AT105326B - Verfahren zum überlappten Schweißen von stumpf aneinanderstoßenden Blechen u. dgl. aus Aluminium. - Google Patents

Verfahren zum überlappten Schweißen von stumpf aneinanderstoßenden Blechen u. dgl. aus Aluminium.

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AT105326B
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  Verfahren zum ilberlappten Schweissen von stumpf aneinanderstossenden Blechen u. dgl. 



     "'aus   Aluminium. 
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 flamme wird von der durch Verbrennen von Wasserstoff in Sauerstoff erzeugten hohen Verbrennungstemperatur Gebrauch gemacht, mit welcher nebenbei auch eine reduzierende Wirkung verbunden ist. 



   Die Versuche, Aluminiumbleche in der gleichen Weise zu schweissen wie die bekannten schweissbaren Metalle, z. B. Eisen. Nickel, Kupfer, nämlich im plastischen Zustande unter Druck oder Schlag, haben bisher zu keinem praktischen Erfolge geführt. Man hat dies zum Teil auf Oxydbildung zurückgeführt, und diese Auffassung führte zu der Anwendung von besonderen oxydlösenden   Lot-bzw. Schweiss-   
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Die Erfindung beruht nun auf der Feststellung, dass Aluminium bzw. aluminiumreiche Legierungen im plastischen Zustand unter Druck oder Schlag schweissbar sind, dass aber die Schweissfähigkeit verlorengeht, wenn das Material in der Hitze zu weich wird und der Pressung ausweichen kann.

   Die Erfindung besteht darin, dass in einem durch die Wirkung reduzierend wirkender Flammen, wie Wasserstoff, durch Erwärmung weit unterhalb der Schmelztemperatur hervorgerufenen plastischen Zustand solcher Art, dass bei der mechanischen Bearbeitung auf den Werkzeugen keine Metallteile haften bleiben   können-   (z. B. beim Hämmern auf der   Hammerfläche   oder beim Pressen auf dem   Pressstempel)-,   Aluminiumteile unter Verwendung von Zwischenstücken aus gleichem Werkstoff überlappt durch Druck oder Schlag geschweisst werden.

   Voraussetzung hiefür ist, dass die zu verschweissenden Stücke aus Aluminium gleicher Beschaffenheit bestehen, offenbar aus dem Grunde, weil bei der gemeinsamen Erhitzung der zu verschweissenden Teile eine übereinstimmende Erweichungstemperatur erreicht werden muss
Solche Zwischenstücke können den Querschnitt eines Flacheisen besitzen, das aus der Stossstelle z. B. nach beiden Seiten vorragt und beiderseitig gestaucht werden kann.

   Zweckmässiger ist jedoch die Verwendung profilierter Zwischenstücke aus Aluminium mit stauchbarem Steg zweckmässig winkelförmigen oder   l-förmigen   Querschnittes, dessen Flanschen den zwischen den beiden gegenüberliegenden Kanten verbleibenden Spalt   überbrücken   und die zu vereinigenden Teile überlappen, während der Steg den Spalt durchsetzt, so dass die zu   vereinigenden Stücke in Überlappung   mit dem Flansch unter Stauchung des Steges zusammengeschweisst werd-n können. Solche profilierte Zwischenstücke haben den grossen Vorteil, dass das flanschartige Glied des Profils sowie gegebenenfalls die durch Stauchung des Steges erhaltene Verdickung bzw. Verstärkung als   Verstärkungs-bzw.

   Versteilungswulst   wie eine Rippe wirken und dadurch die Verbindungsstelle verstärken bzw. versteifen. 



   Der für das Schweissen zweckmässige teigige Zustand wird zwischen 500-6000 C, u. zw. bei ungefähr 6000 C, erreicht. Eine Überwachung dieser Temperatur erübrigt sich jedoch im Hinblick auf die Vorschrift, dass der teigige Zustand ein solcher sein muss, dass Metallteile auf dem Hammer od. dgl. nicht haften bleiben dürfen. 



     Zweckmässig   erfolgt aus   ökonomischen   Gründen die Vorwärmung mittels einer SauerstoffWasserstoff-Flamme. 

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 wobei als Verbindungsstück ein Ring l-förmigen Querschnittes verwendet werden kann, dessen   Flansch     a   in der fertigen Verbindung eine Aussenwulst oder Innenwulst bilden kann. 
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