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Federnde Aufhängung schwingender Körper, insbesondere Auslesetische für Sämereien.
Die Erfindung bezieht sich auf eine federnde Aufhängung für in einer Ebene hin und her oder auf und nieder schwingende Körper. Erfindungsgemäss ist der Schwingkörper an dem einen Ende von eine Gruppe bildenden Stabfedern befestigt, deren anderes Ende unmittelbar oder durch ein Zwischenglied mit dem einen Ende von ebenfalls eine Gruppe bildenden Stabfedern gleicher Durchbiegungsfähigkeit verbunden ist, deren anderes Ende ortsfest gelagert ist.
Die Erfindung soll insbesondere als federnde Aufhängung für die hin und her schwingenden Auslesetische zu Auslesen von Getreide und andern Sämereien Verwendung finden. Bei dieser Verwendung sind Räder oder Teilräder zur Führung des Tisches ebensowenig erforderlich wie Pufferfedern am Ende des Hubes, wie sie die bekannten Rüttelsiebe od. dgl. aufweisen, die auf am unteren Ende ortsfest gelagerten Blattfedern ruhen.
Die Zeichnung zeigt die Anwendung der Erfindung an Auslesetischen, u. zw. veranschaulichen die Fig. 1-4 die schematische Seitenansicht von vier verschiedenen Ausführungsformen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind am Tischgestell a, a'durch Winkelstücke b Blattfedern c aus Holz oder einem andern federnden Baustoff befestigt. Mit jeder Blattfeder c ist eine andere Blattfeder e gleicher Länge und Federung, u. zw. entweder starr oder, was günstiger ist, durch ein Gelenk d verbunden. Die Federn e sind mittels Winkelstücken f am Auslesetisch g befestigt, der in üblicher Weise durch einen (nicht gezeichneten) Kurbel-, Kulissen- oder ähnlichen Antrieb zwischen den Punkten I und 1I hin und her bewegt wird. Wenn sich der Tisch g einer Totpunktlage nähert, sind die Federn c, e gespannt, so da ss sie nach Art der bisher benutzten Pufferfedem bremsend auf den Tisch einwirken.
Durch die Federn- anordnung wird ausserdem ein über aus ruhiger Gang des Auslesetisches erzielt, ohne dass Stösse auftreten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Federn c und e am oberen Ende durch das Gelenk d miteinander verbunden, wogegen das untere Ende der Federn e durch die Winkel b mit dem Gestell a verbunden ist und an das untere Ende der Federn c die an dem Tisch g befestigten Streben h fest angeschlossen sind.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 zeigt den schwingenden Tisch g an Stützfedern e'befestigt, die unten auf einem Rahmen ieingespi1nnt sind. Dieser wird von an das M : aschinengesetell a, a'angl'schlossenen Hängefedern c'getragen.
Diese Ausführungsform kann man in der Weise ändern, dass man, wie Fig. 4 zeigt, den schwingenden Tisch g mittels der Federn c'an dem Rahmen i anhängt und diesen auf am Gestell a'befestigte Stützfedern e'aufsetzt.
Die erwähnten Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes lassen sich bei allen in wagrechter Ebene hin und her schwingenden Köpern anwenden. Denkt man sich das Zeichenblatt in der Ebene um 900 gedreht, so entsprechen dessen Figuren dann Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, wie sie für in lotrechter Ebene auf und nieder schwingende Körper benutzt werden können.
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