AT107230B - Einrichtung zur Vornahme von Messungen an Kabeln. - Google Patents

Einrichtung zur Vornahme von Messungen an Kabeln.

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AT107230B
AT107230B AT107230DA AT107230B AT 107230 B AT107230 B AT 107230B AT 107230D A AT107230D A AT 107230DA AT 107230 B AT107230 B AT 107230B
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Austria
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wires
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measuring
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Inventor
Paul Ing Weeger
Original Assignee
Siemens Ag
Felten & Guilleaume Ag Oester
Kabelfabrik Und Drahtindustrie
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  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Vornahme von Messungen an Kabeln. 



   Die Bestimmung der elektrischen Konstanten von vieladligen Kabeln, besonders solchen mit Viererverseilung, ist sehr zeitraubend, da vorschriftsmässig alle Adern, Paare und Vierer gemessen werden müssen und das Umlegen der Messleitung bzw. Messleitungen von Ader zu Ader, Paar zu Paar oder Vierer zu Vierer oft mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Messung selbst. Diese Zeitverluste möglichst einzuschränken, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche darin besteht, dass für jede Aderngruppe eine Scheibe angeordnet ist, die mit Klemmen und mit   Einführungslöchern   für Steckerstifte versehen ist, um die Adern festzuhalten und die Verbindung der Adern mit Erde bzw. den Messleitungen durch Einstecken verschiedener Stecker oder Sehalter in die   Einführungslöcher   der Scheibe zu   ermöglichen.   



   Die Vorrichtung besteht zunächst aus so vielen Scheiben a aus Isoliermaterial (Fig. 1), als das 
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 alle Adern mit Ausnahme jener, die gerade gemessen werden, an Erde liegen müssen, wird in die Löcher e der   Scheibenklemmen   und die Büchse   d ein fünffacher Stecker,   dessen Stifte alle metallisch verbunden sind (Fig. 2), gesteckt. Die vier Klemmen und die Büchse bilden ein in bezug auf nur eine Achse symmetrisches Fünfeck, um die verschiedenen   Steckvorriehtungen nur   in einer Stellung einstecken zu können. 



   Zum Messen der Gleichstromkapazität und der Isolation dient ein Schalter nach Fig. 3, der das Anlegen der einzelnen   Adern, der Paare und des Vierers in der in Fig. 6 dargestellten Reihenfolge gestattet.   



   Dieser Schalter besteht aus einer Scheibe m aus Isoliermaterial, die wieder fünf Steckerstifte trägt, von denen der eine k nach aufwärts verlängert ist. Parallel zu der Scheibe m, durch die Säulen   ni, nag   und die Verlängerung von k getragen, liegt die metallische Scheibe o. Der Stift k ist gegen die Scheibe o isoliert. In den beiden Seheiben m und o ist nun die Schaltwalze q gelagert, deren Nasenanordnung in 
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 sind vier   Federn/i,/a,/g,/ angebracht,   die einerseits mit je einem der Steckerstifte i verbunden sind, anderseits in der Nullstellung der Schaltwalze an der Verlängerung von k und somit an Erde liegen. Am oberen Ende der Sehaltwalze befindet sich eine Scheibe s mit   zugehöriger Arretiervorrichtung t,   um die   Walze in den einzelnen Stellungenfestzuhalten.

   Wird nun die Walze gedreht, so wird zunächst die Feder i   durch die Nase der Walze von k abgeht n und mit der Messleitung, die bei   x angeschlossen   ist und über   n2, 0, t   und s mit der Walze in Verbindung steht, verbunden. Durch Weiterdrehen der Walze gelangen nach und nach sämtliche Adern und Paare und zuletzt der ganze Vierer in Verbindung mit der   Messleitung.   



  Die jeweils nicht an der Messleitung liegenden Adern des zur Messung gelangenden Vierers sind durch die k berührenden Federn an Erde gelegt. 



   Da der Messplatz   gewöhnlich   von dem zur Messung gelangenden Kabel weiter entfernt liegt, wird 
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 beamten gleich anzuzeigen, welche Ader bzw. Adern anliegen, kann in den Schalter eine weitere Gruppe von vier Federn die an der aus Isoliermaterial bestehenden Schiene X befestigt sind, eingebaut werden. 



