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Einrichtung zur Erankenbehandiung mit Röntgenstrahlen.
Bei der Krankenbehandlung mit Röntgenstrahlen bedient man sieh, wie bekannt, geeigneter Filter, welche die benutzten Röntgenstrahlen zu durchsetzen haben, bevor sie den Körper des Patienten treffen. Dabei ist es wichtig, Verwechselungen der untereinander verschiedenen Filter zu vermeiden, weil solche Verwechslungen Fehler in der Bestrahlung verursachen würden. Nicht minder wichtig ist es, dafür zu sorgen, dass die Bestrahlung erst beginnen kann, wenn ein, u. zw. das richtige Filter in den Strahlengang gebracht ist.
Eine Einrichtung, welche in einfacher Weise diesen Anforderungen entspricht, ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 in Vorderansicht bei abgenommenem Stecker, in Fig. 2 in Seitenansicht auf den Stecker und auf das die Schablone enthaltende Gehäuse, in Fig. 3 im Durchschnitt längs der Linie A-B in Fig. 1, in Fig. 4 in Vorderansicht nach Abnahme der Deekplatte schematisch dargestellt, während Fig. 5 eine der bei der Einrichtung zur Verwendung gelangenden Karten zeigt.
Die Einrichtung ist dazu bestimmt, bei ihrer Benutzung in einen der Stromkreise der zum Betriebe der Röntgenröhre dienenden Einrichtung, etwa in den Stromkreis des Auslösfmagneten des Hauptstromschalters oder in den Primärstromkreis des den Heizstrom für die Glühkathode der Röntgenröhre liefernden Transformators geschaltet zu werden. Die beiden Leitungen a, mit welchen die Einrichtung in den Stromkreis geschaltet ist, sind je zu einem von zwei um je einen an der Schablone p befestigten Zapfen c drehbaren Hebeln d geführt, die durch die Federn e mit ihren freien Enden einander genähert werden, jedoch durch den isolierenden Anschlag t daran gehindert sind, einander zu berühren. Die leitende Verbindung zu ihnen wird durch den Steekerstift g herbeigeführt, wenn der Stecker eingesteckt ist.
Der Stecker ist in ebenso vielen Exemplaren vorhanden, als verschiedene Filter zur Verwendung gelangen und mit je einem dieser Filter dauernd, etwa durch ein Band, eine Schnur oder eine Kette, verbunden. Jeder Stecker enthält, in seiner Achsenriehtung, einen leitenden Stift g mit isolierendem Ende h und eine Sicherungsanordnung, infolge deren er nur in einer bestimmten Winkelstellung in bezug auf die durch den Mittelpunkt einer durch die Ausnehmungen i in den beiden Kontakthebeln d gebildeten
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die Nut n versetzt, einen Stift 0 aufweist. Die Nut n passt an den Stift z, der an der Deckplatte k bef estigt ist.
Die Deckplatte k und ebenso zwei zwischen Deckplatte k und Grundplatte b angebrachte Schablonen p und q, von denen die eine (p) zweifach in je einem Exemplar vor und hinter den Hebeln d angebracht ist, weisen ausser der zentralen Einstecköffnung für den axialen Stift g eine der Anzahl der zu benutzenden verschiedenen Filter (und Stecker) entsprechende Anzahl um die axiale Öffnung r angeordnete Öffnungen s auf. Die Schablone q ist in dem Gehäuse fest, die Schablone p gegenüber und
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Federn u befestigten Stifte v geführt.
Die Karte w, die zweckmässig auch zur Aufnahme der erforderlichen, den Fall kennzeichnenden und die Behandlungsart vorschreibenden Eintragungen nebst Unterschriften geeignet ausgestattet ist, trägt einen Aufdruek x. welcher den Öffnungen der Deekplatte k und der Schablonen p und q entspricht. Der
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Winkelstellung seiner Sichenmgsanordnung der Lochung der eingeschobenen Karte entspricht, in die Deckplatte und in das Gehäuse eingesteckt werden.
Damit beim Versuch, ein falsches Filter und damit einen falschen Stecker zu verwenden, der Stromkreis nicht geschlossen werden kann, ist der axiale Stift g von seinem vorderen Ende an eine Strecke weit isolierend ausgebildet, so dass erst, wenn der Sicherungsstift o durch die gelochte Stelle in der Platte
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zwischen den beiden Hebeln cl herstellen kann.
Die Karte mit den darauf angebrachten Eintragungen und der an ihr angebrachten Lochung ist eine schlüssige Urkunde darüber, welches Filter bei der betreffenden Bestrahlung Verwendung gefunden hat. Dies ist für viele Fälle, insbesondere im Streitfall, von wesentlicher Bedeutung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung, um bei der Krankenbehandlung mit Röntgenstrahlen die Bestrahlung ohne Vorschaltung des bestimmten, dafür vorgeschriebenen Filters auszuschliessen, gekennzeichnet durch ein Schablonensystem und, mit dem Schablonensystem zusammenwirkend, einen mit dem anzuwendenden Filter dauernd verbundenen Stecker und eine Karte, wobei durch ineinander passende Stifte und Lochungen und untereinander für die Pister von verschiedener Beschaffenheit verschiedene, aber bei Stecker und Karte untereinander gleiche Winkelstellung der Stifte bzw.
Lochung und dadurch, dass die im Ruhezustand gegeneinander versetzten Schablonen erst durch Einschieben der Karte mittels geeigneter, die eine Schablone bewegender, gegebenenfalls federnder Anschläge, welche die Karte beim Eingeschobenwerden vor sich herschiebt, zur Deckung gebracht werden, der Stecker mit seinem Kontaktstift durch die Schablone hindurchgesteckt werden kann und die leitende Verbindung zwischen den im Bereiche der Schablonen angebrachten federnden Backen eines Schalters herstellt.