<Desc/Clms Page number 1>
Reibungs-oderSchlüpfkupplung.
EMI1.1
vorrichtungen. an welchen Kontaktkörper veranlasst werden, mit der Reibungsbahn unter Zuhilfenahme der Zentrifugalkraft oder durch irgendeine Federvorrichtung in Eingriff zu treten.
Die Erfindung hat zum Zweck, den Reibungskörpern eine scolhe Form zu verleihen. dass der
EMI1.2
beschädigt wird. wenn Gleiten in der Kupplung stattfindet ; die Erfindung hat desgleichen zum Zweck. den Reibungskoeffizienten des Aggregates praktisch konstant zu erhalten.
Die bisher bekannten Kupplungen dieser Art hatten den Nachteil, dass ihre Abnutzungsverhältnisse beim Gleiten der Kontaktflächen aneinander ungünstig ausfielen. Sobald ein Hindernis gegen die Gleit- bewegung (Staub durch Abnutzung'ode dgl. ) in der Gleitbahn entstand, so wurde an dieser Stelle aes Hindernisses der Druck durch eine äussere Kraft bedeutend gesteigert, so dass das Teilchen in die Flächen eingepresst, und die Gleichförmigkeit der Flächen vernichtet wurde. Desgleichen fand eine bedeutende Abnutzung der Flächen statt. Wegen dieser Ursaehen war es bisher unmöglich, eine zuverlässige Reibungs- kupplung mit einem konstanten Reibungskoeffizienten zu bauen.
Diese Ubelstände sind gemäss der Erfindung durch entsprechende Ausgestaltung einer oder mehrerer Nuten in der Reibungsbahn oder dem Reibungskörper oder in beiden vermieden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Teil einer Kupplung mit einem radial angebrachten Treiberzapfen in Endansicht ; Fig. 2 ist eine geschnittene Seitenansicht ent- sprechend Fig. l, wobei die Vorrichtung mit Nuten in beiden Reibungsflächen versehen ist. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Anordnung gemäss Fig. 2. wobei eine Nut nur im Reibungskörper vorgesehen ist ; desgleichen wird veranschaulicht, wie der Körper durch eine Feder oder einen Sehliessring
EMI1.3
fläche aus gesehen ist, u. zw. mit zwei verschiedenen Ausführungen der Kontaktflächen zwischen dem Treiber und dem Körper.
Fig. 8 zeigt den Zentrifugalkörper mit einem Gelenktreiber in Endansicht ; Fig. 9 ist eine Seitenansicht entsprechend Fig. 8. Die Fig. 10-12 zeigen verschiedene Ausführungsformen der in den Kontaktflächen vorgesehenen Vertiefungen. Fig. 13 zeigt in Endansicht verschiedene Ausführungsformen von Vertiefungen zwecks Aufnahme von Kohleeinsätzen und Fig. 14 zeigt zwei verschiedene Anordnungen von Kohlebürsten.
Gemäss der Erfindung sind eine oder mehrere Nuten oder Vertiefungen 5,6 in der einen oder in
EMI1.4
dem Körper und dem Treiber, in dem Körper. in der Bahn oder in beiden vorgesehen sein können. Hiebei können die Kanten der Nuten oder Vertiefungen mit einer senkrecht zur Drehachse stehenden Ebene gleichlaufend sein. oder aber die Kanten können mit dieser Ebene einen grösseren oder kleineren Winkel bilden. und gerade 4', gekrümmte 5'. V-förmige 6'oder gebrochene Begrenzungslinien 7 haben. Die Vertiefungen können derart angebracht werden, dass die Reibungsfläche an dem einen Ende oder an beiden Enden des Körpers ganz oder teilweise abgebrochen ist, wie bei 8 und 9 angedeutet ist. Die Nuten können im ganzen oder teilweise mit irgendeinem weicheren oder schmierenden Material, wie z. B. Graphit
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
Wie in Fig. 10 gezeigt, kann der Kontaktpunkt etwas von der Mittellinie versetzt angeordnet werden, um den Einfluss der Reibung seitens der Eingriffsflächen zu kompensieren.
An dem gezeigten Ausführungsformen kann die Reibungs-oder die Gleitfläche bzw. die Flächen etwas kegelförmig oder sphärisch anstatt zylindrisch ausgestaltet sein, um einen besseren Eingriff und eine bessere Führung des Körpers herbeizuführen. Die angeführten Ausführungsformen sind nur als Beispiele angegeben und ist die Erfindung nicht an die hier veranschaulichten und beschriebenen Einzelheiten gebunden. Abänderungen sind innerhalb des Rahmens der Erfindung denkbar. So z. B. könnte die Konstruktion mit einer Reihe von Sehleuderkorpern und mit einer entsprechenden Reihe von Bahnen
EMI2.1
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reibungs-oder Sehlüpfkupplung mit einem Kupplungskörper, der gelenkig auf einem in der Symmetrie-oder Mittelebene des Kupplungskörpers angeordneten Mitnehmerzapfen sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsbahn zwischen Kopplungskörper (3) und mitzunehmenden Kupplungs- teil (4) zu beiden Seiten der senkrecht zur Drehachse der Kupplung liegenden Symmetrie-oder Mittelebene des Kupplungskörpers mit in der Umfangsrichtung des Kupplungskörpers (3) sich erstreckenden Aussparungen (5, 6) versehen ist, die, soweit sie im mitzunehmenden Kupplungsteil (4)
angeordnet
EMI2.2
sie in dem Kupplungskörper angeordnet sind, sich über die ganze Länge des Kupplungskörpers (3) erstrecken.
EMI2.3