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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 11010. RICHARD GILPIN WOOD IN ALLEGHENY (PENNSYLVANIA,
V. ST. A.).
Verfahren zur Herstellung von Feinbleche.
Vorliegende Erfindung betritt ein Verfahren zur Herstellung von Feinblechen.
Bei der Herstellung von Feinblechen war es bisher vielfach Üblich, einen Walzstab zu einem Flachstab von etwa 16-20 mm Dicke auszuwalzen. Diese. Flachstäbe wurden sodann zerteilt, so dass sie eine Länge hatten, die etwa gleich war der Breite der zu walzenden Bleche. Die so gewonnenen sogenannten Blechstäbe wurden dann erhitzt und pinsln hochkantig passenden Walzen zugeführt, durch welche sie auf eine Dicke von etwa 6-3 mm gebracht wurden.
Die so erhaltenen Rohbleche wurden zu je zweien aufeinandergelegt und bis zur Nummer 18 oder 20 der Birminghamer-Lehre, d. i. bis auf etwa 1#27-0#95 mm heruntergewalzt. Sodann wurden diese Bleche voneinander getrennt und fünf oder sechs derselben zu einem Paket übereinander gelegt und bis auf eine unter der Schweisstemperatur liegende, für das weitere Auswalzen zweckmässige Temperatur erhitzt.
Die Bleche wurden dann zwischen passenden Blechwalzen auf die gewünschte Stärke heruntorgowalzt.
Alle Massnahmen, die mit der beschriebenen Art der Walzblechherstellung verbunden wie z. B. das Heranführen an die Walzen und Scheren, (las Übereinanderlegen der Bleche und das Einführen dos Walzgutes in den verschiedenen Arbeitsstnfen in die Ofen geschahen von Hand, und daher erforderte die hisherige Herstellungsweise viel Zeit und Arbeit.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren weist dem gegenüber verschiedene
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Hkhtung, d. h. nach der Zuführungsrichtung, während bei dem bisherigen Verfahren die Richtung der Zuführung, was die Biechstäbe anbelangt, umgekehrt wurde ; die Flachstäbe wurden nämlich zuerst nach der einen Richtung zu Blechstäben gewalzt und die Richtung, nach welcher das Auswalzen der B) cchstäbo zu Blechen erfolgte, lag unter einem rechten Winkel zu der ersten Zuführungsrichtung. Nach dem bisherigen Verfahren wurde die Breite des fertigen Bleches bestimmt durch das Zerschneiden der Stäbe zu Buchstaben, die etwa eine Länge hatten, welche der Breite des fertigen Bleches entsprach.
Statt dieses Zerteilens auf richtige Breite erfolgt nach dem vorliegenden Verfahren das Zerschneiden auf eine Länge, welche für die Bildung des Paketes und für das Auswalzen geeignet ist.
Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich also von den bekannten Verfahren wesentlich dadurch, dass die Breite des Walzbleches nicht wie bisher durch Zerschneiden, sondern durch das vorausgehende Auswalzen des Eisenblockes zu einem Stabe, dessen Breite der Breite des herzustellenden Bleches gleich ist, bestimmt wird, ferner dadurch, dass das Walzgut stets in der Richtung der Zuführung ausgewalzt und zwar nur nach der Länge und Dicke aus-
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passende Längen zerteilt wird, ist man in der Lage, schon bei dieser Arbeitsstufe mit der Bildung von Paketen zu beginnen, die aus zwei oder mehr übereinander gelegten Abschnitten bestehen. Unter der Bezeichnung"Paketlänge"ist eine Länge verstanden, die das Über- einanderlegan von zwei oder mehr Abschnitten und das gleichzeitige Hindurchführen durch das Streckwalzwerk gestattet.
Dieses Abschneiden der Flachstäbe in Abschnitte, passender Walztänge entspricht dem Zerschneiden eines Flachstabes in Blechstäbe bei dem alten Verfahren. Die Blechstäbo wurden in Längen geschnitten, die grösser waren als die Breite, die gewöhnlich etwa IcOmM betrug. Stäbe solcher Abmessung können nicht aufeinander gelegt
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der Längsrichtung des Packetes durch das Streckwalzwerk hindurch geführt werden. Auf diese Weise wird die Arbeit wesentlich erleichtert, eine grössere Leistung erreicht und Ausschuss beim Schlichtwalzen kommt nur sehr wenig vor.
