AT110226B - Vorrichtung zum Härten des Kopfes von Eisenbahnschienen. - Google Patents
Vorrichtung zum Härten des Kopfes von Eisenbahnschienen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Härten des Kopfes von Eisenbahnschienen. Es sind Verfahren zum Vergüten des Kopfes von Eisenbahnschienen zur Erzielung hoher Ver- schleissfestigkeit an den Fahrfläehen bekannt, wonach die walzwalme Schiene, wie sie das Walzwerk eben verlassen hat, mit dem Kopf ins Wasser getaucht und unter die kritische Temperatur des Schienenstahles abgeschreckt wird, wobei die abgeschreckte äussere Schicht des Schienenkopfes durch die im Innern des Schienenkopfes und auch : m Steg und Fuss verbliebene Wärme angelassen wird. Zur Durchführung des Verfahrens soll die mittels einer Warmsäge auf Verwendungslänge (Normallänge 16 en) geschnittene Schiene in eine Vorrichtung walzwarm eingespannt und mit dem Schienenkopf in Wasser eingetaucht werden. Das Einspannen der Schienen soll gleichzeitig das Verziehen verhindern. Den Gegenstand der Erfindung bilden für die Durchführung dieses Verfahrens im Grossbetriebe bestimmte Einspannvorrichtungen, welche ein bequemes Erfassen der Schiene ermöglichen, ihre sichere Festhaltung während des Vergütungsprozesses gewährleisten und gleichzeitig zur Beseitigung etwa aufgetretener geringer Krümmungen verwendet werden können. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen von Vorrichtungen gemäss der Erfindung dargestellt. EMI1.1 und 4 eine Wendevorrichtung in zwei Ansichten. In Fig. 1 und 2 bezeichnet ci das Hubwerk eines elektrischen Kranes und b den Angriff eines zweiten Hubwerkes, das auf Zangen einwirkt, f sind Sättel am Längsträger der Einspannvorrichtung. Die walzwarme, auf Länge gesägte Schiene wird hinter der Säge auf dem Rollgang durch eine Vorrichtung, die von Hand oder durch Maschine bedient werden kann, so aufgestellt, dass der Kopf nach unten und die breite Fussfläche nach oben zu liegen kommt. Dann wird die Einspannvorrichtung mit Hilfe eines elektrischen Laufkranes auf den aufgestellten Schienenfuss niedergelassen. Dadurch wird zunächst die durch den Wärmeverlust eingetretene Krümmung der Schiene nach oben beseitigt, da diese unter der Last der Einspannvorrichtung auf den Rollgang niedergedrückt und dabei gerade gerichtet wird. Jetzt werden mittels des zweiten Hubwerkes b die Zangen t in Bewegung gesetzt, so dass sie die Schiene in kurzen Abständen an ihrem Fuss ergreifen und gegen den Sattel c festspannen. Die festgehaltene Schiene wird nun durch den Kran vom Rollgang abgehoben, mit dem Kopf in einen Flüssigkeitsbehälter getaucht und möglichst schnell unter die kritische Temperatur des Schienen stahles abgeschreckt. Hierauf wird die Schiene vom Kran wieder gehoben, beiseite gefahren und zum langsamen Abkühlen auf das Warmbett gelegt. Die im Innern des Kopfes sowie im Steg und Fuss verbliebene Wärme bewirkt nun ein Anwärmen und Anlassen der äusseren Schicht des Scheinenkopfes, wodurch die erstrebte grosse Verschleissfestigkeit und Zähigkeit erzielt wird. In Fig. 3 und 4 bedeutet d den Rollgang, auf dem die auf Verwendungslänge geschnittene Schiene liegt. e ist eine Abschiebe- und Andrückvorrichtung, f der Arm der Wendevorrichtung und li sind die Zangen. Die Vorrichtung e drückt die Schiene gegen die Arme f, wobei die durch den Wärmeverlust bedingte EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Sinne des Pfeiles, z. B. um 270,', gedreht wird, kommt der Schienenkopf in die Flüssigkeit A-und wird beim Eintauchen schnell abgeschreckt. Sobald dies im gewünschten Grad erreicht wird, wird die Wendevorrichtung zurückgedreht, so dass die Schiene bei g von den Einspannzangen freigegeben wird und zur weiteren Abkühlung auf das Warmbett abgeschleppt werden kann. Die Einrichtung nach Fig. 3 und 4 kann auch so abgeändert werden, dass die Einspannvorrichtul1'S EMI2.1 nach unten erreicht und so in den Wassertrog eingetaucht werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Härten des Kopfes von Eisenbahnschienen, gekennzeichnet durch einen an dem Hubwerk eines Kranes angehängten Einspanuträger und mit ihm zusammenarbeitende Zangen, die durch ein gesondertes Hubwerk angetrieben werden und die Schiene gegen Sättel am Längsträger der Einspannvorrichtung festpressen und so in gerader Richtung halten.
Claims (1)
- 2. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangen auf einer um ihre Achse frei drehbaren Wendevorrichtung sitzen und die Schiene gegen deren Arme anpressen. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110226X | 1926-02-23 |
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|---|---|---|---|
| AT110226D AT110226B (de) | 1926-02-23 | 1927-01-22 | Vorrichtung zum Härten des Kopfes von Eisenbahnschienen. |
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1927
- 1927-01-22 AT AT110226D patent/AT110226B/de active
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