AT108839B - Elektrisches Hochspannungskabel. - Google Patents

Elektrisches Hochspannungskabel.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisches Hochspannungskabel. 



   Die elektrischen Hochspannungskabel bestehen im allgemeinen aus einem oder mehreren Leitern, die durch ölgetränktes Papier oder durch ölgetränkte Textilien isoliert und von einem Bleimantel umgeben sind. Es sind auch schon Spezialtypen bekanntgeworden, bei welchen im Inneren der Leiter oder zwischen dem Leiter und der Isolierschicht ein Hohlraum vorgesehen ist, der mit Öl ausgefüllt ist. 



   Die aus solchen Kabeln bestehenden elektrischen Leitungsanlagen sind dann mit hochgelegenen Behältern versehen, die gleichfalls ölgefüllt sind und mit dem Hohlraum des Kabels kommunizieren, so dass dieser stets vollständig mit Öl gefüllt bleibt, auch wenn das Öl bei tiefen Temperaturen sich zusammenzieht und die Tendenz hat, leere Räume zu bilden, die leicht zum Durchschlagen Anlass geben können. 



   Das Vorhandensein einer derartigen Höhlung im Inneren des Leiters gibt zu mannigfachen beträchtlichen Schwierigkeiten bei der Konstruktion der Verbindungsstellen und anderer   Organe (Endverschlussgehäuse, Ölbehälter usw. ) Anlass und zwingt so zu verhältnismässig   grossem Kostenaufwand. 



   Sind hingegen die Hohlräume zwischen dem Leiter und der Isolierschicht vorgesehen, so befinden sie sich gerade in der Zone des Kabels, wo die elektrische Erregung ein Maximum ist, da das Öl allein eine weit geringere dielektrische Widerstandskraft hat als getränktes Papier. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Type von Kabeln, die mit leichten Ölen gefüllt und für Anlagen mit Ölzufuhrbehältern bestimmt sind. Die eben erwähnten Schwierigkeiten sind dabei fast vollständig beseitigt oder mindestens wesentlich gemildert, indem die Höhlungen zwischen die Isolierschicht und den Bleimantel verlegt werden, d. h. dorthin, wo die elektrische Erregung ihren Mindestwert hat. 



   Die Zeichnung. zeigt in den Fig.   1-4 mehrere Ausführungsbssispiele des Erssndungs-   gegenstandes. 



   Fig. 1 zeigt den Längsschnitt durch ein Kabel mit einem einzigen Leiter. Der Leiter 1 ist mit einer Isolierschicht 2 umkleidet, auf deren Oberfläche ein diskontinuierlicher Metallmantel 3 aufgebracht wird. Über diesen ist ein geeignetes Material 4 nach einer Schraube gewickelt (metallisch oder nicht) und auf diese stützt sich der Bleimantel 5. Die unterbrochene Metallhülle 3 kann z. B. aus einem Metallnetz (Metallsieb), ferner durch Metallfäden oder Bänder, die in Schraubenform aufgewickelt sind. oder aus mit Ausschnitten versehenem Metallblech (gemäss Fig. 1) oder aber auch aus einer permeablen Substanz (Papier, Gewebe) bestehen, deren Oberfläche einen porösen Metallüberzug aufweist. Wenn die Schraube 4 nicht aus Metall besteht, so verbindet man die metallische Hülle 3 in bestimmten Intervallen elektrisch leitend mit dem Bleimantel 5.

   Jedenfalls bleibt zwischen den Windungen der Schraube 4 ein Hohlraum, der mit Öl gefüllt und der elektrisch nicht erregt ist. 



   Die Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte durch Kabel, die längsweise an der Innenseite des Bleimantels verlaufende Hohlräume aufweisen. 



    In Fig. 2 ist 1 der einzige Leiter eines Kabels, der mit einer Isolierschicht 2 bedeckt ist, die ihrerseits gegebenenfalls mit einer diskontinuierlichen Metallschicht 3 überzogen wird.   

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 Mit 5 ist der die Isolation   schützende Bleimantel bezeichnet, del0   an seiner Innenseite'Vorsprünge 6 aufweist, zwischen denen die mit Öl zu füllenden   Hohlräume   verbleiben. 



   Die Fig. 3 und 4 stellen dreileitrige Kabel im Querschnitt dar. Die mit der Isolerschichte 2 bedeckten Leiter 1 des Kabels sind samt ersterer mit einer zweiten Isolierschichte'7 bedeckt, die von einem schützenden Bleimantel 5 mit innenseitigen Vorsprüngen 6 umhüllt 
 EMI2.1 
 kontinuierliche Metallhülle 3 aufgebracht. Beim Kabel gemäss Fig. 4 kann die diskontinuierliche Metallhülle 3 entfallen dank der speziellen Form der Vorsprüge 6, die fast vollkommen geschlossene Ölkammern bilden und deren innere elektrische Erregung daher praktisch vernachlässigt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisches Hochspannungskabel mit Isolierung aus getränkten Faserstoffen, gekennzeichnet durch Hohlräume zwischen Bleimantel und Isolator, die mit Öl gefüllt sind und das Isoliermaterial ständig ölgetränkt erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Elektrisches Hochspannungskabel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine um die Aussenseite der Isolierschicht gewundene Schraube aus geeignetem Material, auf welcher der Bleimantel aufruht.
    3. Elektrisches Hochspannungskabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht mit einer diskontinuierlichen Metallschicht bedeckt ist.
    4. Elektrisches Hochspannungskabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bleimantel innen im wesentlichen längsweise verlaufende Vorsprünge aufweist, mit welchen er auf der Aussenseite der Isolierschicht aufruht, die gegebenenfalls mit einer diskontinuierlichen Metallschicht überzogen ist. EMI2.2
AT108839D 1925-05-16 1926-05-06 Elektrisches Hochspannungskabel. AT108839B (de)

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