AT105807B - Kugelmühle zur Herstellung von kolloidalen Lösungen. - Google Patents

Kugelmühle zur Herstellung von kolloidalen Lösungen.

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AT105807B
AT105807B AT105807DA AT105807B AT 105807 B AT105807 B AT 105807B AT 105807D A AT105807D A AT 105807DA AT 105807 B AT105807 B AT 105807B
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ball mill
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colloidal solutions
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ball
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Hans Dr Gerdien
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  KugelmühlezurHerstellungvonkolloidalenLösungen. 



   Es ist bekannt, zur Herstellung von kolloidalen Lösungen Kugelmühlen zu verwenden. Es zeigte sieh jedoch. dass beim Verarbeiten von gewissen Substanzen, besonders von Lacken, bei denen grosse Neigung zum Aneinanderbaeken der einzelnen kleinen Körper besteht, die Abführung der Wärme grosse Schwierigkeiten macht, da die Kugeln dieser Mühlen infolge der durch den hohen Druck hervorgerufenen hohen Temperatur leicht zum Fressen kommen. Es ist ferner bekannt, bei andern Kolloidmühlen, die Wärme durch äussere und innere Wasserkühlung abzuführen. 



   Gemäss der Erfindung wird die Wasserkühlung bei der Kolloidkugelmühle dadurch besonders vorteilhaft, dass das zu mahlende Gut beim Übergang von einem Kugellager in das nächstfolgende und von dem letzten Kugellager in das Abflussrohr gekühlt wird. 



   Eine vorteilhafte Ausführungsform ist beispielsweise in der Figur dargestellt. Der Motor 1 treibt die senkrecht stehende   Welle ; 2 an. 3 ist   das in Kühlwasser eingetauchte Mahlgehäuse, das mit dem 
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 lager 6 und 7 untergebracht. Die beiden äusseren Lagerschalen 8 und 9 sind mit dem Gehäuse fest verbunden und können unter Vermittlung der Membrane 10 durch die regelbare Federung 11 in senkrechter   Richtung gegeneinandergepresst werden. Die inneren Lagerschalen 12 und 13 werden unter Vermittlung der inneren Umwandung 14 und der Scheibe 15, die mit der Antriebswelle 2 fest verbunden ist, in Drehung   
 EMI1.2 
   Stopfbüchse 18 eingedreht   ist. 19 ist eine horizontale und 20 eine sieh anschliessende senkrechte Bohrung der Antriebswelle.

   In diese Bohrung ist ein Steigrohr      eingeführt, das durch die Bohrung      mit dem nutenförmigen Ringkanal 23 und dem Ausflussrohr 24 in Verbindung steht. 



   Bei dem Betrieb der Kugelmühle wird das zu mahlende Gut von unten durch das Rohr J unter Druck eingeführt, fliesst zwischen dem Boden des Gehäuses 3 und der inneren Umwandung   1. 1 hindurch   in das untere Kugellager   6-dem   ersten   Mahlgang-,   weiter durch den engen Verbindungskanal   : 25   in das obere Kugellager   7-dem   zweiten   Mahlgang-und   fliesst dann zwischen der Gehäusewand und der inneren Wandung empor und kann durch das Abflussrohr   5   aufgefangen werden. Die beiden inneren Lagerschalen des Kugellagers werden durch die Scheibe 15 mitgenommen. die ihrerseits auf der durch den Motor angetriebenen Welle 2 festsitzt. Die beiden äusseren Lagerschalen sind durch Verbindung 
 EMI1.3 
 Richtung zusammengepresst werden. 



   Das   Kühlgut   gibt seine   Wärme   einesteils auf dem Wege zwischen den beiden Kugellagern und andernteils auf dem Wege zwischen dem oberen Kugellager und dem Abflussrohr an die   wassergekühlten   Wände ab. Die beim Kühlen im Gehäuse auftretende Wärme wird sowohl durch Aussen-als durch Innenkühlung abgeführt. Die Aussenkühlung erfolgt derart, dass das Kühlgehäuse mit Kühlrippen 26 ausgebildet und in fliessendes Wasser eingetaucht ist.

   Das Kühlwasser für   Innenkühlung   wird durch das Rohr 16 und den nutenförmigen Ringkanal 17 in den senkrechten Kanal 20 eingeführt. tritt durch die Bohrung 27   wieder aus. fliesst dann zwischen   der Aussenseite der   Antriebswelle   und der inneren   Um-   

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 wandung 14, umspült die   Scheibe j ! J,   strömt dann wieder längs der Aussenseite der Antriebswelle und der Umwandung 14 durch das Steigrohr 21 empor in den nutenförmigen Ringkanal 23   zum Abfluss-   rohr   24.   Die beiden   nutenförmigen     Ringkanäle   sind in eine   Stopfbüchse   18 eingedreht,

   die vermittels der Dichtungsringe 28 die   Zu-und Abführungskanäle   des Kühlwassers abdichtet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kugelmühle zur Herstellung von kolloidalen Lösungen, bei der die beim Mahlen auftretende Wärme durch Kühlung abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das zu kühlende Gut seine Wärme auf dem Wege hinter den Kugellagern abgibt.

Claims (1)

  1. 2. Kugelmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu-und Ableitungskanäle für das innere Kühlwasser in nutenförmige Kanäle der Stopfbüchse münden, die ihrerseits mit dem äusseren Zu-bzw. Ableitungsrohr in Verbindung stehen. EMI2.1
AT105807D 1924-06-07 1925-05-22 Kugelmühle zur Herstellung von kolloidalen Lösungen. AT105807B (de)

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