  Von jeder Feder führt eine Leitung zu einer von vier am   Messtisch   angebrachten Glühlampen (2-4 Volt), die entsprechend der Farbe der Adern (z. B. rot, weiss, blau, grün) gefärbt sind. Die gemeinsame   Rück-   leitung von den Lampen führt zur   Säule M. Wird nun   eine der Federn t durch eine Nase der Walze q von k weggedrückt, so wird die zugehörige Feder y durch den aus Isoliermaterial bestehenden Stift p an   Mi   angelegt und somit der Stromkreis der betreffenden Lampe geschlossen. 



   Statt des Schalters nach Fig. 3 kann auch ein Stecker nach Fig. 8 verwendet werden. Dieser besteht aus einer Scheibe aus Isoliermaterial h, die unten wieder fünf Stifte trägt. In der Mitte der
Scheibe h ist die metallische Scheibe e befestigt, die mit dem Stifte Gleitend verbunden ist. Dann folgen konzentrisch vier Segmente d, in die die Stifte i eingeschraubt sind, und der Ring b, zu dem die Messleitung führt. Die Erdung der Adern erfolgt hier durch Einstecken von Stiften in die Löcher g, das Anlegen an die Messleitung durch Einstecken von Stiften in die Löcher e. 



   Zur Bestimmung der Betriebskapazität und der Ableitung mittels der Wagnerschen Brücke dient ein Schalter nach Fig. 9, der dem nach Fig. 3 sehr ähnlich ist, nur besteht hier die Schaltwalze q aus zwei Teilen qt und   q"die   voneinander isoliert sind, und trägt in jeder Stufe zwei Nasen. Der Teil ql ist durch die Büchse r mit der einen, der Teil   q2   durch die Platte o und die Säule n mit der zweiten Messleitung verbunden. Beim Drehen der Walze q wird   zunächst die   eine Ader eines Paares an   qi,   die andere an   q2   gelegt und somit mit den Messleitungen verbunden. In Stellung 2   (Fig.   10) der Walze sind Adern des anderen Paares mit den Messleitungen verbunden. In Stellung 3 liegt das eine Paar an ql, das andere an   q,.   



  In Stellung o liegen alle vier Federn an der Verlängerung von k und somit an Erde. 



   Zur Verbindung des Vierers mit den vier   Messleitungen   der Kopplungsbrücke dient ein Stecker nach Fig. 7. Die Scheibe v aus Isoliermaterial trägt wieder die fünf Stifte. Die Stifte i sind mit je einer Messleitung verbunden. Der Stift k dient nur als Führung. Bei Bestimmung der Kopplung zwischen den einzelnen Vierern müssen zwei Stecker nach Fig. 7 angewendet werden, bei denen aber nur je zwei   Messleitungen angeschlossen   und die   Stifte)-mit ? und M mit 'verbunden   sind. Dieser Stecker könnte auch mit automatischer Signalisierung, ähnlich wie der Schalter nach Fig. 9, eingerichtet werden. 



   Bei der Bestimmung der Widerstände kann entweder der Schalter nach Fig. 3 in den Stellungen la,   A, Ila und-ilb   verwendet werden oder ein Stecker nach Fig. 12, bei dem die Verbindung der Adern mit der Messleitung durch Einstecken eines Stiftes in die Löcher e erfolgt. Auf der Gegenseite werden in beiden Fällen die vier Adern durch eine entsprechende Klemme mit der zweiten   Messleitung   verbunden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Vornahme von Messungen an Kabeln, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Aderngruppe eine Scheibe angeordnet ist, die mit Klemmen und mit   Einführungslöchern   für Steckerstifte versehen ist, um die Adern festzuhalten und die Verbindung der Adern mit Erde bzw. den Messleitungen durch Einstecken verschiedener Stecker oder Schalter in die   Einführungslöcller   der Scheibe zu   ermöglichen.  

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine gegebenenfalls aus voneinander isolierten Teilen zusammengesetzte Schaltwalze vorgesehen ist, durch deren Drehung Gruppen von Kontaktorganen betätigt werden, wovon die eine Gruppe die Verbindungen mit der Messleitung bzw. der Erde herstellt, während die andere zum Schliessen von Signalstromkreisen dient.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkombinationen durch Stecker geschehen, die mit den Steckstifte verbundene Kontaktklötzchen besitzen, die durch Stöpsel einerseits mit der Erde, anderseits mit der Messleitung verbunden werden können.
AT107230D 1925-07-16 1925-07-16 Einrichtung zur Vornahme von Messungen an Kabeln. AT107230B (de)

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