AT109249B - Überstromschalter. - Google Patents

Überstromschalter.

Info

Publication number
AT109249B
AT109249B AT109249DA AT109249B AT 109249 B AT109249 B AT 109249B AT 109249D A AT109249D A AT 109249DA AT 109249 B AT109249 B AT 109249B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact
lever
switch
switched
machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kontakt Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kontakt Ag filed Critical Kontakt Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT109249B publication Critical patent/AT109249B/de

Links

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
   lJberstromseha1ter.   



     1fannigfach sind   die Versuche mit rein   thermisch   wirkenden   Automaten   der elektromagnetischen Selbstausschalter und die   Schmelzsicherungen   zu verdrängen. Es haben sich jedoch die bisherigen thermischen   Automaten   trotz ihrer sonstigen bekannten Vorzüge durch den Fortfall der elektromagnetischen   Blasung   und die dadurch bedingte Löschung des Unterbreehungslichtbogens, besonders bei   Kurzschlüssen, nicht   bewährt. Oft bleibt der Unterbrechungslichtbogen stehen, wodurch eine Zerstörung der wirksamen Teile der Automaten bedingt war und derselbe nicht weiter verwendet werden konnte. 



   Dieser Nachteil ist bei den thermischen Automaten nach der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, dass in an sich bekannter Weise im Moment des Ausschaltens eine Isolationstrennwand sich zwischen die beiden Unterbrechungskontakte schiebt, u. zw. in Verbindung mit einer Schnellvorrichtung, so dass momentan eine vollkommene Trennung der Pole und ein sofortiges Auslöschen des Unterbrechung-   liehtbogens bewirkt   sind. 



   Ein weiterer Vorteil des Automaten nach der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Unterbreehungskonta, kte. Diese liegen im eingeschalteten Zustande mit sehr starkem Druck gegeneinander und dadurch ist eine übermässige   Kontakterwärmung   bei dauerndem Betrieb vermieden. Der harte   Kontaktdruek würde naturgemäss   die Wiedereinschaltung sehr erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen, wenn nicht, gemäss der Erfindung, die den Kontaktdruck herstellende Blattfeder bei Wiedereinschaltung des Automaten von aussen ohne besondere Werkzeuge so weit zurückgedrückt werden könnte, dass der bewegliche   Unterbrechungskontakt   ohne Schwierigkeiten bis zur Einklinkung zurückgeschaltet werden kann.

   Die Wiedereinschaltung erfolgt im ausgesehraubten Zustand durch Ziehen am   Fussstüok,   bei gleichzeitigem Druck auf den seitlich vorstehenden isolierten Knopf. 



   Diese Anordnung besitzt gegenüber Druckknöpfen oder Dreheinschaltung bei eingeschraubten Automaten den Vorzug, dass ein hermetischer Verschluss des Griffkörpers möglich ist, so dass selbst beim 
 EMI1.1 
 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung nach Fig. 1 im Schnitt A-B in Einschaltstellung, nach Fig. 2   in Ausschaltstellung   dargestellt. Fig. 3 zeigt die Wirkungsweise der Isolationstrennwand im   Grundriss   mit abgenommenem Deckel in Ausschaltstellung. Fig. 4 zeigt die Stellung der Einschaltvorrichtung im Moment der Einklinkung, wobei die Einschaltvorrichtung sich in der tiefsten Lage befindet. 



   Der Automat besitzt in bekannter Weise eine Gewindehülse   a   für normale Sieherungselemente passend und einen in der Mitte lagernden Fusskontakt b. Die Gewindehülse a ist mit einem unbeweglich einmontierten Kontaktstück c durch Anlöten in leitende Verbindung gebracht. Der Fusskontakt b ist mit der Federhülse d, der Mutter e, dem Hitzdraht j, der federnden Einklinkung g, der Kontaktfeder h 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Erwärmung aus. Die federnde   Einklinkung g macht   die Ausdehnung des Drahtes momentan mit und gibt an der Eingriffsstelle y den zweiarmigen Kontakthebel i, k frei. Durch den Druck der Federn   x   entfernt   sieh   der zweiarmige   Kontakthebel t,   mit   dem Abbrandkontakt   momentan in die Ausschaltstellung.

   Gleiehzeitig damit macht die als Funkenlascher dienende Isolationstrennwand v eine axiale   Bewegung   
 EMI2.2 
 keinen Nebenkontakt herstellen kann, wird der Kontakthebel i, k mit Schlitzen versehen und kann sieh demgemäss frei bewegen, ohne mit dem Hitzdraht in Berührung zu treten. Die   Isolationstrennwand"   tritt mit dem oberen Teil bei der   Unterbrechung   bis an den Anschlag z in die Abdeckung ?'hinein, wodurch zwei Kammern entstehen, in welchen sich einerseits der feststehende Kontakt. anderseits der bewegliche 
 EMI2.3 
 voneinander je in einer besonders allseitig geschlossenen Kammer eingeschlossen. wodurch ein Überschlagen auf andere Kontaktteile, sowie ein Stehenbleiben des Lichtbogens verhindert wird. Der   Deckel/   
 EMI2.4 
 mit Druckknopf 2 durchbohrt.

