AT110134B - Langsieb für Papiermaschinen. - Google Patents

Langsieb für Papiermaschinen.

Info

Publication number
AT110134B
AT110134B AT110134DA AT110134B AT 110134 B AT110134 B AT 110134B AT 110134D A AT110134D A AT 110134DA AT 110134 B AT110134 B AT 110134B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
wires
paper machines
fourdrinier
steels
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Elsenhans
Original Assignee
Albert Elsenhans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Elsenhans filed Critical Albert Elsenhans
Application granted granted Critical
Publication of AT110134B publication Critical patent/AT110134B/de

Links

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Langsieb für Papiermaschinen. 



   Bei den endlosen Sieben der Papiermaschinen wird die rasche Abnutzung, der sie unterworfen sind, vornehmlich dadurch hervorgerufen, dass sie sieh auf den verschiedenen Walzen, über bzw. um welche sie beim Arbeitsgang geführt werden, wie auch auf den Saugkästen und Reinigungsvorrichtungen abschleifen : ferner werden die Siebe beim Umlauf um die Walzen fortwährend gebogen und wieder gerade gestreckt und in der Richtung ihres Laufes dauernd auf Zug beansprucht. Durch diese Einwirkungen, insonderheit durch das unaufhörliche Biegen und   Wiedergeradestrecken,   wird der Siebstoff allmählich zerstört, u. zw. sind es ganz besonders die Drähte der Kette des Gewebes, die unter diesen Vorgängen leiden, während dies bei den Drähten des Schusses weniger der Fall ist. 



   Die zur Herstellung der bislang gebräuchlichen Maschinensiebe dienenden Drähte werden meistens aus Bronze oder bronzeähnlichem Stoff gefertigt   :   infolgedessen besitzen diese Siebe eine verhältnismässig nur recht geringe Lebensdauer. Die Verwendung von Stahldrähten ist, obschon diese bedeutend widerstandsfähiger gegen die genannten mechanischen Einwirkungen sind, nicht angängig, weil dieser Stoff rostet, wodurch nicht allein seine Zerstörung beschleunigt, sondern auch das Behandlungsgut leicht verdorben wird. In neuerer Zeit werden hochlegierte Edelstahle erzeugt, die nicht rosten und bei grosser Härte einen ausserordentlich hohen Zähigkeitsgrad aufweisen, wodurch sie eine Widerstandsfähigkeit gegen Bruch und Verschleiss besitzen, der von keinem andern Werkstoff erreicht wird.

   Man hat auch schon vorgeschlagen, Papiermaschinensiebe aus Edelstahl zu fertigen, da seine hervorragenden Eigenschaften ihn weitaus geeigneter als jeden andern Draht hiefür erscheinen lassen. Seine Verwendung ist aber trotzdem wenig wirtschaftlich, weil sein Handelspreis ein so hoher ist (in Form von Gewebedraht etwa das Zehnfache von dem der Bronze), dass die Vorteile der längeren Lebensdauer der Siebe dadurch zu einem wesentlichen Teil aufgehoben werden. Ausserdem machen es die in der Zähigkeit und Federung dieses Stahles   begriindeten webetechnischen Schwierigkeiten unmöglich,   ein ebenes Papiermaschinensieb herzustellen. 



   Die Erfindung bezweckt, diese webetechnische Schwierigkeit zu beseitigen und die Verwendung des genannten hochwertigen Edelstahls zur Herstellung von Maschinensieben wirtschaftlicher zu gestalten, und besteht darin, dass nur die Drähte der Kette des Gewebes aus hochwertigem, gegen Verschleiss besonders widerstandsfähigem, nicht rostenden Stahl gemacht werden, während für den Schuss, entsprechend dessen niedrigerer Beanspruchung, Drähte geringerer Güte, wie beispielsweise der bislang verwendete Bronzedraht, zur Verwendung gelangen. 



   Gemäss der Erfindung hergestellte Maschinensiebe sind von ebenso langer Lebensdauer wie solche, bei denen sowohl Kette wie Schuss aus dem hochwertigen Edelstahl gefertigt sind ; sie sind aber, da ihr Preis nur etwa drei Fünftel von dem der letzteren beträgt, wesentlich billiger in der Anschaffung wie diese und gewähren daher erhebliche wirtschaftliche Vorteile. 



   Die Edelstahle sind in der Hauptsache hochlegierte Chromnickelstahle. Dieselben werden je nach den zu erzielenden Sondereigenschaften in den verschiedensten Zusammensetzungen hergestellt, auch können sie zum gleichen Zwecke noch kleine Zusätze, z. B. von Wolfram oder Vanadium, erhalten. 