Ein weiteres Merkmal des vorliegenden Verfahrens ist folgendes : Wenn, wie bei den früheren Verfahren, die Breite des fertigen Walzbleches durch das Zerschneiden bestimmt wurde, d. h. durch das Zerschneiden des Stabes in Längen gleich der schliesslichen Breite des Bleches (600-900 mm), so wurden die Abschnitte der Breite nach zwischen die Walzen geführt, und bei der geringen Breite derselben musste dies von Hand geschehen-und meist nur Abschnitt für Abschnitt. Solche Abschnitte können also nicht in Paketen gestreckt werden, sei es von Hand oder mit Hilfe mechanischer Vorrichtungen.
Bei dem vorliegenden Verfahren, bei dem bereits die Breite des Walzgutes durch die Breite des ausgewalzten Eisenblockes festgesetzt ist, kann die Platte bezw. der Blechstab auf passende Walzlängen und viel länger als sonst abgeschnitten werden, beispielweise auf 1-3-3mit Länge, und Abschnitte solcher Länge und Breite, woche letztere etwa 600-900mm beträgt, ermöglichen das Paketieren und das Handhaben für die weitere Bearbeitung unter Benutzung von Kranen und Rolltischen, die mechanisch getrieben werden, so dass die eigentliche Handarbeit gegenüber den bekannten Verfahren nur ganz gering ist.
Tatsächlich spart man etwa 800/o der bisher nötigen Handarbeit, und da die so gewonnenen Abschnitte oder Blechstäbe auf mechanischem Wege zu Paketen von ganz beträchtlicher Grösse auf- einander gelegt werden können, so ergibt sich gegenüber den bekannten Verfahren eine ganz erhebliche Kehrleistung.
Eine weitere Eigentümlichkeit des vorliegenden Verfahrens liegt auch noch in der
Art dos Paketierens der Rohbleche. Nachdem die Rohbleche auf eine Dicke von 1'27 bis 0'*) 5 mm gestreckt sind, werden sie zu Paketen von etwa 40-60 Blechen aufeinander gelegt. Solche Pakete sind, wenn sie dem Streckwalzwerk übergeben werden, obschon sie vorher etwas zusammengedrückt wurden, in sich lose. Wenn nun die Pakete mit den losen Blechstäben zwischen Walzen hindurchgeführt werden, die in passendem Abstand von- einander liegen, so kann dabei das Kopf-und Fussblech aus dem Paket zurückgestossen werden.
Um diesem Cbe) stnnde zu begegnen, werden die Walzen in einem Abstande von- einander eingestellt, der grüssur ist als dio Dicke des Paketes, und man Misst das Paket nur halb das Walzwerk passieren, zieht die obere Walze an, um das Paket zusammen- zupressen, ohne es eigentlich zu strecken, und lässt so das Paket zwei- oder mehrmal in einem schnell laufenden Reversierwalzwerk vorwärts und rückwärts gehen, bis die einzelnen
Bleche so dicht aufeinander liegen, dass, wenn auf Streckung wirkender Walzdruck über- tragen wird, wegen der starken Reibung eine gegenseitige Verschiebung der Bleche nicht
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Da die Leistung der Einrichtung bis zu dieser Arbeitsstufe etwa das Doppelte derjenigen der bisher benutzten Einrichtung beträgt, die für die Behandlung des Walzgutes benutzt wurde, so empfiehlt es sich, für die weitere Streckung die doppelte oder dreifache
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Schere abgeschnitten werden, werden sie durch eine geeignete Vorrichtung zur Seite geschoben und mittelst der Tische und 8a erfolgt dann ihre Überführung nach den die Arbeitsöffnungen enthaltenden Enden der Öfen 9, 9a. Diese Öfen sind in der Weise ausgeführt, dass die Platten oder Blechstäbe in Paketen beständig durch sie hinweggeführt werden können. Zweckmässig wird die Ofensohle in Abschnitten ausgeführt, die unabhängig sind von den übrigen Ofenteilen (Fig. 2).
