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Oberflächenkondensator.
Es. ist betunnt, die wasserdurchflossenen Rohre von Oberflächenkondensatoren wischen zwei Grenzflächen anzuordnen, die keilförmig in die Rohrbündel eindringende Ausschnitte aufweisen, um dem Dampf den Durchtritt durch die Rohrbündel zu erleichtern.
Die Erfindung bezieht sich auf einen solchen Oberflächenkondensator mit einer Mi untersten Teile angebrachten Luftabführungsöffnung und ohne besondere Kondensatfangflächen; sie bezweckt
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hörigen unteren Ausschnitt hin versetzt. Dadurch gelangt das Kondensat möglichst hbch in die betreffende Grenzfläche, so dass die kinetische Energie des freien Falles entsprechend'vergrössert wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeig. t schematisch in einem senkrecht zur Achse geführten Schnitt den Rohrplan eines Kondensators, Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Anordnungen der Rohre in in grösserem Massstabe gehaltenen Teilschnitten. Die Rohre des Kondensators liegen gemäss Fig. 1 innerhalb zweier Begrenzungsflächen, deren eine im oberen Teile die Form von Sägezähnen A B C D E F G H I und im unteren Teil von Sägezähnen entgegengesetzten Verlaufes A' B' C' D' E' F' G' H' besitzt. Infolge dieses Verlaufes entstehen auf der oberen Seite röhrenfreie offene Einschnitte 81 82 83 84, die von oben nach unten schmäler werden und auf der Unter-
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Das auf den Rohren 1 jedes Elementes sich absetzende Kondensat rieselt auf dem durch M-M' bezeichneten Wege über die lotrecht übereinanderliegenden Rohre und fällt von M'unmittelbar durch
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auf die ganze untere Grenzfläche verteilten Regen, der die unkondensierbaren Gase mitreisst.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 sind die Rohre einer Berieselungsreihe in der Querrichtung so gegeneinander versetzt, dass das Kondensat jeweils von einem oberen Rohr tangential auf die dem Eintrittsausschnitt zugekehrte Seite eines unteren Rohres fällt und durch dieses in der Richtung nach dem zugehörigen unteren Ausschnitt abgelenkt wird, so dass die Rieselbahn M-M'schräg von den Aus-
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punkt M'der einzelnen Rieselbahn höher als bei lotrechtem Verlauf, so dass man eine grössere Fallhöhe und somit eine grössere lebendige Kraft für das Mitreissen der Luft erhält.
Noch grösser ist dieser Vorteil gegenüber einer bekannten Anordnung, bei der die Rohre einer Rieselreihe so zueinander versetzt sind, dass das Kondensat von einem Rohr auf die dem Eintrittsausschnitt abgewendete Seite eines unteren
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Rohres trifft und somit nach dem Eintrittsausschnitt hin abgelenkt wird, so dass sein Rteselweg im Rohrbündel erheblich verlängert wird.
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1. Oberfächenkondensator, dessen Kühlrohre zwischen zwei Grenzflächen angeordnet sind, die keilförmig in die Rohrbündel eindringende Ausschnitte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechte Mittelebene jedes Rohres der unteren Grenzfläche kein anderes Rohr dieser Grenzfläche berührt, so dass das Kondensat von allen Rohren der unteren Grenzfläche frei abfällt und die nicht kondensierbaren Gase mitreisst.