DE548466C - Leiste mit zwei in Isoliermasse eingebetteten elektrischen Leitern - Google Patents

Leiste mit zwei in Isoliermasse eingebetteten elektrischen Leitern

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DE548466C
DE548466C DE1930548466D DE548466DD DE548466C DE 548466 C DE548466 C DE 548466C DE 1930548466 D DE1930548466 D DE 1930548466D DE 548466D D DE548466D D DE 548466DD DE 548466 C DE548466 C DE 548466C
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conductors embedded
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DE1930548466D
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GUSTAV BLAETTNER
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Das bisher gebräuchliche Steckdosensystem hat den Nachteil, daß Steckdosen meist in ungenügender Anzahl vorhanden sind. Auch ist ihr Sitz nicht immer passend, so daß oft Neuverlegungen, die mit Kosten und einer Beschädigung der Wand verbunden sind, erforderlich werden.
Es sind zwar Vorrichtungen bekannt, bei denen mehrere Steckeranschlüsse möglich sind. Hierbei ist jedoch eine besonders lange Isolierleiste nach Art der Mehrfachstecker erforderlich, bei der im Abstand von zwei Steckerstiften parallel laufende Leiter vorgesehen sind. Diese bekannte Vorrichtung bietet jedoch nur Vorteile für bestimmte Sonderzwecke. Da sie nicht fest verlegt wird, muß sie handlich bleiben und kann somit eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Ferner ist eine Isolierstoffleiste mit zwei außen befestigten durchlaufenden Leitern bekannt geworden, auf denen sich zwei Kontaktfedern festklemmen können. Da jedoch die beiden Leiter vollkommen offen liegen und keinerlei Berührungsschutz vorhanden ist, außerdem der Klemmkörper nur durch seine eigene Klemmkraft Halt hat und dabei leicht abspringen kann, ist diese Leiste nur für eine Verlegung außer Reichweite geeignet.
Demgegenübe
•r läßt sich der Gegenstand nach der Erfindung beliebig lang ausführen, er bietet einen guten Berührungsschutz und gewährt der Klemmvorrichtung bei leichter Einführbarkeit einen festen Sitz. Ferner läßt er sich gleich gut auf Putz und unter Putz und auch in Reichweite für Kinder verlegen.
Der Gegenstand nach der Erfindung besteht aus einer Leiste mit zwei verdeckten, in Isoliermasse eingebetteten Leitern mit mehreren verschließbaren Öffnungen, in welche eine genau passende, leicht wieder herausnehmbare Einsatzsteckdose mühelos eingeführt werden kann.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt durch die Leiste an einer Steckerstelle.
Abb. 2 zeigt die Leiste in Seitenansicht und
Abb. 3 im Grundriß in aufgewickeltem Zustand.
Abb. 4 bis 6 zeigen die zugehörige Einsatzsteckdose in drei Ansichten, wobei die inneren Metallteile ausgezogen sind und die sie umgebende Isoliermasse durch punktierte Linien dargestellt ist.
Abb. 7 ist eine schaubildliche Darstellung der Steckdose.
Abb. 8 zeigt einen Längsschnitt durch eine Öffnung in der Steckerleiste, wobei der Verschluß mittels einer federnden Metallklappe und durch ein besonders ausgebildetes Gummiband erfolgt.
Abb. 9 stellt eine andere Ausführungsart des Gummibandverschlusses dar.
Die Leiste zur Aufnahme der beiden durchlaufende'n Leiter besitzt, wie Abb. 1 zeigt, rechteckigen Querschnitt und ist an
ihrem unteren Teil mit Isoliermasse α ausgefüllt, in welcher zwei Leitungsdrähte b, c eingebettet sind. Der hintere Draht c liegt dabei etwas höher als der vordere Draht b. Vor beiden Drähten ist die Isoliermasse als durchlaufender Längswulst d ausgebildet. Beide Wülste dienen zum sicheren Festklemmen der eingeführten Steckdose und schützen außerdem die dahinterliegenden blanken ίο Drähte vor unbefugter Berührung. In gewissen Abständen besitzt die Leiste auf ihrer anderen Seite Öffnungen von geeigneter Größe, durch welche die entsprechend ausgebildete Steckdose eingeschoben werden kann. Die Öffnungen sind mit einem nachgiebigen Verschlußmittel versehen, das beim Einführen einer Steckdose in das Innere der Leiste zurückweicht und die Öffnung freigibt, während die öffnung beim Herausziehen der Dose wieder selbsttätig verschlossen wird. Es kann dazu eine Klappe e verwendet werden, die scharnierartig befestigt und mit einer Schraubenfeder/ versehen ist (Abb. 1). Zur