Diese Abschnitte 10 sind auf fahrbaren Trag- gestellen befestigt, die auf Schienen 11 laufen, welche ein Stück weit über die Enden der Öfen hinausreichen. Die Fahrgestelle können beispielsweise mittelst einer endlosen Kette 12 ununterbrochen oder mit Unterbrechungen durch den Ofen hinwegbewegt werden. Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, die aus dem Walzwerk 4 kommenden Flachstäbe bezw.
Platten in Längen zu zerteilen, die sich nach der Stärke des herzustellenden Walzbleches richten, es ist daher vorteilhaft, um nicht zu lange Öfen zu benötigen, die Öfen etwas breiter auszuführen als die Länge der abgeschnittenen Rohbleche beträgt und die paketierten Rohbleche der Breite nach durch die Öfen zu führen. Die abgeschnittenen Roh- biche sind zu diesem Zwecke um 90 zu drehen und hiezu dienen zweckmässig Dreh-
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Zur Aufnahme der geschnittenen Rohbleche dienende Gabeln 14 sind senkrecht einstellbar an Kolbenstangen der Druckcylinder 16 angebracht, so dass sie vor die Tische sich einstellen lassen, um ein Rohblech auf das andere legen zu können. Ist ein Paket aus 5 oder 6 Rohblechen gebildet, so wird der Kran gedreht und das Paket wird quer auf den Teil der Sohlenabschnitte 10 gelegt, der über das vordere Ende des Ofens hinausreicht.
Da die Rohbleche der Länge nach in die Gabeln 14 eingeführt werden. so wird bei der Drehung des Krans um 90 jedes Blech in solcher Stellung zu dem Paket gebracht, dass das fertige Paket durch den Ofen nach der Breitenrichtung weiterbewegt wird. Natürlich können auch andere Einrichtungen xnm Paketieren der Rohbleche und Überführung in die Öfen verwendet werden. Wenn ein Paket passend erhitzter Rohbleche den Ofen vcr- lässt, wird dasselbe von den herausströmenden Abschnitten der Ofensohle mittelst Gabeln abgehoben, die, ähnlich den Gabeln 14 sind und in ähnlicher Weise an Kranen lui, 16" hängen.
Diese Krane liegen derart, dass die Gaheln die Pakete nach Drehung um 90 auf Transporttischo ablegen, durch welche die Pakete der Länge nach auf die Schabotten 1. 9 (Fig. 4) der Pressen 17, 71 (Fig. 1) geführt werden.
Da die Rohbleche, so wie sie von den Transporttischen 8, 8a übergeschoben werden, unregelmässig aufeinander liegen können, sich auch beim Erhitzen u. s. w. werfen und verdrehen können, so müssen die Bleche in jedem Paket möglichst regelmässig gelegt werden, um nicht das Strecken zu erschweren. l) io Schabotten M und die Pressköpfe su) in Fig. 4 haben deshalb etwa die gleiche Länge und Breite wie die Rohbleche, so dass die Packete einem gleichmässigen Druck ausgesetzt werden können. Ferner sind an der Schahotte 19 vorn und hinten Klappen 21 angebracht, die Verbindung mit Kolbenstangen von Druckcylindern 22 haben, so dass sie sich wagreeht und senkrocht einstellen lassen.
Nachdem die eine Klappe 21 gegen den Presskopf 20
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nachdem die Rohbleche zurechtgeschoben und gereckt sind, unter dem Druck des Presskopfes 20, werden dieselben durch die Tische 23, 23a den Walzen 24, 24s zugeführt. Die Rollenpaare dieser letzteren sind in der bekannten Weise so zueinander stellbar, dass die die Pakete hildenden Rohbleche zu Blechen von einer'Stärke von etwa 1#27 bis 0'95 mm gestreckt werden. Bei dieser Streckung findet eine nennenswerte Breitung der Bleche nicht statt, die Längenstreckung ist aber eine so grosse, dass es sich empfiehlt, die die Pakete bildenden Bleche in passende Längen zu zerteilen, die sich nach der Stärke der fertigen Bleche zu richten haben.
