AT109054B - Reibungs- oder Schlüpfkupplung. - Google Patents

Reibungs- oder Schlüpfkupplung.

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AT109054B
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Bergsunds Mek Verkst S Nya Akt
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibungs-oderSchlüpfkupplung. 
 EMI1.1 
   vorrichtungen. an welchen Kontaktkörper veranlasst werden,   mit der Reibungsbahn unter Zuhilfenahme der Zentrifugalkraft oder durch irgendeine   Federvorrichtung   in Eingriff zu treten. 



   Die Erfindung hat zum Zweck, den Reibungskörpern eine scolhe Form zu verleihen. dass der 
 EMI1.2 
 beschädigt wird. wenn Gleiten in der Kupplung stattfindet ; die Erfindung hat desgleichen zum Zweck. den Reibungskoeffizienten des Aggregates praktisch konstant zu erhalten. 



   Die bisher bekannten Kupplungen dieser Art hatten den Nachteil, dass ihre   Abnutzungsverhältnisse   beim Gleiten der   Kontaktflächen   aneinander ungünstig ausfielen. Sobald ein Hindernis gegen die Gleit-   bewegung (Staub durch Abnutzung'ode dgl. ) in der Gleitbahn entstand, so wurde an dieser Stelle aes   Hindernisses der Druck durch eine   äussere Kraft   bedeutend gesteigert, so dass das Teilchen in die Flächen eingepresst, und die Gleichförmigkeit der Flächen vernichtet wurde. Desgleichen fand eine bedeutende   Abnutzung der Flächen statt. Wegen dieser Ursaehen war es bisher unmöglich, eine zuverlässige Reibungs-   kupplung mit einem konstanten   Reibungskoeffizienten zu bauen.

   Diese Ubelstände   sind gemäss der Erfindung durch entsprechende Ausgestaltung einer oder mehrerer Nuten in der Reibungsbahn oder dem Reibungskörper oder in beiden vermieden. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Teil einer Kupplung mit einem radial angebrachten Treiberzapfen in   Endansicht   ; Fig. 2 ist eine geschnittene Seitenansicht ent-   sprechend Fig. l,   wobei die Vorrichtung mit Nuten in beiden   Reibungsflächen   versehen ist. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Anordnung gemäss Fig. 2. wobei eine Nut nur im   Reibungskörper   vorgesehen ist ; desgleichen wird veranschaulicht, wie der Körper durch eine Feder oder einen   Sehliessring   
 EMI1.3 
 fläche aus gesehen ist, u. zw. mit zwei verschiedenen Ausführungen der   Kontaktflächen   zwischen dem Treiber und dem Körper.

   Fig. 8 zeigt den   Zentrifugalkörper   mit einem Gelenktreiber in Endansicht ; Fig. 9 ist eine Seitenansicht entsprechend Fig. 8. Die Fig. 10-12 zeigen verschiedene Ausführungsformen der in den   Kontaktflächen   vorgesehenen Vertiefungen. Fig. 13 zeigt in Endansicht verschiedene Ausführungsformen von Vertiefungen zwecks Aufnahme von Kohleeinsätzen und Fig. 14 zeigt zwei verschiedene Anordnungen von Kohlebürsten. 



   Gemäss der Erfindung sind eine oder mehrere Nuten oder Vertiefungen 5,6 in der einen oder in 
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 dem Körper und dem Treiber, in dem Körper. in der Bahn oder in beiden vorgesehen sein können. Hiebei können die Kanten der Nuten oder Vertiefungen mit einer senkrecht zur Drehachse stehenden Ebene gleichlaufend sein. oder aber die Kanten können mit dieser   Ebene einen grösseren   oder kleineren Winkel bilden. und gerade 4', gekrümmte 5'. V-förmige 6'oder gebrochene Begrenzungslinien 7 haben. Die Vertiefungen können derart angebracht werden, dass die Reibungsfläche an dem einen Ende oder an beiden Enden des Körpers ganz oder teilweise abgebrochen ist, wie bei 8 und 9 angedeutet ist. Die Nuten können im ganzen oder teilweise mit irgendeinem weicheren oder schmierenden Material, wie z. B. Graphit 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wie in Fig. 10 gezeigt, kann der Kontaktpunkt etwas von der Mittellinie versetzt angeordnet werden, um den Einfluss der Reibung seitens der   Eingriffsflächen   zu kompensieren. 



   An dem gezeigten Ausführungsformen kann die Reibungs-oder die   Gleitfläche   bzw. die Flächen etwas kegelförmig oder   sphärisch   anstatt zylindrisch ausgestaltet sein, um einen besseren Eingriff und eine bessere Führung des Körpers herbeizuführen. Die   angeführten Ausführungsformen   sind nur als Beispiele angegeben und ist die Erfindung nicht an die hier veranschaulichten und beschriebenen Einzelheiten gebunden. Abänderungen sind innerhalb des Rahmens der Erfindung denkbar. So z. B. könnte die Konstruktion mit einer Reihe von   Sehleuderkorpern   und mit einer entsprechenden Reihe von Bahnen 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Reibungs-oder Sehlüpfkupplung   mit einem   Kupplungskörper,   der gelenkig auf einem in der Symmetrie-oder Mittelebene des   Kupplungskörpers   angeordneten Mitnehmerzapfen sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsbahn zwischen Kopplungskörper   (3)   und mitzunehmenden   Kupplungs-   teil   (4)   zu beiden Seiten der senkrecht zur Drehachse der Kupplung liegenden Symmetrie-oder Mittelebene des   Kupplungskörpers   mit in der Umfangsrichtung des   Kupplungskörpers   (3) sich erstreckenden   Aussparungen (5, 6)   versehen ist, die, soweit sie im mitzunehmenden Kupplungsteil   (4)

     angeordnet 
 EMI2.2 
 sie in dem   Kupplungskörper   angeordnet sind, sich über die ganze Länge des Kupplungskörpers (3) erstrecken. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. einzigen mittleren zu beiden Seiten seiner Symmetrieebene verlaufenden und sich über seinen ganzen Umfang erstreckenden Aussparung (5) versehen ist. deren Breite etwa der Breite des Mitnehmerzapfens entspricht.
    3. Kupplung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten oder Vertiefungen entweder mit einer senkrecht zur Drehachse stehenden Ebene gleichlaufend sind oder aber mit dieser Ebene einen grösseren oder kleineren Winkel bilden.
    4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Nuten oder Vertiefungen gerade, gekrümmt V-förmig oder gebrochen ausgestaltet sind.
    5. Kupplung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten oder Vertiefungen derart angeordnet sind, dass die Eingriffsfläche des Körpers ganz. oder teilweise an dem einen Ende oder an beiden Enden abgebrochen ist. EMI2.4 befestigt sind, oder aber durch eine Feder oder eine mechanische Kompensationsvorrichtung vorgeschoben oder beeinflusst werden.
AT109054D 1925-09-10 1925-09-10 Reibungs- oder Schlüpfkupplung. AT109054B (de)

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ID=3625460

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