DE367361C - Arbeitsverfahren zum Verbinden von Blechen durch elektrische Widerstandsschweissung - Google Patents

Arbeitsverfahren zum Verbinden von Blechen durch elektrische Widerstandsschweissung

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DE367361C
DE367361C DESCH61978D DESC061978D DE367361C DE 367361 C DE367361 C DE 367361C DE SCH61978 D DESCH61978 D DE SCH61978D DE SC061978 D DESC061978 D DE SC061978D DE 367361 C DE367361 C DE 367361C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/14Projection welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

' U; HLlOTHEEK
DEUTSCHES REICH
Nu
b ^EAU VOOR
EIBtNDOM
AUSGEGEBEN
AM 22. JANUAR 1923
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 h GRUPPE 12
(Sch 61978 VIIIj2Ih2) ■
Edmund Schröder in Berlin.
Arbeitsverfahren zum Verbinden von Blechen durch elektrische Widerstandsschweißung Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1921 ab.
Die Erfindung 'betrifft besonders die Vorbereitungder mit einer Schweißnaht zu verbindenden Blechkanten.
Die elektrische Wiiderstandsschweißung ist beim Schweißen von Nähten nur als überlappte Schweißung durchführbar. Abb. 1 zeigt, wie Ober- und Unterelektrode, zwischen sich unter Druck die Schweißung vereinigend, arbeiten. Nun wird aber im Dauerbetrieb nie die v-olle Verschweißung der ganzen Über-
lappung erreicht, denn die gewöhnlichen, als Rollen gestalteten ' Elektroden sind, selbst wenn im Anfang die Arbeitsfläche zylindrisch war, schon nach wenigen Umläufen ballig, so daß die Schweißnaht immer das Aussehen der Abb. ι zeigt. Beide Überlappungskanten bilden mit der Blechfläcbe bei S und 6" Spalten. Nun könnte man wohl, wie schon oft versucht, nach Abb. 2 mit so schmaler Überlappung
to arbeiten, daß immer die volle Überlappungszone verschweißt werden muß, wobei dann, was hauptsächlich hierbei erstrebt wird, nach Abb. 3 eine wulstlose Naht entsteht.
Aber diese Arbeitsweise ist schwierig, denn
mit so schmalen Überlappungen läßt sich ohne besondere Spannvorrichtungen, die das Blech unverrückbar während der Schweißung halten, nicht arbeiten, und auch dann kann nicht immer verhindert werden, daß die vor der Rolle liegende Naht infolge der entstehenden Dehnung klafft, so daß eine Vereinigung der Blecbkanten dann, unmöglich wird.
Auch die Arbeitsweise mit nach Abb. 4 ab-. gesetzten oder abgeschrägten Stoßkanten ist aus gleichen Gründen bei Nahtschweißungen nicht betriebsmäßig durchführbar.
Es werden deshalb fast alle betriebsmäßig herzustellenden Nahtschweißungen nach Abb.i ausgeführt. Es ist infolgedessen das Anwendungsgebiet der elektrischen Nahtschweißung eingeengt. Denn die verdickte Nahtzone ist vielfach nicht zulässig. Soll z. B. die nahtgeschweißte Ware emailliert werden, so verursachen die in Wirklichkeit feinen Spalten «9, S Blasenbildung im Email, weil sie kapillar Luft oder andere Gase sehr fest halten, und erst im Brennofen bei hoher Temperatur, also wenn der Emailüberzug schon zähflüssig ist, abgehen. Deshalb hilft auch ein nach dem Schweißen erfolgendes Glattwalzen nur wenig.
-Nur wenn die Überlappung so schmal wird, daß sie immer in voller Breite verschweißt wird, tritt die Blasenbildung nicht auf, und die Naht wird auch wulstlos.
Das Arbeitsverfahren gemäß der Erfindung ermöglicht nun das "Schweißen mit so schmaler Überlappung ohne besondere Spannvorrichtungen. Abb. 6 zeigt eine Ausführungsart für dünnere Bleche. Wie erkennbar, sind die Blechkanten unter gleichzeitiger Schwächung (Zuschärfung) hakenartig ausgebildet und werden in der Zusammenhakung verschweißt. Offenbar können nun nicht mehr die Nähte vor der Rolle klaffen. Durch die Form der Haken ist auch die Breite der Überlappung festgelegt, so daß besondere Anschläge zur Innehaltung der Breite nicht nötig sind.
Abb. 7 zeigt nun die einfache Herstelkingsmöglichkeit der Hakenüberlappung. Es ist u das Untermesser, 0 das Obermesser der Blechschere. Sind nun bei beiden Messern die Schneiden etwas rund, und ist das Obermesser nicht hart zum Untermesser angestellt, so entsteht bei kleinem Schnittwinkel des Untermessers die Hakenform der Abib. 6 beim Schneiden von selbst. Eine Hakenbildung mit konstanter Materialstärke etwa nach Abb. 5, würde dagegen keine wulstlose Naht ergeben.
Bei stärkeren Blechen entsteht allerdings diese Hakenform erst bei sehr stampfen Messern, die dann einen hohen Schneiddruck erfordern. Hier wird die Formung der Kanten etwa nach Abb. 8 oder 9 vorgenommen, wobei Abb. 9 drei Arbeitsphasen a, l·, c erfordert, während die Form der Abb. 8 durch Walzen nach Abb. 10 oder 11 in einem Arbeitsgang erzeugt werden kann.
Zweckmäßig wird nach· Abb. 8, 'besonders bei dicken Blechen, der Haken so geformt, daß er erst nach der in der Schweißwärme erfolgenden Materialverdrängung die Mulde ausfüllt. Es entsteht dann schon bei kleiner Druc'kbeanspruchung der Elektroden eine wulstlose Naht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Arbeitsverfahren zum Verbinden von Blechen durch elektrische Widerstandsschweißung, dadurch gekennzeichnet, daß die sich überlappenden Blechkanten unter gleichzeitiger Schwächung derart hakenförmig gestaltet werden, daß durch die Ineinanderhakung die Überlappungsbreite zwangläufig bestimmt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH61978D 1921-06-08 1921-06-08 Arbeitsverfahren zum Verbinden von Blechen durch elektrische Widerstandsschweissung Expired DE367361C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021968B (de) * 1956-06-16 1958-01-02 Roehrenwerk Kempten Allgaeu Al Verfahren zur Widerstands-Nahtschweissung von ueberlappten Blechen von einer Seite her unter Verwendung einer Blind-Elektrodenrolle
DE1167994B (de) * 1960-01-07 1964-04-16 Metal Containers Ltd Zur Anbringung einer Widerstands-UEberlappt-Quetschnaht geeignetes Blech
US3313911A (en) * 1964-06-09 1967-04-11 Melvin M Seelofff Method of joining metal sheet and strip
DE1287422B (de) * 1964-01-04 1969-01-16 Tagers Gmbh Verfahren zur elektrischen Widerstandsschweissung von sich ueberlappenden Blechen, insbesondere verzinnten Stahlblechen
FR2598643A1 (fr) * 1986-05-14 1987-11-20 Carnaud Emballage Sa Perfectionnement a un procede de soudage par resistance de toles, notamment d'acier
DE102016104261A1 (de) * 2016-03-09 2017-03-16 Salzgitter Flachstahl Gmbh Gewichtsreduziertes, haftungsoptimiertes Stahl/Kunststoff/Stahl Verbundblech mit hervorragender Eignung zum Widerstandschweißen

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