AT101926B - Verfahren zur Herstellung von bimetallischen Streifen oder sonstigen Teilen bei Thermostaten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von bimetallischen Streifen oder sonstigen Teilen bei Thermostaten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von bimetallisches Streifen oder sonstigen Teilen bei Thermostaten. Die Unzuverlässigkeit bimetallischer Thermostatenstreifen ist bekannt. Insbesondere tritt diese zutage, wenn sie innerhalb weiterer Temperaturgrenzen beansprucht werden, da dabei zwischen den verwendeten Metallen von verschiedener Ausdehnungszahl ausserordentlich hohe Spannungen auftreten. Diesen Kräften sind die üblicherweise zur Verbindung verwendeten Weichlote nicht gewachsen, so dass Veränderungen in der Spannungslage und damit Ungenauigkeiten eintreten und die Lebensdauer herabgesetzt wird. Daselbe gilt von genieteten Thermostaten, da die Nieten eine Wärmeausdehnungszahl haben, die mindestens von der eines der verbundenen Metalle verschieden ist, so dass sie bald in ihrem Verbande durch die Wärmeausdehnungsarbeit gelockert werden. Greift man zum Zwecke der Thermostatenstreifenherstellung bei schweissbaren Metallen zu gewöhnlicher oder autogener Schweissung, welche eine unverrückbare Verbindung gewährleisten, beispielsweise bei Eisen, Stahl und deren Legierungen, so wirken die benötigten hohen Schweisstemperaturen ungünstig auf die Gefüge, so dass deren Fähigkeit in bezug auf Wärmeausdehnungsarbeit unzulässig leidet. Gemäss der Erfindung werden alle diese Schwierigkeiten überwunden, wenn elektrische Widerstandsschweissung verwendet wird. Durch Nahtund vorzugsweise Maschennaht-oder Punktschweissung erhält man die Möglichkeit, die hohen gefüge- ändernden Schweisstemperaturen auf Bruchteile der zu schweissenden Flächen, gegebenenfalls auch der Werkstofftiefen zu beschränken, so dass einerseits eine ausserordentlich feste einheitliche Verbindung erzielt wird, anderseits genügend arbeitender Werkstoff ohne Gefügeveränderung erhalten bleibt. Durch Kühlung bzw. Wärmeableitung sowie durch Regelung der Arbeitsgeschwindigkeit, auch der Stromstossstärke, kann das Ergebnis günstig beeinflusst und auch die Lage der elastischen Ruhelage der Metalle in bezug auf die Temperatur verändert werden. Zu diesem Zweck können auch die Temperaturen der beiden Metalle gegeneinander verschieden gehalten werden. Kühlflüssigkeiten sind so zu temperieren, dass Teilhärtungen vermieden werden, dagegen können sie beispielsweise bei Stählen, welche durch Sehweisstemperaturen gehärtet, durch Abschrecken aber enthärtet werden, gleichzeitig zum Enthärten dienen. Im allgemeinen wird man beim Zusammenschweissen zweier Metallstreifen für einen Thermostaten vorteilhaft praktisch so verfahren, dass man die Temperaturen durch anliegende Flächen von Körpern mit entsprechender Wärmeleitzahl, zweckmässig Kupfer oder Aluminium, regelt. In diesen auftretende Wärmestauungen werden durch Kühlung, zweckmässig durch äussere oder innere Berieselung mit Kühlflüssigkeiten, verhindert. Vorteilhaft werden die Wärmeableitungsflächen gleichzeitig zum Zusammenpressen der beiden Metalle benutzt. Sie können dabei mit dem Gang der Elektroden zwangläufig wirken, wobei ihrAnpressungsdruck, zweckmässig durchFederbelastung, abgestimmt wird. Führung- flächen werden vorteilhaft so ausgestaltet, dass mindestens eine Seite abgefedert ist, so dass stets eine gleichmässige Anlage und Wärmeableitung gesichert ist. Bei Bimetallen in Bandform hat es sich als vorteilhaft für den Verlauf der Arbeitskurven erwiesen, wenn Schweisspunkte in gleichmässigen kurzen Abständen in einer der Längsrichtung entsprechenden Reihe angeordnet werden. <Desc/Clms Page number 2> Werden mehrere Nähte oder, Punktreihen gewünscht, so sind diese in gleicher Weise, aber gleichzeitig, also mit gleichzeitig wirkenden Elektroden, zu setzen, damit Eckspannungen und dementsprechende Kurvenausschläge des Thermostaten vermieden werden. Werden Punkte auf Flächen verteilt, so können durch deren symmetrische bzw. zentrischsymmetrische Anordnung unter entsprechender Wärmeregeluhg Eckspannungen vermieden oder Teilspannungen wunschgemäss erzeugt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von bimetallischen Streifen oder sonstigen Teilen bei Thermostaten, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Metalle elektrisch derart aufeinandergeschweisst werden, dass sie nur mit einem Teil ihrer Berührungsflächen verbunden sind.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass während des Schweissens unabhängig von der Schweisstemperatur die Metalle auf jener Temperatur gehalten werden, für welche die elastische -Ruhelage der Elemente des Thermostaten verlangt wird.' Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese Temperatur durch Regelung der Schweissgeschwindigkeit usw. erreicht wird.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissstelle im Bedarfsfalle während des Schweissvorganges durch Kühlflüssigkeit enthärtet werden.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Metallstreifen durch eine einzige in der Längsrichtung verlaufende Naht oder Punktreihe verbunden sind.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Metallstreifen durch gleichzeitiges Setzen zweier oder mehrerer Schweisspunktstellen und Aneinanderreihen derselben zu zwei oder mehr Punktreihen oder zwei oder mehr Schweissnähten miteinander verbunden werden.
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