Zu diesem Zweck sind Scheren 26, z an den hinteren Enden des Transporttisehes 25, 26a aufgestellt, welche die Pakete ans dem letzten Walzenpaar der Walzwerke 24, empfangen. Nachdem die Pakete in Abschnitte zerlegt sind, werden die Bleche eines jeden Paketabschnittes von einander getrennt-und wieder zu Paketen, bestehend aus 30, 40, 50 oder mehr Blechen, zusammengelegt. Diese neuen Blechpakete werden dann der einen oder anderen der Pressen 27, 37.. zugeführt, die
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Zum Überfahren des Blechpaketes an die Pressen 27, 2711 dient eine TransportVorrichtung, die sich vor den Pressen erstreckt, die am besten in einer Linie aufgestellt sind, wie Fig. 1 zeigt. Die Pakete werden auf einem Tische 29 gebildet, der am vorderen Ende der Transportvorrichtung sich befindet und auf letztere tibergeschoben. Die Pakete
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weiter bewegt. Um die Pakete von den Ketten auf die Schabotten der Pressen überzuführen, sind Rolltische 32 angeordnet, die getriebene Rollen haben und quer zur Zuführungsvorrichtung an Punkten sich befinden, die in einer Linie mit den Pressen liegen. Die Enden der Tische, die den Pressen zunächst liegen, sind um Bolzen drehbar gelagert und die anderen Enden können durch die Kolben von Druckcylindern 33 gehoben werden.
Für gewöhnlich sind die Zuführungstische gesenkt, so dass die Oberkanten ihrer Rollen etwa in Höhe der Bahn der Ketten oder etwas darunter liegen. Soll eines der Pakete in eine Presse eingeführt werden, so werden die Rollen gehoben, wenn das Paket in passende Stellung gelangt ist, so dass durch die Drehung der Rollen das Paket von den Ketten hinweg und unter den Presskopf weitergeführt wird. Alsdann wird der Zuführungstisch gesenkt, damit die endlosen Ketten andere Pakete zu anderen Pressen passend einstellen können. Die Bleche sind auf den Tisch 29 so aufeinander zu legen, dass die Pakete nach der Breitenrichtung durch die Kette und nach der Längsrichtung durch die Zuführungstische in die Pressen eingeführt werden.
Nachdem die Bleche in den Pressen gepresst und gereckt sind, worden die Pakete herausbefördert und durch Krane 35, 350..., in die Öfen 34, 340... übergeführt. Wie Fig. 1 zeigt, haben die Öfen Kreisform und Arbeits- öffnungen, so dass jeder Ofen, der zur Aufnahme einer Anzahl von Paketen dient, von einem in der Mitte des Kreises aufgestellten Kran bedient werden kann. Diese Krane sind ähnlich den bereits beschriebenen Kranen 13, 16. Sobald die Blechpakete genügend erhitzt sind, worden sie durch die Krane 3-5, 3. 5".. aus den Öfen herausgebracht und auf die vorderen Transporttisch der Walzen 36, 369. übergeführt.
Diese Walzen sind zweckmässig als Triowalzen, wie in Fig. 3, oder auch als Reversierwalzwerke mit nur zwei Walzen ausgeführt und die Walzenbunde zum Auswalzen der Bleche passend bemessen.
Da während des Erhitzens die Bleche der Pakete eine lockere Lage erlangen können und es dadurch einigen der oberen Bleche vielleicht möglich ist, sich zu verschieben, wenn die Pakete in die ersten Walzen eingeführt werden, so empfiehlt es sich, auf das Ober- blech eine Kopfplatte 37 zu legen (Fig. 8) oder auch eine Fussplatte ausser der Kopfplatte 37*
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Rande dem Walzenumfang entsprechend gekrümmt. so dass der Abstand der vorderen Kanten der Kopf- und Fussplatte etwas kleiner ist, als der Abstand zwischen den beiden Walzen. Dadurch sind an den Paketen Angriffspunkte gebildet und durch eine Art Keilwirkung
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lich, dass die oberen oder unteren Bleche beim folgenden Durchgang verschoben werden können und dann können die Kopf- und Fussplatten wegfallen.
