AT107693B - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Kontrollbestimmung insbesondere von den Betriebsstättenausgang passierenden Dienstnehmern. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur automatischen Kontrollbestimmung insbesondere von den Betriebsstättenausgang passierenden Dienstnehmern.

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AT107693B
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Austria
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Josef Dr Schnabl
Arthur Materno
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Josef Dr Schnabl
Arthur Materno
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Description


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  Verfahren und Einrichtung zur automatischen   Kontrollbestimmung   insbesondere von den Betriebsstättenausgang passierenden Dienstnehmern. 



   Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren mit zugehöriger Einrichtung zur   automatischen  
Kontrollbestimmung, insbesondere von den Betriebsstättenausgang passierenden   Dienstnehmern,   derart dass die Kontrollobjekte beim Passieren selbsttätig oder von Hand aus eine absatzweise fortschaltbare
Signaleinrichtung mit verstellbaren Signalstellen betätigen, wobei die Auswahl durch das bei der Be- tätigung erfolgende Signal unabhängig von menschlicher Willkür getroffen wird. 



   Bislang wurden zur Verhinderung von Diebstählen durch ein Aufsichtsorgan einzelne der die
Betriebsstätten verlassenden Arbeiter oder Angestellten in willkürlicher Auswahl zur Kontrolle bestimmt, wodurch jedoch die Nachteile aller allein menschlicher Willkür entstammender Handlungen insbesondere Auseinandersetzungen zwischen dem zur Kontrolle bestimmten Dienstnehmer und dem Kontrollorgan die Folge waren, welche zumeist das ganze Kontrollsystem unwirksam machten. 



   Erfindungsgemäss erfolgt jedoch die Auswahl der zur Kontrolle bestimmten Dienstnehmer auto-   matisch,   wodurch Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Personal und dem   Kontrollorgan   ausgeschlossen werden. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise mit elektrischem Antrieb ausgestattete Einrichtung im
Schaltbild für die Zwecke der Kontrolle von Fabriksarbeitern dargestellt. 



     Mit 1   ist der Schalthebel einer Kontrolleinrichtung (beispielsweise der   Kontrolluhr   für die Bezeichnung der Lohnkarten) bezeichnet, welcher sonach von jedem Arbeiter beim Verlassen der Fabrik betätigt werden muss. An diesem Hebel wird nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Kontakt 2 angebracht, an welchen ein an einer Stromquelle 3 liegender Stromkreis für ein Solenoid 4 angeschlossen ist, von welchem im Nebenschluss ein über eine Signalscheibe 5 fallweise zu schliessender Stromkreis einer Signaleinrichtung 6 abzweigt.

   Die um eine Achse 5'drehbare Signalscheibe 5 trägt an ihrem Umfang Ausnehmungen   7',   in welche von Hand aus in beliebigen Abständen voneinander Kontakttsifte 7 eingesteckt werden können, welche beim Berühren mit der an Ort bleibenden Kontaktlamelle 8 den Stromkreis der
Signaleinrichtung 6 schliessen. Die Fortschaltung der Signalscheibe 5 erfolgt durch das Solenoid 4, welches beim Stromdurchgang den Klinkenhebel 9, welcher in die Zähne der Signalscheibe 5 eingreift, anzieht und damit die Signalscheibe um eine Stufe weiterschaltet. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung beispielsweise als Fernanlage ist folgende :
Vor Betriebsschluss werden vom zuständigen befugten Organ in der Betriebskanzlei die Kontaktstifte 7 in willkürlicher Anzahl und Entfernung voneinander in die Ausnehmungen ?'der Signalscheibe 5 eingesetzt. Sofern nach Betriebschluss die Arbeiter ihre Lohnkarte in die Kontrolluhr zum Zweck der Abstempelung einführen und hiezu den Schalthebel 1 betätigen, wird hiedurch gleichzeitig auch der Solenoidstromkreis der Stromquelle 3 geschlossen und die Signalscheibe 5 um die Entfernung zweier Ausnehmungen 7'weitergeschaltet.

   Sofern an dieser Stelle ein Kontaktstift ? eingesetzt war, wird gleichzeitig damit auch der   Nebenschlusskreis   der Signaleinrichtung 6 geschlossen, wodurch ein optisches oder akustisches Signal erscheint, welches, auch dem Kontrollorgan   (Pförtner)   wahrnehmbar, besagt, dass der eben den Schalthebel betätigende Dienstnehmer in den Kontrollraum zur Leibesvisitation zu gehen hat. 



  Sofern jedoch an der betreffenden Stelle bei der Kontaktlamelle 8 in der Signalscheibe 5 kein Kontakt-   stift 7 eingeführt war,   bleibt   der Nebenschlusskreis der Signaleinrichtung 6unterbrochen   und der betreffende Dienstnehmer kann die Betriebsstätte unkontrolliert verlassen. Um keine Systematik der aufeinanderfolgenden Signale aufkommen zu lassen, werden die   Kontaktstifte 7 täglich   oder nach mehreren Tagen 

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 in beliebiger Art versetzt bzw. an manchen Tagen, an welchen eine Kontrolle nicht beabsichtigt ist, überhaupt nicht eingesetzt.

   Die Einrichtung kann jedoch an Stelle des elektrischen Antriebes auch beispielsweise mechanisch durch ein vor dem Betriebsstättenausgang angebrachtes Trittgestänge in Tätigkeit gesetzt werden, sowie auch die Signalgebung auf jede beliebige andere Art erfolgen kann. Auch das Anwendungsgebiet des Verfahrens ist nicht auf das geschilderte begrenzt und kann beispielsweise auch zur Auswahl von einzelnen Tieren aus Viehtransporten für die Zwecke der   marktämtlichen Untersuchung   zur Hintanhaltung von   Missbräuchen   und Bestechungen verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur automatischen   Kontrollbestimmung,   insbesondere von den Betriebsstättenausgang passierenden Dienstnehmern, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollobjekte beim Passieren selbsttätig oder von Hand aus eine absatzweise fortschaltbare Signaleinrichtung mit verstellbaren Signalstellen betätigen, wobei die Auswahl durch das bei der Betätigung erfolgende Signal getroffen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine absatz- EMI2.1 Passieren von jedem Kontrollobjekt um eine Stufe weitergeschaltet wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel für die Fortschaltung der Scheibe gleichzeitig Schalthebel für eine andere bekannte Kontrolleinrichtung (z. B. Kontrolluhr) ist. EMI2.2
AT107693D 1926-09-17 1926-09-17 Verfahren und Einrichtung zur automatischen Kontrollbestimmung insbesondere von den Betriebsstättenausgang passierenden Dienstnehmern. AT107693B (de)

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