AT108257B - Verfahren zur Herstellung aktiver Brennprodukte aus Magnesit. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aktiver Brennprodukte aus Magnesit.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung aktiver Brennprodukte aus Magnesit. 



   Ein wesentliches Erfordernis der kaustischen Magnesia ist eine bestimmte Anfangserhärtung   (Aktivität),   als deren   Mass   jetzt die Zugfestigkeit gilt, die die Mörtel nach drei Tagen annehmen (Baumaterialienmarkt 1921, Nr. 36 und 38). Man war früher der Meinung, dass ei lediglich die Magnesia sei, die mit Magnesiumchlorid erhärtet und dass das in der kaustischen Magnesia noch vorhandene Magnesiumkarbonat auf die Erhärtung ohne Einfluss sei. Auf dieser irrigen Anschauung fusste die Bewertung der kaustischen Magnesia auf Grund der Analyse, aus der die sogenannte aktive Magnesia berechnet wurde. Die Erfahrung lehrt, dass ein Zusammenhang der physikalischen Eigenschaften der Mörtel mit der Menge   der so berechneten aktiven Magnesia nicht besteht.

   Die e irrtümliche Anschauung hatte jedoch zur Folge,   dass die Magnesitindustrie bestrebt war, möglichst kohlensäurearme Brennprodukte, d. s. solche mit   3-4% Kohlensäure, zu   erzeugen. Im österr. Patent Nr. 88025 zeigt sich zwar schon die Erkenntnis, dass die Einhaltung derart niederer Kohlensäuregehalte zur Herstellung erstklassiger kaustischerMagnesia unmöglich ist. Aber auch dieses Verfahren führte nur zu Produkten, deren Kohlensäuregehalt nicht wesentlich über 6%   hinausging. Kaustische Magnesia,   deren Kohlensäuregehalt bis zu   12%   beträgt, ist allerdings schon in den Handel gekommen. Diese Produkte sind aber Mischungen von stark und sehr schwach gebranntem Material, wie sie sich z.

   B. beim Schachtofenbrand kristalliner   Magnesite   oder beim Aufbringen von grobstückigem Material im Drehofen ergeben. Die ungleichmässige Beschaffenheit des Brenngutes wird dadurch verursacht, dass der Kern des   Sehachtofenmateriales   wegen der schweren Zersetzbarkeit des kristallinen Magnesits noch halbgar ist, während die äusseren Partien   de3     stückigen     Brenngutes   vielfach bereits überbrannt sind. Derartige höher kohlensäurehältige Brennprodukte sind minderwertig. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von kaustischer Magnesia mit einem höheren   Kohlensäuregehalte   als dem der üblichen normengemässen Ware, die im frischgebrannten Zustande bis zu   7% Kohlensäure   enthält. Das Verfahren beruht auf den Feststellungen Brills (Zeitschrift für anorganische Chemie,   1905,   S. 288), dass Magnesiumkarbonat innerhalb eines Temperaturintervalls dissoziert, u. zw. unter Bildung einer Reihe von basischen Karbonaten als Zwischenstufen zwischen Magnesiumkarbonat und Magnesiumoxyd. Dieser Vorgang konnte durch Brennversuehe in der Retorte bestätigt werden.

   Wird gleichmässig und fein   gekörnter Magnesit   in der Retorte auf niedere Temperaturen erhitzt, so sinkt der   Kohlensäuregehalt   in der ersten Stunde rasch auf eine bestimmte und von der Temperatur abhängige Grösse, gibt aber während des folgenden   mehrstündigen   Erhitzens nur ganz langsam Kohlensäure ab ; z. B. 
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<tb> 
<tb> 



  Rohmagnesit....................48.4% <SEP> Kohlensäure
<tb> Nach <SEP> 1 <SEP> Stunde <SEP> ................36.2% <SEP> #
<tb> Nach <SEP> 5 <SEP> Stunden <SEP> ...............33.7% <SEP> #
<tb> 
 Es wurde nun gefunden, dass schon nach dem Austreiben eines Drittels   der Magnesitkohlensäure,   
 EMI1.2 
 



   Die Herstellung dieser höher kohlensäurehaltigen Produkte geschieht nach bekannten Verfahren, beispielsweise nach dem im österr. Patent Nr. 68171 beschriebenen. Auch die höher kohlensäurehaltigen 

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