Unterstützung der Feder / sowie zum luftdichten Abschluß der Öffnung kann noch ein elastisches Band g angebracht werden (Abb. 2 und 8). Dieses ist so ausgebildet, daß es sich mit seinen verdickten Enden h hinter zwei an der Leisteninnenseite befestigte Stifte i klemmt (Abb. 8), oder es kann sich als Doppelband k (Abb. 9) in diese Stifte einhängen. Die Steckdose drückt beim Einführen in die Öffnung die Klappe e mit ihrem elastischen Band g oder k nach innen an die Deckfläche der Leiste. Um nun eine feste waagerechte Decke als Widerlager für die eingeführte Steckdose zu erhalten, ist folgende Ausbildung der Leiste vorgesehen. Die Decke / der Leiste ist an ihrer hinteren Seite nach innen umgebogen, wobei zwischen Decke I und Umschlag m ein Metallstreifen η gelegt wird, damit diese drei Lagen so dick sind wie das Scharnier der Klappe e. Die Rückwand 0 erhält eine Umbiegung p, deren Vorderkante um den Umschlag m der Decke umgefalzt ist, um eine gute Verbindung zu erhalten. An den Steckerstellen ist dieser Falz weggelassen, und durch die so entstehende Aussparung q kann sich die Klappe e beim Einführen einer Steckdose auf den Teil m auflegen, wodurch sie mit der Umbiegung p eine ebene Fläche bildet.
In Öffnungen dieser Leitungsleiste wird nun die besonders ausgebildete Steckdose eingeführt, wie sie in den Abb. 4 bis 7 dargestellt ist. Zwischen den beiden Steckerbuchsen r liegen in Isoliermasse eingegossen zwei zweiteilige Bleche s ohne leitende Verbindung mit den Buchsen. Die beiden Teile der Bleche ί sind an ihrer oberen Längskante rechtwinklig nach außen umgebogen, während ihre unteren Längskanten entsprechend den Wulsten d der Isoliermasse in der Leiste gewölbt geformt sind. Der vordere Teil dieser gewölbten Unterkante liegt dabei fest an der Isoliermasse an, während der hintere Teil t nach unten etwas verlängert, umgebördelt und federnd ausgebildet ist. Dieser'Teil gibt beim Einführen der Steckdose in die Öffnung der Leiste etwas nach, drückt fest gegen den hinter dem Isolierwulst liegenden Draht und stellt damit eine sichere elektrische Verbindung her. Die beiden Teile der Bleche s sind in geeigneter Weise miteinander fest verbunden.
Die erforderlichen Lamellensicherungen werden für den Leiter b von der einen Stirnseite der Steckdose, für den Leiter c von der anderen Stirnseite derselben eingeführt. Für die Aufnahme dieser Lamellensicherungen dient je eine entsprechend geformte Feder u an einem Ende des Bleches s und eine federnd nachgebende Tasche ν an der am anderen Ende der Steckdose sitzenden Buchse r. Das Ganze wird von Isoliermasse umschlossen in Form eines flachen Würfels, dessen vordere Hälfte etwas höher ist als seine hintere Hälfte, damit er sich leichter einschieben läßt. Für die beiden federnden Kontaktteile und die beiden Lamellensicherungen sind entsprechende freie Räume vorhanden.
Die Leiste kann mit ihrer Rückwand mittels einer Holzschraube w auf einer Holzleiste χ befestigt werden und wird putzeben oder auch auf dem Putz in geeigneter Höhe über dem Fußboden an den Zimmerwänden entlang verlegt. Sie bietet alle 50 oder 100 cm S teckergelegenheit.

Claims (2)

Patentansprüche: i°°
1. Leiste mit zwei in Isoliermasse eingebetteten elektrischen Leitern, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Anzahl selbsttätig verschließbarer öffnungen besitzt, durch welche eine Einsatzsteckdose auswechselbar eingeführt werden kann.
2. Leiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Leiter (c) etwas höher liegt als der vordere Leiter n0 (b), und daß die Isoliermasse (a) vor beiden Leitern je einen Längswulst (d) hat, der die blanken Leitungsdrähte vor unbefugtem Berühren schützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930548466D 1930-06-20 1930-06-20 Leiste mit zwei in Isoliermasse eingebetteten elektrischen Leitern Expired DE548466C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE548466T 1930-06-20

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DE548466C true DE548466C (de) 1932-04-13

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930548466D Expired DE548466C (de) 1930-06-20 1930-06-20 Leiste mit zwei in Isoliermasse eingebetteten elektrischen Leitern

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