   Als Chromnickelstahle von besonderen Eigenschaften sind beispielsweise bekannt geworden 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 6-25% <SEP> Cr, <SEP> 20-0#5% <SEP> Ni <SEP> and <SEP> bis <SEP> zu <SEP> 1% <SEP> C.
<tb> 



  15-40% <SEP> Cr, <SEP> 20-4% <SEP> Ni <SEP> und <SEP> bis <SEP> zu <SEP> 1% <SEP> C,
<tb> 18-24% <SEP> Cr, <SEP> 7-20% <SEP> Ni, <SEP> 2-6% <SEP> Cu <SEP> und <SEP> 0#1-0#4% <SEP> C,
<tb> 18-30% <SEP> Cr, <SEP> 20-4% <SEP> Ni, <SEP> 2-4% <SEP> Mo <SEP> und <SEP> 0#1-0#4% <SEP> C.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Sie alle können als Werkstoff für Kettendrähte zur Herstellung des Gegenstandes der Anmeldung dienen. Naturgemäss sind die Eigenschaften so unterschiedlich legierter Stahle sehr verschieden, ebenso auch die Höhe der Gestehungskosten. Unter den fabrikationsmässig hergestellten Chromnickelstahlen kann man im wesentlichen zwei Gruppen mit wesentlich verschiedenen chemischen und physikalischen Eigenschaften sowie verschiedener Struktur unterscheiden. Zur ersten Gruppe mit martensitischem oder troostitischem Gefüge gehören Stahle mit einem mittleren Chromgehalt und geringen Nickelgehalten. Zur zweiten Gruppe mit austenitischem Gefüge gehören Stahle mit hohem Chromgehalt und mittlerem Nickelgehalt.

   Diese zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion jeder Art und durch ganz besonders hohe Verschleissfestigkeit aus und kommen vornehmlich als Werkstoff für Kettendrähte der beschriebenen Art in Betracht. Zwar können auch die Stahle der ersten Gruppe zur Fertigung der Kettendrähte Verwendung finden, weil auch sie rostsicher hergestellt werden können : 
 EMI2.1 
 und den Widerstand gegen   Verschleiss   wie die Stahle der zweiten Gruppe, dagegen sind sie erheblich billiger herzustellen als diese. Sie würden daher bei Verwendung von Kettendrähten aus einem hoehwertigeren   Chrommckelstahl.   gegebenenfalls auch für den Schuss Verwendung finden können. 



   Die Erfindung kann auch für umlaufende Siebe anderer Maschinen als Papiermaschinen Verwendung finden, z. B. für die Siebe von Maschinen zum Herstellen von Kohlenstaub, wie er für Kohlenstaubfeuerungen benutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Langsieb für Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettendrähte des Gewebe aus nichtrostendem Edelstahl, die Drähte des Schusses hingegen aus geringwertigerem Draht bestehen.
AT110134D 1926-04-19 1926-04-19 Langsieb für Papiermaschinen. AT110134B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT110134T 1926-04-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT110134B true AT110134B (de) 1928-07-10

Family

ID=3626216

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT110134D AT110134B (de) 1926-04-19 1926-04-19 Langsieb für Papiermaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT110134B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT110134B (de) Langsieb für Papiermaschinen.
CH122604A (de) Umlaufendes Maschinensieb aus Drahtgewebe, insbesondere für Papiermaschinen.
CH379125A (de) Manganhaltige Phosphorbronze
AT49726B (de) Kettenfadenwächter für Webstühle mit mehreren Webketten übereinander.
AT143063B (de) Verfahren und Vorrichtung zun Herstellen von Papier auf Langsiebmaschinen.
AT59424B (de) Schüttelpartie für Papiermaschinen.
AT50719B (de) Stoffwalze für Stickmaschinen.
AT207575B (de) Manganhaltige Phosphorbronze-Legierung
AT21659B (de) Reinigungs- und Sortiermaschine.
AT24661B (de) Verfahren zur Einbindung von Stickfäden in Geweben.
DE645441C (de) Entwaesserungsfilz fuer Papier-, Pappen- und aehnliche Maschinen
AT117738B (de) Putzmörtelträger.
AT150844B (de) Knotenfänger für Papierbrei.
AT49292B (de) Heuwendemaschine.
AT118668B (de) Naßfilz für Papier- und Pappenmaschinen.
AT8564B (de) Webeblatt.
AT71935B (de) Verfahren zur Herstellung von Schlauchgeweben.
AT17367B (de) Lampendocht.
AT65574B (de) Kratzenbeschlag mit Säulenstich oder Blattstich.
AT108798B (de) Filztuch.
US1707757A (en) Rotary machine sieve of wire gauze particularly for paper machines
AT22710B (de) Chenille-Florband und Webstuhl zu dessen Herstellung.
AT28079B (de) Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Führung der von einem kontinuierlich aus dem Walzkaliber tretenden Walzstrang abgetrennten Walzstäbe.
AT142097B (de) Rostsichere Molybdän-Kupfer-Chromstähle.
AT132975B (de) Filz für Papiermaschinen.