AT110470B - Überstromschalter in Form eines Sicherungsstöpsels. - Google Patents

Überstromschalter in Form eines Sicherungsstöpsels.

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AT110470B
AT110470B AT110470DA AT110470B AT 110470 B AT110470 B AT 110470B AT 110470D A AT110470D A AT 110470DA AT 110470 B AT110470 B AT 110470B
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Voigt & Haeffner Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Uberstromschalter in Form eines Sicherungsstöpsels. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 die Klinke n in umgekehrter Richtung gegen die eine der Klinkennasen   m2   drückt. Erfolgt durch Ansprechen des Auslösemagneten und Herausdrücken der Auslöseklinke g'aus der Klinkennase   m1   ein Abschalten der   Kontaktbrücke t,   so bleibt der Griff c mit der   Klinkenscheibe   k stehen, da sie ja dureh die Klinke n und ihren Druck gegen m2 noch weiter verklinkt gehalten wird. Durch Weiterdrehen des Griffes c erfolgt nach einem gewissen Winkel das Wiedereinfallen der Auslöseklinke g durch Anlegen gegen eine der Klinkennasen   m,   an der Klinkenscheibe k. Beim-Einschalten wird die ganze Anordnung wiederum 
 EMI2.2 
 



   Will man dagegen durch das Zurückdrehen des Handgriffes c selbst die Ausschaltung bewirken, so muss man zu einer Ausführung des Überstromschalters nach den Fig. 5 und 6 übergehen. Bei dieser besteht der Schalter aus drei konzentrisch zueinander angeordneten Hauptteilen, die gegeneinander 
 EMI2.3 
 Zwischenschaltung einer besonderen Feder t in ihrer Lage durch eine am festen Schalterteil e sitzende Klinke p festgehalten. Um diese Verklinkung zu lösen, ist an der Kontaktbrücke/eine Nase vorhanden, die die   Auslösung   der am festen Teil a angebrachten Klinke p bewirkt. Da nun die Klinkenscheibe k mit dem festen Schaltkörper a durch die Klinke p verklinkt ist, kann die Auslösung nicht direkt durch Einwirkung auf diese feste Klinke p von Hand erfolgen.

   Der Griff c ist deshalb mit der   Klinkenscheibe   k nicht unmittelbar fest verbunden, sondern gegen diese abgefedert und nimmt bei der Einschaltbewegung die Klinkenscheibe k durch eine Schleppkupplung u mit. Durch Zurückdrehen des Griffes c wird dann vermittels einer Nase die Verklinkung zwischen der   Kontaktbrücke i und   der Klinkenscheibe k gelöst und so die Abschaltung eingeleitet, indem zunächst die Freiauslösung in Tätigkeit tritt und dann durch die oben angegebene Nase auch die Klinkenscheibe k aus der Verklinkung heraus gebracht wird, so dass sie ebenfalls in die   Ausschàltlage   kommt, in der sie sich mit der Hauptklinke wieder verklinkt. 



   Die Klinkenscheibe k wird durch die am Gehäusedeckel a angebrachte feste Klinke p festgehalten. 



  Die Klinkenscheibe k ist gegen das Gehäuse durch die Feder q abgefedert. Der Griff c ist einerseits mit dem Abstreifer r verbunden, der beim Abschalten von Hand auf die Auslöseklinke g einwirkt. 



   Anderseits steht mit der Klinkenscheibe k der Griff c durch die auf den Teil s einwirkende Schleppkupplung u unter Zwischenschaltung einer Feder t in Verbindung. Fig. 5 zeigt die Vorrichtung in der   Einschaltlage. Bei Überstromauslösung   wird durch das Ansprechen des Auslösemagneten die Auslöseklinke g aus der Klinkenscheibe k herausbewegt. Die   Kontaktbrücke t fliegt   unter der Einwirkung der Feder   i   zurück und löst dabei durch eine Nase 11 die in einem entsprechenden Winkel angreifende   Verklinkung   p aus. Hiedurch kommen auch die andern noch festgehaltenen Teile in die Ausschaltlage zurück. Soll dagegen von Hand ausgeschaltet werden, so wird der Handgriff   x   so weit zurückgedreht, dass der Ansatz bzw. Abstreifer r gegen die Klinke g drückt.

   Hiedurch tritt zunächst die Freiauslösung in Tätigkeit. Die Klinkenscheibe k wird dann nach Auslösen der Klinke p durch die Feder q ebenfalls in die Ausschaltlàge zurückgebracht, u. zw. unter Mitnahme des Griffes   c.   



