AT107715B - Schießscheibe. - Google Patents

Schießscheibe.

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AT107715B
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  Schiessscheibe. 
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Die bisher verwendeten   Schiessscheiben   werden im allgemeinen aus Papier oder Pappendeckel hergestellt. Die durch die Treffer verursachten Löcher in den Scheiben werden mit   Papierblättehen   zugeklebt. Diesen Scheiben haften verschiedene Nachteile an. Insbesondere haben sie eine geringe Dauerhaftigkeit, da durch das Verkleben der Löcher die durch die Lochung verringerte Festigkeit nicht verbessert wird. Die Scheiben werden alsobald zerschossen, so dass sie eine geringe Lebensdauer haben und daher trotz der verhältnismässigen Billigkeit des Materiales teuer kommen. Ein weiterer Nachteil ist es, dass die aufgeklebten Papierblättehen häufig abfallen, so dass oft falsche Treffer angezeigt werden. 



    Schliesslieh haben die bisher verwendeten Seheiben eine sehr geringeWiderstandsfähigkeitgegen Witterungs-   einflüsse, insbesondere gegen Nässe, welcher Nachteil sich besonders bei der Verwendung der Scheiben zum feldmässigen Schiessen sehr unangenehm bemerkbar macht. Die in besonderen Fällen benutzten Tonscheiben sind beim ersten Treffer zersprungen. Alle vorangeführten Nachteile werden der Erfindung gemäss dadurch beseitigt, dass die Scheiben aus einer künstlichen Masse, bestehend aus einem Bindemittel, wie z. B. Zement, mit welchem Fasern verwendet werden, hergestellt werden. Als Faser kann vorteilhaft Asbest Verwendung finden. Das Verkleben der Löcher erfolgt am besten wieder mit einem Gemenge eines Bindemittels mit einer Faser und wird hier als Bindemittel insbesondere ein Raschbinder Verwendung finden. 



   Die Herstellung der neuen   Schiessscheibe   ist sehr einfach. Aus dem Gemenge von beispielsweise Zement und Asbest werden Platten in der gewünschten Form hergestellt bzw. werden die   Schiessscheiben   in den gewünschten Formen herausgestanzt. Die Scheiben werden, wie üblich, auf Holzleisten od. dgl. befestigt, z. B. aufgenagelt. Zum Verkleben der Löcher stellen die Zieler einen Brei eines Bindemittels mit Fasern her und kann hier als Faser wiederum Asbest, als Bindemittel ein Raschbinder Verwendung finden, um ein sofortiges   Erhärten   der verschmieren Löcher zu erzielen. Auch allfällig andere Beschädigungen der   Schiessscheiben,   die im Gebrauche entstanden sind, können mit dieser Masse ausgebessert werden.

   Durch das Verschmieren der Löcher erhält die Scheibe praktisch wiederum ihre alte Festigkeit und kann daher unbegrenzt Verwendung finden. Es ist auch klar, dass ein Herausfallen der Masse aus den Löchern nicht erfolgen kann, so dass keine falschen Treffer angezeigt werden. Schliesslich ist die neue Scheibe gegen Witterungseinflüsse sehr widerstandsfähig und die Scheiben können auch, ohne Schaden zu nehmen, in einem feuchten Raum bzw. unter freiem Himmel lagern. Auch sei erwähnt, dass die Möglichkeit besteht, die Scheibe in jeder   gewünschten   Farbe herzustellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schiessscheibe,   dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gemenge eines Bindemittels mit Fasern besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Schiessscheibe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Zement verwendet wird.
    3. Schiessscheibe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Faser Asbest Verwendung findet.
    4. Schiessscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschliessen der Schusslöcher ein Gemenge eines Bindemittels mit Faser Verwendung findet.
    5. Schiessscheibe nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel ein Schnellbinder verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107715D 1926-12-04 1926-12-04 Schießscheibe. AT107715B (de)

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