AT110867B - Pyrometereinbau bei Schachtöfen, insbesondere Röstöfen. - Google Patents

Pyrometereinbau bei Schachtöfen, insbesondere Röstöfen.

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Wilhelm Ing Schuster
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  Pyrometereinbau bei   Schachtöfen, insbesondere Rostöfen.   



   Um die Beschädigung vorragender Pyrometer durch die im Schacht niedergehende Beschickung, sowie um ein   allfälliges   Zusammensintern der Pyrometerköpfe mit der Beschickung zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, die Pyrometerköpfe in das Mauerwerk zurückzuziehen. Dabei kommen aber die Pyrometer nicht mehr in direkte Berührung mit den in dem Ofen aufsteigenden Gasen, so dass die auf diese Weise gemessenen Temperaturen nur Relativwerte darstellen, die unter Umständen sehr beträchtlich unter den tatsächlich vorhandenen Gastemperaturen liegen können. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird zur Aufnahme des Pyrometers ein Zweigkanal im Mauerwerk des Ofenschachtes eingebaut, der an seinen beiden Enden mit dem Ofenschacht in Verbindung steht, so dass durch die im Ofen herrschenden Druckverhältnisse ein Teil der Heizgase gezwungen wird, den Kanal zu durchströmen und hiebei den Pyrometerkopf zu umspülen. Wie eingehende Versuche ergeben haben, ist der Druckunterschied an der Ein-und Ausmündung eines nur 30 cm langen Kanales bereits so beträchtlich, dass eine genügend kräftige Strömung erzielt wird. Die Angaben eines derartig angeordneten Pyrometers entsprechen nahezu vollkommen den Schachttemperaturen.

   Der Kanal wird vorteilhaft so schmal gehalten, dass ein Eindringen grösserer Stücke der Beschickung unmöglich ist, und am Einund Austritt mit derart stark geneigten   Flächen   versehen, dass ein Verlegen des Kanales mit Staub unmöglich wird. 



   Die Herstellung des Kanales erfolgt erfindungsgemäss durch T-förmig gestaltete Formsteine, deren Höhe zwei Schichten der Schachtsteine entspricht. Die Basis dieser Formsteine entspricht der doppelten Länge eines Schachtsteines. Das Mittelstück springt jeweils um eine halbe Schachtsteinlänge zurück. Mit diesen, die entsprechenden Hohlräume aufweisenden Formsteinen kann unter Verwendung der gebräuchlichen Schachtsteine das Mauerwerk im Verband aufgeführt werden, so dass ein Herausfallen eines einzelnen Formsteines vollkommen vermieden ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in Ansicht veranschaulicht. Die in ihrem Zusammenbau den Zweigkanal 1 ergebenden Formsteine. 3 liegen mit den gebräuchlichen Schachtsteinen 2 im Verband. Eintritt und Austritt des Zweigkanales 1 weisen Schrägflächen auf, welche ein Verlegen des das Pyrometer   4   enthaltenden Zweigkanales durch Staub unmöglich machen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pyrometereinbau bei   Sehachtöfen,   insbesondere Röstöfen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Pyrometers   (1)   ein   Zweigka, nal (1) im   Mauerwerk des Ofenschachtes eingebaut ist, der an seinen beiden Enden mit dem Ofenschacht in Verbindung steht, so dass durch die im Ofen herrschenden Druckverhältnisse ein Teil der Heizgase gezwungen wird, den Kanal zu durchströmen und hiebei den Pyrometerkopf zu umspülen. 

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Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweigkanal (1) so schmal gehalten ist, dass ein Eindringen grösserer Stücke der Besehiekung unmöglich ist, und an der Ein-und Ausmündung derart geneigte Flächen besitzt, dass ein Verlegen des Kanales durch Staub verhindert wird.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweigkanal (1) durch T-förmig gestaltete Formsteine (3) gebildet wird, deren Basis der doppelten und deren Mittelstüek der einfachen Länge eines Schachtsteines entspricht, so dass ein Vermauern im Verband mit den gebräuchlichen Schachtsteinen (2) ermöglicht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT110867D 1927-08-19 1927-08-19 Pyrometereinbau bei Schachtöfen, insbesondere Röstöfen. AT110867B (de)

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