   Eine weitere Möglichkeit des Abschaltens ohne ein   Zurückdrehen   des Griffes c kann dadurch erhalten werden, dass man gemäss der Ausführung   des Überstromschàlters nach   den Fig. 7 und 8 an dem Griff c einen Druckknopf v anbringt, mit dem die Klinkenscheibe k und die   Kontaktbrücke i aus   Ansätzen am festen Teil des Schalters unter Überwindung einer entgegenwirkenden Feder y herausgehoben werden kann. Fig. 7 zeigt die Anordnung in normalem Zustand. Wird der Druckknopf v entgegen der Wirkung der Feder y nach unten gedrückt (Fig. 8), so hebt er die Klinkenscheibe k bzw. ihre Raste w aus den Ansätzen x, die in festen Körpern sich befinden, heraus. Der Schalter wird dann unter Einwirkung der Ausschaltfeder   i   in die Ausschaltlage gebracht. 



   Wesentlich für ein gutes Herstellen und sicheres Arbeiten des Überstromschalters ist aber noch die Möglichkeit,   dass sämtliche   bewegten Teile mit dem Deckel a so verbunden sind, dass der Deckel a des Apparates mit dem ganzen Schalt-und Sprungwerk montiert werden kann, während der untere Teil nur die Auslösespule mit ihrem Kern und die Gegenkontakte enthält. Der Schalter ist also durch Zusammenstecken und Verschrauben der beiden Teile sofort betriebsfähig. Weiter ist noch wichtig, dass am Deckel ein besonderer Rand z vorgesehen ist, der das   Schaltwerk   vor dem Einwirken des zwischen den Kontakten d und e auftretenden Feuers schützt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Überstromschalter in Form eines Sicherungsstöpsels, der mit zentraler Freiauslösung versehen ist und dessen in eine Klinkenscheibe eingreifende Auslöseklinke an der drehschalterähnlich ausgebildeten Kontaktbrücke drehbeweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinkenscheibe starr mit der Achse des Schaltergriffes verbunden ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinkenscheibe und dadurch die schaltenden Teile durch eine rastenartig ausgebildete, mit der Klinkenscheibe in Eingriff stehende Feder in der Einschaltstellung festgehalten wird, und dass durch Drehen des Handgriffes nach erfolgtem Auslösen in einer Richtung nach Überwindung der Rastensperrung die Ausschaltfeder wieder gespannt und die Klinke zum Einfallen gebracht wird, so dass durch Rückdrehen des Handgriffes die Einschaltung erfolgt (Fig. 1 und 2).
    3. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Eingriff fest verbundene Klinkenscheibe ausser der Auslöseklinke noch eine zusätzliche Verklinkung gegen den festen Schaltkörper besitzt, so dass bei Auslösen des bewegten Schalterteiles der Griff mit der Klinkenscheibe zunächst in ihrer Lage verharren und das Wiedereinschalten durch Weiterdrehen des Griffes in der gleichen Drehrichtung vor sich geht, wobei nach einem gewissen Drehwinkel die Wiederverklinkung mit den bewegten Schalterteilen erfolgt (Fig. 3 und 4).
    4. Überstromschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Verklinkung zwecks Auslösen von Hand durch eine Zug-oder Druckbewegung gelöst werden kann (Fig. 3 und 4).
    5. Überstromschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Schaltergriff konzentrisch angeordneten Druckknopf, durch den von Hand ein Herausheben der Kontaktbrücke nebst Sprungwerk aus einer Verriegelungsstellung erfolgt, so dass durch Drücken des Knopfes ein momentanes Abschalten von Hand bewirkt wird.
    6. Überstromschalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, welcher aus Unterteil und Deckel besteht, dadurch gekennzeichnet, dass im Unterteil nur die Auslösespule mit Kern und die Gegenkontakte, am Deckel dagegen alle übrigen, den eigentlichen Schaltmechanismus des Selbstschalter bildenden Teile angebracht sind, um letztere unabhängig zusammen montieren zu können und den Apparat durch Aufsetzen des Deckels arbeitsfähig zu machen.
    7. Überstromschalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel ein umlaufender Rand angebracht ist, der den Schaltmechanismus von den Kontakt gebenden Teilen trennt, um ein Verletzen der den Schaltmechanismus bildenden Teile durch das beim Ausschalten auftretende Feuer zu verhindern. EMI3.1
AT110470D 1924-12-15 1924-12-15 Überstromschalter in Form eines Sicherungsstöpsels. AT110470B (de)

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