durch den Schluss der Startklappe 4wird der Luftstrom abgeschlossen und demgemäss nur Benzin eingesaugt. Die Aussenluftklappe 6 kann offen oder geschlossen sein, weil durch deren Stellung die Luftzufuhr nicht beeinflusst wird, denn der Luftstrom ist unter allen Umständen durch die Startklappe 4 gedrosselt.
Die. Stellung 11 gemäss Fig. 2 soll herbeigeführt werden, wenn der Motor zu heiss geworden ist, was z. B. eintritt, wenn das Gasgemisch auf sehr hohe Temperaturen gelangt. Dann ist es erforderlich, frische Luft in den Motor zu bringen und muss demgemäss die Klappe 4 offenstehen, desgleichen die
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das den Luftstrom frei durchlassende Rohr 3 zum Vergaser strömt. Die einfliessende kalte Luft kühlt das Gasgemisch und die bei Überlastung des Motors oder aus sonstigen Gründen eintretende Motor- überhitzung wird durch die einströmende kalte Aussenluft herabgesetzt.
Die Stellung III gemäss Fig. 3 entspricht derjenigen, bei welcher es beabsichtigt ist, den kalten Benzinstrom zu erwärmen, was insbesondere dann notwendig wird, wenn Motor und Betriebsmittel kalt sind und zur raschen Erwärmung warme Luft in den Vergaser eingesaugt werden soll. Die warme Luft wird aus der Verschalung des Auspuffrohres bezogen, welche Verschalung das Auspuffrohr umgibt, so dass sich zwischen Auspuffrohr und Verschalung ständig warme Luft befindet, deren Erwärmung durch die in dem Auspuffrohr fliessenden erhitzten Auspuffgase stattfindet. Zwischen dem Verschalungsraum und dem Ende des Rohres 3 liegt ein Verbindungsrohr, welches in der Zeichnung nicht dargestellt ist und durch welches die warme Luft zum Rohr 3 fliessen kann.
Die offene Klappe 4 sichert den freien Durchtritt der warmen Luft zum Vergaser, während die geschlossene Klappe 6 verhindert, dass durch die Öffnung 5 kalte Aussenluft in das Rohr 3 gelangen kann.
Diese drei Stellungen sind die charakteristischen und wichtigsten Stellungen der Klappen.
Um die Stellung I zu erreichen, wird der Betätigungsknopf 20 von der Stange 19 in die äusserste Lage herausgezogen, so dass die Kugel 22 in die Raste 24 einfällt. Das Stangenende dreht den Hebel 1 in die äusserste linke Lage, wodurch die mit dem Hebel starr verbundene Klappe 6 die Öffnung 5 freigibt.
Gleichzeitig schiebt sich die Stange 14 in das Rohr 13 ein, so lange, bis die Verbreiterung 18 an das Ende
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linke Lage, bei welcher die Staîtkla ppe 4 den Rohrquerschnitt 3 vollkommen abschliesst.
Wird die Lage II gewünscht, dann schiebt man die Stange 19 in die Mittellage, d. i. diejenige, bei welcher die Kugel 22 in die Raste 25einfällt. Durch nach Rechtsdrehen des Hebels 15wird die Klappe 6 der Öffnung nähergerückt, ohne diese abzuschliessen, so dass trotzdem kalte Aussenluft in das Rohr durch die Öffnung 5 einströmen kann. Die Torsionsfeder 10 dreht den Hebel 9 nach rechts solange, bis die sich öffnende Klappe 4 an den Anschlag 11 anstösst.
Die Stellung 111 wird dadurch erreicht, dass der Stellknopf 20 ganz nach innen gestossen wird, wobei die Kugel 22 in-die äusserste Raste 26 einfällt. Durch die gleichzeitig erfolgende Drehbewegung des Hebels 15 wird die Klappe 6 vollkommen geschlossen, während sich die Lage der Klappe 4 gegen- über der Stellung II nicht mehr verändert, weil bei der Weiterbewegung des Hebels 15 die Stange 14 aus dem Rohr 13herausgleitet, ohne dass der durch den Anschlag 11 in seiner Bewegung gehemmte Hebel 9 folgen kann.
Die Zwischenstellungen, entsprechend den Rasten 27 und 28, dienen dazu, den Grad der beabsichtigten Wirkung regeln zu können.
Die Erfindung ermöglicht mit einem einzigen Einstellorgan, nämlich der Stange 19, sowohl die Startklappe als auch die Aussenluftklappe zu betätigen, wobei diese beiden Klappen in einer derartigen zwangläufigen Bewegungsabhängigkeit stehen, dass die für den Motor wichtigen Luftzufuhrbedinglmgen automatisch eingehalten werden.
PATENT-ANSPRÜCHE-
1. Einrichtung an Vergaserzuleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bewegungsmechanismus die Startklappe (W) und die Aussenluftidappe derart zwangläufig steuert, dass bei geschlossener Startklappe die Aussenluftidappe geöffnet ist und sich bei geöffneter Startklappe die Aussenluftklappe entweder gleichfalls in geöffneter oder in geschlossener Stellung befindet.