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Fussabstreifer.
Die Erfindung betrifft Fussabstreifer, vorzugsweise aus Holz, bei welchen Abstreifleisten zur Verwendung kommen, die im Querschnitt die Form eines in die Länge gezogenen, vorteilhaft symmetrischen Seehieekes, mit scharfen oder abgerundeten Kanten haben, wodurch der Fussabstreife !' zweiseitig verwendbar ist und auf jeder Seite zum Abstreifen gut geeignete Kanten aufweist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Nach Fig. 1 werden Abstreifleisten a, welche einen für Fussabstreifer geeigneten Querschnitt haben und an den beiden Enden, sowie in der Mitte je ein Loch b besitzen, auf drei Rundeisen c aufgeschoben. Diese Rundeisen sind auf der einen Seite zu einem Ring cl oder zu einem Nietkopf e ausgebildet, um den Holzlatten einen Halt gegen das Abrutschen zu geben ; der Ring soll zugleich als Befestigungsvorrichtung dienen, um den Fussabstreifer an der Stiegenstufe oder am Fussboden zu befestigen. Das andere Ende der Rundeisen ist mit einem Schraubengewinde versehen, damit man die Holzlatten oder Abstreifleisten mit den dazugehörigen Distanzhülsen oder - Röhrchen y zusammenschrauben kann ; allenfalls kann statt der Verschraubung eine Vernietung zur Anwendung gelangen.
Die sichtbare Fläche des auf den Fussboden gelegten Holzgitters wird als Abstreifer benutzt. Durch einfaches Umwenden des Holzgitters kann auch die andere Fläche verwendet werden.
Da bei dieser Ausführung der Nachteil entsteht, dass die ganze untere Seite auf dem allenfalls durchnässten Frd-oder Fussboden aufliegt, müssen an demselben zwei oder mehrere Unterlagsleisten g angebracht werden. Die Unterlagsleisten sind derart befestigt, dass sie sich von der einen Seite auf die andere Seite umlegen lassen, was bei den äusseren Unterlagsleisten durch Verwendung eines S-ähnlichen Verbindungsgliedes h, oder irgend eines sonstigen Gelenkstückes erreicht wird, wobei sich die eine Öffnung dieses Verbindungsgliedes um ein Distanzröhrehen legt, die andere Öffnung um den Stift , der in der
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Enden U-förmig gebogene, federnde Bleche I befestigt sind, die mit einiger Spannung in die Zwischenräume der Holzlatten eingepresst werden.
Eine andere Ausführung der Fussabstreifer, um dieselben doppelseitig verwenden zu können, besteht darin, dass nach Fig. 2 die Abstreifleisten a, welche der Länge nach nur in der Mitte ein Loch haben, auf einem Rundeisen c aufgeschoben sind, wobei wieder zwischen je zwei Holzlatten ein Distanzröhrchen f zu liegen kommt, worauf Latten und Röhrchen mittels Schraubenmutter fest zusammengeschraubt werden. Hierauf werden vier Stück Leisten verwendet, von denen jede einzelne Leiste auf der einen breiten Fläche in gleichen Abständen Einkerbungen it besitzen. Je zwei Leistenpaare werden durch drei Schrauben o so zusammen verbunden, dass die Einkerbungen einander gegenüber liegen. Hierauf werden die zwei Leistenpaare an die beiden Enden des Holzgitters gesteckt, derart, dass die Kanten der einzelnen Abstreifleisten in den Einkerbungen der Leistenpaare aufliegen.
Hierauf werden die sechs Schrauben festgezogen. Dadurch erhält man einen Fussabstreifer, der doppelseitig verwendbar ist, bei dem auch die zwei oberen, und nach dem Umwenden des Holzgitters, auch die zwei unteren Querleisten zum Abstreifen für die Füsse benutzt werden können. Diese Anordnung bietet auch den Vorteil, dass Abstreifleisten, welche durch Sprünge oder deren Kanten durch ausgesprungene Äste beschädigt sind, durch die Verwendung der Querleisten diese Beschädigungen gänzlich aufgehoben oder verdeckt werden.
Für die bisher gebräuchlichen Fussabstreifer war der regelmässige vier-oder fünfeckige Querschnitt üblich. Für die Fussabstreifer mit doppelseitiger Verwendung lassen sich diese Querschnitte auch verwenden. Jedoch sind die Querschnitte eines in die Länge gezogenen, vorteilhaft symmetrischen Sechs-
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ecken, bei dem nach Fig. 3 die äussersten zwei Kanten scharf oder nach Fig. 4 die äussersten zwei Kanten etwas abgestumpft oder nach Fig. 5 die eine äusserste Kante scharf, die andere äusserste Kante etwas abgestumpft ist, viel vorteilhafter zu verwenden. Es können auch alle oder nur die zwei äussersten Kanten des in die Länge gezogenen symmetrischen Sechseckes mit Rücksicht auf die erleichterte Herstellung abgerundet sein.
Die Formgebung und Anwendung dieser genannten Querschnitte, hat den Zweck, ein gutes und gründlichen Abstreifen der Schuhe zu ermöglichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fussabstreifer mit hochkantig gestellten Abstreifleisten, dadurch gekennzeichnet, dass der
Querschnitt der Abstreifleisten die Form eines in die Länge gezogenen Sechseckes mit scharfen oder abgerundeten Kanten hat.