Indessen sind diese Kopfund Fussplatten dicker als die übrigen Bleche. Sie kühlen sich daher weniger schnell ab
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Da im allgemeinen die Bleche beim ersten Durchgang so stark gegeneinander gedrÜckt werden, dass ein Verschieben eines der Bleche bei einem folgenden Durchgang unwahrseheinlich ist, so kann das Zusammendrücken der Pakete bei einer Einstellung der Walzen stattfinden, die es ermöglicht, die Pakete zwischen die Walzen einzu- führen, ohne eine Streckung zu veranlassen, bis etwa die Pakete halb zwischen den Walzen hindurchgegangen sind. Alsdann wird die obere Walze so eingestellt, dass der erforderliche Druck auf die Pakete übertragen wird und bei der Drehung der Walzen von der Mitte nach dem einen Ende hin erst ein Zusammendrücken des Paketes eintritt (Fig. 10).
Die J'akute werden dann durch die Walzen zurückgeführt, um ihre anderen Enden zusammenzudrücken bezw. zu strocken. Bei den aufeinanderfolgenden Ilin-und lIergängen durch die \'alzen. ', werden die Bleche bis auf eine Stärke, etwa entsprechend der Nummer 26 oder 213 der Birminghamer-Lehre, d. i. bis auf 0'45-0'37 mm gestreckt und dabei werden zweckmässig stärkere Kopf- und Fussplatten benutzt. Ist eine weitere Streckung der Pakete nicht erforderlich, so werden dieselben durch die Glühöfen 37, 37a geführt und von hier nach den Scheren 38. durch welche die Pakete in Abschnitte von einer Länge zerlegt werden, die gleich oder nahezu gleich ist der gewünschten Länge der fertigen Bleche.
Die Bleche werden dann voneinander getrennt und wenn eine weitere Bearbeitung nicht erfolgen soll, nach den Scheren 39 geführt, durch welche die Bleche auf die nötige Länge und Breite zugeschnitten werden.
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Sollen die Bleche kalt fertig gewalzt werdent so erden sie, nachdem sie aneinander getrennt sind, gebeizt oder sonstwie behandelt und dann einzeln oder in Paketen durch die Kaltwalzen 40, 40a ... geführt, um darauf durch die Scheren 39 zugeschnitten zu werden. Will man Bleche von einer Stake herstellen, die kleiner ist, als die durch die
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kommen, in Abschnitte passender Länge durch die Scheren dz zerlegt. Die Bleche der Paketabschnitte werden alsdann getrennt, wieder zu Paketen von 40, 50, 60 oder
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weiter behandelt.
Bei dem beschriebenen Verfahren findet also das Paketieren und das gleichzeitige Strecken weit früher und, während das Walzgut noch grössere Dicke hat, statt als nach dem alten Verfahren, bei welchem die Blechstäbe bis auf eine Dicke von etwa 0'95 mm gestreckt werden, bevor das Paketieren beginnt. Bei dem beschriebenen Verfahren erfolgt schon das Paketieren, wenn der Flachstab etwa die Dicke der Blechstäbe erlangt hat.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Feinblechen ohne Änderung der Zuführungsrichtung des Walzgutes, darin bestehend, dass man einen Eisenblock in einer Hitze zu einer annähernd die Breite des fertigen Bleches besitzenden Platte auswalzt, diese Platte in Stücke von geeigneter Länge teilt, welche, ohne ihre Breite zu vergrössern, in derselben Richtung ausgewalzt werden, hierauf das Walzgut abermals, in Stücke von geeigneter Länge zerschneidet, die Blechstücke paketiert, erhitzt und in derselben Richtung, ohne Vergrösserung der Breite, auswalzt und die Operationen des Zerschneidens, Paketierens, Erhitzens und Auswalzens so oft wiederholt, bis das Blech die gewünschte Dicke erhalten hat.
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