   Der zweiarmige Hebel 3 ist mittels   der Achse 4 mit dem Kontaktstück f   beweglich verbunden. Ein Druck auf den Knopf 2   überträgt   sich auf den Hebel. 3, dessen oberes Ende   ij   
 EMI2.5 
 kommen betriebsbereit. 



   Um den Automat wieder in Betrieb setzen   xu   können,   muss   derselbe aus dem Sieherungselement ausgeschraubt werden. Durch Zug an dem Fusskontakt b wird die unter Federdruck stehende Zugstange 6 
 EMI2.6 
 in die Einschaltstellung zurück, wobei die   Einldinkung     y   wieder in den Kontakthebel   i, keinschnappt.   Nach Loslassen des Fusskontaktes b bewegt sich dieser mit der Zugstange   6 und dem Querbalken   7 durch den Druck der Spirale 8 wieder in die in der Fig. 1 dargestellte Stellung zurück. Das Einschalten des Automaten wird durch   Führungen   9 für den Querbalken 7 in dem   Isolationskörper f erleichtert.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Selbsttätiger, durch einen   Hitzdraht auslösbarer Überstromschalter in Schraubstöpselform, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontakte (l) und (m)   während der Ausschaltbewegung durch   
 EMI2.7 


Claims (1)

  1. Unterbrechung zwischen einem Federkontakt (m., n) und einem Hebelkontakt (, k) erfolgt.
    5. Überstromschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wieder- - einsehaltung durch einen an dem zweiarmigen Hebel (i, k) angreifenden, mit der Zugstange (6) ver- bundenen Querbalken (7) erfolgt, welcher mit dem Fusskontakt (b) verbunden ist, wobei die Betätigung der Einschaltvorriehtung nur im ausgesehraubten Zustande erfolgen kann.
    6. Überstromschalter nach den. Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange mit dem Querbalken (7) und dem Fusskontakt (b) nach der Einschaltung durch die Feder (8) wieder selbsttätig zurückgezogen wird, so dass der Ausschalthebel (i, für die nächste Ausschaltung freigegeben ist und zwischen Zugstange (6), Querbalken (7), sowie Kontakthebel (i, k) keine Berührung stattfinden kann, wenn der Automat'eingeschaltet ist.
    7. Überstromschalter nach den Ansrpüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federung der Blattfedern (n) während des Einschaltens mit einer besonderen Vorrichtung (1. 2, 3 und 4) mittels Druckknopf (2) von aussen, aufgehoben wird, während bei eingeschaltetem Automat nach Loslassen EMI2.8
AT109249D 1926-09-13 1926-09-13 Überstromschalter. AT109249B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT109249T 1926-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT109249B true AT109249B (de) 1928-04-10

Family

ID=3625607

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT109249D AT109249B (de) 1926-09-13 1926-09-13 Überstromschalter.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT109249B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2438314C2 (de) Fehlerstromschutzschalter mit einer leicht an einen Selbstschalter kuppelbaren Fehlerstromschutzeinheit
DE1640153B1 (de) Elektrischer selbstschalter mit einer loeschkammer
DE60107264T2 (de) Temperaturwächter für einen Flüssigkeitserhitzer
AT109249B (de) Überstromschalter.
DE680472C (de) Schaltvorrichtung
DE934235C (de) Reihenselbstschalter
DE656372C (de) Mehrpoliges UEberstromrelais
DE553383C (de) Elektromagnetischer UEberstromschalter
DE599870C (de) Elektromagnetischer UEberstromschalter
DE613478C (de) Thermischer UEberstromdruckknopfschalter
DE667599C (de) Fluessigkeitsschalter mit leitender Schaltfluessigkeit
DE689915C (de) schalten elektrischer Stromkreise hoher Stromstaerken
DE687295C (de) Schalteinrichtung, bestehend aus einem oellosen Leistungsschalter und einem Trennschalter mit gemeinsamem Antrieb
AT141676B (de) Überstromselbstschalter.
DE640701C (de) Selbsttaetig ausloesender Druckknopfschalter, insbesondere Tarifwaechter
AT202316B (de) Gasgerät, insbesondere Gasofen, mit Magnetzünder
DE500238C (de) Kontakt-, Unterbrechungs- und Funkenloeschvorrichtung bei Installationsselbstschaltern in Patronen- oder Schraubstoepselform
AT99109B (de) Sicherungsschalter mit Überstromauslösung.
AT105463B (de) Anschlußvorrichtung für elektrische Bügeleisen mit selbsttätiger Stromabschaltung bei Erreichen der zulässigen Höchsttemperatur.
AT151791B (de) Überstromselbstschalter.
DE886624C (de) Selbstschalter in Form einer Sicherungspatrone
AT130563B (de) Leistungsschalter.
AT147644B (de) Elektrische Quecksilbersicherung.
AT136251B (de) Installations-Kniehebelschalter mit elektromagnetischer Auslösung.
DE364723C (de) Sicherungsstoepsel fuer elektrische Anlagen mit mehreren Schmelzfadengruppen