AT109686B - Verfahren zur Herstellung von Schwefelnatrium. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwefelnatrium.

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  Verfahren zur Herstellung von   Schwefelnatrinm.   



   Zur Herstellung von   Rohsehwefelnatrium   bedient man sieh auch heute noch nahezu ausschliesslieh des   Flammofens   mit feststehender Sohle (sogenannter   Handofen),   in dem die   Ausgangsmischung   von Sulfat   1IInd   Kohle hoch erhitzt wird. Während des Erhitzens und des Heisshaltens des Reaktionsgemisehes ist ein wiederholtes Durcharbeiten der Masse notwendig, welches von besonderen Arbeits- öffnungen aus geschieht und infolge der   Wärmeausstrahlung der Reaktionsmasse   an die Bedienungsmannschaften der Öfen erhebliche Anforderungen stellt. Man muss daher für die Bedienung solcher Öfen von z. B. 10 t Schwefelnatrium täglicher Leistung mit einem Arbeitsaufwand entsprechend mindestens drei Mann je Schicht rechnen.

   Die Versuche, die Herstellung des   Schwefelnatriums durch   Anwendung des   Drehrohrofens   oder des gewöhnlichen oder des elektrisch betriebenen Schachtofens zu vereinfachen, können noch nicht als abgeschlossen gelten, da solche Öfen sich bisher in der Praxis noch nicht durchzusetzen vermochten. 



   Es ist nun gefunden worden, dass durch die Anwendung des in der metallurgischen Industrie für gewisse Röstverfahren, wie auch im Chromatbeirieb für die oxydierende Behandlung des Chromeisenstein-Soda-Kalk-Gemisches bekannten Tellerofens mit drehbarem Herd sich   überraschende   Erfolge erzielen lassen. Voraussetzung hiefür ist eine geeignete Anpassung des Ofens an den Betrieb unter reduzierenden statt oxydierenden Verhältnissen. insbesondere durch Luftabschluss und Aufreehterhaltung einer im wesentlichen   reduzierenden Atmosphäre.   Zu diesem Zwecke wird z. B. der Teller am Aussenrand 
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 Stoff, z. B. Sand, wird die Abdichtung bewirkt. 



   Bei Anwendung des Tellerofens wird gleichzeitig noch der weitere Fortschritt erreichbar, dass die Reaktionsdauer merklich abgekürzt werden kann, u. zw. dadurch, dass die Reaktionsmasse nicht mehr nur gelegentlich, sondern nunmehr dauernd durchgemischt wird. Die Beschickung des Tellers wird mit Hilfe eines (oder mehrerer) an einer hin und her gehenden Stange befestigten Pfluges durchgerührt. 



  Eine derartige Behandlungsweise der   Beschickung   ist bereits aus der metallurgischen Industrie (Ofen von Gibbs und   Gelstharpe)   bekannt, zweckmässig wird aber hier die Abänderung getroffen, dass der Pflug und die Führungsstange durch Wasser gekühlt werden, wodurch, ohne dass nennenswerte Wärmeverluste auftreten, die Lebensdauer des   Pfluges ganz erheblich verlängert wird.   Die Einführung der Stange kann unter Anwendung einer Öffnung im feststehenden Gewölbe erfolgen. 



   Durch die Anwendung des Tellerofens mit   Riihrvorriehtung   wird ein hochwertiges   Enderzeugnis   erzielt, mit einer Ofenleistung, die, auf die gleiche Fläche bezogen, gegenüber dem Bekannten eine ganz wesentliche Erhöhung aufweist. Die zur Bedienung eines Handofens erforderliche Mannschaft vermag gleichzeitig mehrere der mechanischen Ofen zu bedienen. da auch die Füllung und die Entleerung des Ofens mechanisch durchführbar sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Sehwefelnatrium durch Reduktion von Natriumsulfat mit Kohle in der Hitze, dadurch gekennzeichnet, dass diese Reduktion in einem gegen Luftzutritt abgedichteten Tellerofen mit drehbarem Herd durchgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109686D 1926-01-18 1926-11-24 Verfahren zur Herstellung von Schwefelnatrium. AT109686B (de)

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