AT105311B - Verfahren zum Aneinanderschweißen der Ränder von Blechen unter Verwendung profilierter Zwischenstücke aus dem gleichen Material. - Google Patents

Verfahren zum Aneinanderschweißen der Ränder von Blechen unter Verwendung profilierter Zwischenstücke aus dem gleichen Material.

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AT105311B
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August Warchalowski
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August Warchalowski
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  Verfahren zum   Aneinanderschweissen   der Ränder von Blechen unter Verwendung profilierter Zwischenstücke aus dem gleichen Material. 



   Behälter für Flüssigkeiten und Gase, Kessel für Dampferzeugung usw., wurden im allgemeinen aus Metallblechen, d. h. Eisen, Nickel, Kupfer, Aluminium, Messing usw. durch entsprechende Nietung hergestellt. Dabei war es üblich, dass die rechnerisch ermittelte Blechstärke dem Wirkungsgrad der Nietverbindung entsprechend erhöht wurde oder mit andern Worten, die Festigkeit eines Kessels oder Behälters hing nicht allein von der Blechstärke, sondern vielmehr von dem Wirkungsgrad der Nietverbindung ab. Es ist daher erwiesen, dass alle durch Nietverbindung hergestellte Kessel oder Behälter nur mit bedeutendem, u. zw. dem Wirkungsgrad der Nietverbindung entsprechendem Mehraufwand von Blechmaterial hergestellt werden mussten. 



   Auch das autogene   Schweissverfahren   bedingt wegen des schlechten   Schweisswirkungsgrades   (70-50%) eine entsprechende Verstärkung des Bleches. 



   Es war zwar möglich, dass durch Überhämmern der   Schweissstelle   deren Festigkeit-bei gleich- 
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 unsachgemässes, eventuell übertriebenes Hämmern gefährliche Haarrisse entstehen. Jede   Schweissstelle   bleibt doch für immer eine unsichere Verbindung, da eine Überprüfung derselben nur an der Oberfläche möglich ist. 



   Durch das neue   Schweissverfahren   wird nun die Schweissung derart verbessert, dass nicht nur eine stets gefahrvolle Festigkeitserhöhung durch Überhämmerung überflüssig wird, sondern durch entsprechende örtliche Verstärkung des Schweiss querschnittes eine Schweissung erreicht wird, bei der durch die Quer-   schnittsvermehrung-somit richtige Materialanhäufung   des zur Verschmelzung kommenden eigenen Materiales-mindestens die gleiche Festigkeit erreicht wird, wie das zu   verschweissende   Blech selbst besitzt. 



   Wie vorerwähnt, ist für die Festigkeit eines Kessels oder Behälters der Wirkungsgrad der Nietverbindung oder Schweissung ausschlaggebend und da dieser sehr oft bloss   40%     des ursprünglichen Bleches   erreichte, musste man 60% mehr Blechmaterial zur Herstellung verwenden, als im Falle einer ideellen, vollwertigen Nietung oder   Schweissung   notwendig gewesen wäre, was bei Herstellung von grösseren Objekten einen grösseren Kostenaufwand verursachte. 



   Ein Versuch, einen Kessel aus schwächeren Blechen herzustellen und die verringerte Widerstandsfähigkeit durch aufgezogene aufgenietete Bandagen, Versteifungsringen aus Fassoneisen usw. zu ersetzen, wäre verfehlt, da die damit unbedingt entstandenen Fugen, z. B. bei Gärgefässen wegen Pilzbildung, unzulässig sind. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass nicht wie in der bisher bekannten Art die Bleche stumpf aneinander gestossen werden (s. Fig. 1-4), sondern durch Vermittlung eines entsprechend profilierten Verbindungselementes derart verbunden werden, dass durch das Schweissen die Blechränder untereinander und mit dem aufgelöteten Verbindungsstück   verschweisst   werden (Fig. 5). Hiebei wird zweckmässig das Verbindungselement T-förmig ausgestaltet, wobei der Steg in proportionaler Höhe zur Blechstärke gewöhnlich auch das Schweissgut selbst bildet, während das Querstück des T die mitverschweisste Versteifung der Schweissnaht bildet (Fig. 5,6, 7,8, 9).

   Da die Flanschen des T-Profiles gleichzeitig die Stossflächen der Schweissflammen bilden, tritt bei dem der Schweissflamme näheren Teil des Steges ein Fliessen des Stabes zu einem Zeitpunkte ein, wo gleichzeitig die Schweissenden des Bleches 

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  1. EMI2.2
AT105311D 1924-11-28 1924-11-28 Verfahren zum Aneinanderschweißen der Ränder von Blechen unter Verwendung profilierter Zwischenstücke aus dem gleichen Material. AT105311B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945601C (de) * 1950-06-21 1956-07-12 Aluminium Ind Ag Verfahren zum Verbinden der Leichtmetallschalen von Schienenfahrzeugen, insbesondere Eisenbahnwagen
DE1297959B (de) * 1964-04-17 1969-06-19 Johnston Charles William Wurzelnaht-Einlegestreifen fuer das Lichtbogenschweissen von Y-Naehten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945601C (de) * 1950-06-21 1956-07-12 Aluminium Ind Ag Verfahren zum Verbinden der Leichtmetallschalen von Schienenfahrzeugen, insbesondere Eisenbahnwagen
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