AT108695B - Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen.

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Spiegeltechnik Ag F
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  Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen aus getrennt oder zeitlich getrennt aufgenommenen Teilszenen zu einem Bild. Bisher hat man nur einzelne Szenen zu einem Bild vereinigen können, wenn sie soweit von der Kamera entfernt standen, dass beide Objekte mit einer Objektivstellung noch genügend scharf gezeichnet würden. Infolge dieser Einstellung konnte in dem Falle, in dem an Stelle des einen Objektes ein vorhandenes Diapositiv oder ein bewegtes Bild verwendet werden sollte, nur in der Weise verfahren werden, dass das Bild auf einen Schirm projiziert wurde u.   zw.   entweder von der   Vorder-oder Rückseite   aus.

   Nur in diesem Falle war es möglich, das Bild vom Apparat so weit entfernt anzuordnen, dass es genügend scharf gezeichnet wurde.,
Bei der Vergrösserung mittels Projektionsapparates entstehen jedoch erhebliche Lichtverluste, d. h. das projizierte Bild verliert an Aktinität. Anderseits ist es schwer möglich, einen Projektionsschirm mit so fein gekörnter Oberfläche zu erzeugen, dass das projizierte Bild keine Störungen durch die Körnung erleidet. Es sei auch noch darauf hingewiesen, dass jede Bildübertragung, besonders wenn sie mit einer Massstabveränderung verbunden ist, wie dies bei der Projektion stets der Fall ist, eine Verschlechterung der   Bildschärfe   und einen Verlust der feinen Zwischentöne zur Folge hat. 



   Um alle diese Mängel zu vermeiden, wird gemäss vorliegender Erfindung die Aufnahme bzw. das Zusammenbringen beider Szenen in der Weise vorgenommen, dass die auf einem Film aufgenommene Szene oder Szenen unmittelbar von dem   fortgeschalteten   Bildband mittels des Aufnahmefilms in der Kamera aufgenommen werden. 



   Es können also ein aufgestelltes Modellobjekt und ein vorhandenes Filmbild oder auch zwei vorhandene Filmbilder zu einem Bild vereinigt werden. 



   Zur Erzielung entsprechender Massstäbe und zum Ausgleich der verschiedenen Einstellebenen können Linsen oder Linsenkombinationen derart verwendet werden, dass sie ein bildmässig und massstäblich zusammenpassendes Bild ergeben. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung schematisch durch Fig. 1-3 dargestellt. 



   Gemäss Fig. 1 wird mittels der Kamera   1   eine Szene 2 als Durchsicht durch einen ausgekratzten Spiegel   3   aufgenommen. Als Ergänzungsszene ist ein feststehendes oder bewegtes Filmbildband 4 vor einem Beleuchtungsapparat 5 angeordnet und eine Linse 6 oder Linsenkombination, bei der z. B. eine Linse in der Einstellebene der anderen Linse liegt, bringt das Bild auf einen solchen Massstab, dass es mit dem Bild der Szene 2 bildmässig zusammenpasst. In den Strahlengang zu den Objekten 2 und 4 können Masken 7 und 8 eingeschaltet werden. Die Masken können einzeln oder gemeinsam veränderlich und beweg-   lich   gemacht werden. In dem Falle, in dem der Spiegel    als halbdurchlässiger   Spiegel ausgebildet ist, müssen diese Masken angewendet werden. 
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 Bildband 9 angeordnet.

   Im übrigen bleibt die Anordnung die gleiche wie gemäss Fig. 1. 



   Nach Fig. 3 ist nur die Anordnung der Objekte 2 und 4 derart abgeändert, dass Objekt   4   als Durchsicht zum Spiegel 3 angewendet wird, während Objekt 2 als Spiegelung aufgenommen wird. 



   Es ist ohne weiters ersichtlich, dass man in die Durchsicht oder Spiegelung mehrere Filmbänder in entsprechender Kombination nebeneinander anordnen kann. Ebenso kann man noch weitere Teilszenen unter Anwendung weiterer Spiegel mit den übrigen Szenenteilen vereinigen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen aus getrennt oder zeitlich getrennt aufgenommenen Teilszenen zu einem Bild, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere bereits aufgenommene Teilszenen unmittelbar von einem kinematogfaphiseh fortgeschalteten Bildband mittels der Kamera wieder aufgenommen werden.
    2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kamera und aufzunehmendem Bildband eine Linse oder Linsenkombination eingeschaltet ist, um das von dem vorhandenen-Bildband auf den Aufnahmefilm entworfen Bild auf den gewünschten Massstab zu bringen.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Gen Strahlengang zu den einzelnen SzenenteilenMasken eingeschaltet sind, die einzeln oder gemeinsam veränderlich und beweglich sind. EMI2.1
AT108695D 1925-10-28 1926-10-11 Verfahren zur Herstellung kinematographischer Aufnahmen. AT108695B (de)

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