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Elektrischer Fliegenfänger.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des durch das Stammpatent geschützten elektrischen Fliegenfängers und besteht in Verbesserungen, die geeignet sind, die Handlichkeit und Betriebssicherheit solcher Vorrichtungen zu erhöhen.
In der Zeichnung ist ein mit diesen Verbesserungen versehener Fliegenfänger in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Gehäuse in Vorderansicht, Fig. 2 die Vorrichtung mit herausgezogenem Fangrahmen in der Draufsicht und Fig. 3 im Längsschnitt, während die Fig. 4 und 5 eine besondere Ausführungsform für Moskitos u. dgl. in teilweise geschnittener Ansicht bzw. in der Draufsicht veranschaulichen.
Ein vorn offenes Gehäuse 29 (Fig. 1-3) ist oben mit Durchbrechungen 30 versehen, die voneinander durch Stege 31 getrennt sind, die oben abgerundet sind, weil sich Stubenfliegen erfahrungsgemäss auf runde Flächen nicht setzen. An beiden Seiten ist das Gehäuse durch Wandungen 32 mit Öffnungen 33 und Längsrinnen 34 abgeschlossen, in denen der einzuschiebende Fangrahmen 35 geführt ist, und hinten durch eine Wand 36 aus Isoliermaterial, an der drei Kontaktfedern 37, 38 und 39 angeordnet sind. Die beiden letzteren sind so geformt, dass sie einen Widerstandsstab 40 aus Silit od. dgL aufnehmen. Durch eine Öffnung in der Wand 36 ist das Leitungskabel 41 hindurchgezogen, das am freien Ende mit einem Anschlussstöpsel versehen ist.
An der Aussenseite der Wand 36 ist eine Deckwand 42 angeordnet, die samt der ersteren mittels der abgebogenen Seitenwandränder des Gehäuses gehalten wird. In dieses Gehäuse wird der Fangrahmen aus feuersicherem Isoliermaterial eingeschoben ; seine beiden Längsleisten 43 sind aussen mit Kerben zur Aufwicklung der beiden parallellaufenden Drähte 44 und 45 versehen, die einerseits am Ende der Kerben je einer Längsleiste, anderseits an je einem Kontaktstift 46 bzw. 47 befestigt sind, von denen der eine oben und der andere unten am Rahmen symmetrisch angebracht ist, so dass sie auch bei um 180 verdrehtem Rahmen mit den Kontaktfedern 37 und 39 in Berührung kommen und den Stromm schliessen. In der Längsmitte desRahmens ist ein Versteifungssteg 48 angeordnet.
Die beiden Längsleisten 43, die vordere Querleiste 49 und der Versteifungssteg 48 des Rahmens bestehen aus Isoliermaterial, die hintere Querleiste 50 und die Rückwand-H, die. bei eingeschobenem Fangrahmen gleichzeitig den vorderen Abschluss des Gehäuses bildet, aus Blech oder beliebigem Stoff. Die Querleisten 49 und 50 ragen beiderseits über die Längsleisten 43 vor, so dass sie in den Rinnen 34 geführt sind, ohne dass der Rahmen selbst oder die über ihn gewickelten Drähte das Metallgehäuse berühren können. Es ist klar, dass der Rahmen erst unter Spannung kommt, wenn der Fangrahmen bei eingeschalteter Vorrichtung vollständig in das Gehäuse eingeschoben ist, so dass seine Kontaktstifte 46 und 47 an den Kontaktfedern 37 und 39 anliegen.
Zum Fangen nächtlich schwärmender Insekten wie Moskitos u. dgl. wird ein Gehäuse 52 verwendet, durch dessen nach unten pyramidenförmig zulaufende Decke 53 eine Glühlampe 54 hindurchreicht, während von den vertikalen Kanten des Aussengehäuses Radialwände 55 zur Glühlampe reichen. Am Umfang des Gehäuses sind Einflugöffnungen 56 derart vorgesehen, dass das Insekt an die Schrägflächen der Decke oder an den Radialwänden 55 anprallt ; hiedurch wird es abwärts auf den Fangrahmen geschleudert. Bei Verwendung mehrerer Fangrahmen nebeneinander kann der Vorschaltwiderstand für alle gemeinsam sein. Sowohl das Gehäuse nach den Fig. 1-3 als auch jenes der Ausführungsform nach
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