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Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden
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Die praktische Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigen Fig. l eine perspektivische Ansicht eines Raumes, in welchem das erfindungsgemässe Verfahren angewendet worden ist, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine für das erfindungsgemässe Verfahren besonders geeignete Leiste, Fig. 3 den Endteil einer solchen Leiste von der in montiertem Zustand der Wand zugekehrten Seite gesehen und Fig. 4 das Zusammenschalten der Leitungen in zwei aufeinanderfolgenden Leisten gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren.
Fig. l veranschaulicht schematisch eine Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens ; mit - A, B, C und D-werden gemäss der Erfindung als Fussleisten montierte Leisten bezeichnet. An der Decke sind mit-E und F--bezeichnete Leisten an den Wänden montiert. Die Wand, an welcher die Leisten--C und D--montiert sind, weist eine Türöffnung auf, um welche herum ein von mit Leitungen versehenen Leisten-G, H, K- gebildetes Türfutter angeordnet ist. Dabei sind die vertikalen Leisten --G und H-unten an die Leisten-C bzw. D-angeschlossen, und oben an die horizontale Leiste --K--. Auch die mit den Fussleisten--A und B-versehene Wand weist eine
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zwischen den Leisten und M-- angeordnete Oberstück des Türfutters ist mit-N-bezeichnet.
Die Leitungen in den an der Decke angeordneten Leisten-E und F-sind mittels Leitungen in einer oder in beiden der vom Boden bis zur Decke verlaufenden vertikalen Türfutterleisten --L, M-- an Leitungen in den Fussleisten --A,B,C,D-- angeschlossen. Die Verbindung zwischen den Leitungen in den Leisten--A und B--wird über Leitungen in den Leisten-L, N und M-hergestellt und in entsprechender Weise wird die Verbindung zwischen den Leitungen in den Leisten --C und D-- über die Leitungen in den Türfutterleisten --G,K und H--hergestellt.
Bei dem in Fig. l gezeigten Beispiel ist in die mit--A--bezeichnete Fussleiste eine Doppelsteckdose --21- eingesetzt. Mit --22-- wird eine kurze, vertikal an der Wand angebrachte Leiste bezeichnet, die unten an die Fussleiste--C--anschliesst und oben von einer Endwand
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Deckenarmaturen u. dgl. eingesetzt. Mit --25-- bezeichnete Schalter für die Beleuchtung sind in die vertikalen Türfutterleisten--G und L--eingesetzt.
Zur Ermöglichung des Zusammenschaltens zwischen Leitungen in einander naheliegenden Leisten sind die Leisten natürlich mit in den Zeichnungen nicht gezeigten Seitenausnehmungen versehen. Somit sind die Leisten --L und M--nach unten zu mit Ausnehmungen etwa in der Mitte der daran anstossenden Enden der Fussleisten--A bzw. B--versehen, ebenso wie auch die einander
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M- mit AusnehmungenAusnehmung für wenigstens eine der beiden vertikalen Leisten --L und M--versehen. Diese Ausnehmungen können leicht an Ort und Stelle, z. B. durch Ausfräsen oder Ausbrechen an Schwächungsstellen, hergestellt werden.
Die in Fig. 2 im Querschnitt gezeigte, beispielsweise aus Aluminium hergestellte Leiste für das erfindungsgemässe Verfahren hat die Form einer Rinne, deren Boden mit--l--und deren Seitenwände mit--2 und 3-bezeichnet sind. Zwischen den Seitenwänden --2,3-- ist eine vom Boden--l--herausragende, sich in Längsrichtung erstreckende Rippe--4--mit derselben Höhe wie die Seitenwände vorgesehen. In dieser Rippe ist eine Nut --5-- vorgesehen, deren Seitenwände gegen den Boden--l--konvergieren und mit Sägezahn-Rippen --6-- versehen sind. Diese Nut --5-- ist zur Aufnahme von Befestigungsorganen zwecks Befestigung der Leiste an einer Wand oder an der Decke bestimmt.
In Fig. 2 ist ein solches Befestigungsorgan in Form eines Stiftes--7--mit
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werden, welche an beliebigen Stellen längs der Leiste in der Wand angeordnet sein können. Die Montage der Leiste an einer Wand kann geschickt in der Weise durchgeführt werden, dass die zur Befestigung der Leiste bestimmten Stifte--7--in die Wand eingetrieben werden, wonach die Leiste auf die aus der Wand herausragenden Nagelköpfe-8-gedrückt wird.
Die zum Boden --1-- hin konvergierenden Seitenwände der Nut--5--und die mit entsprechendem Konuswinkel ausgeführten Köpfe --8--, sowie die zusammenwirkenden Rippen in der Rinne und an den Stiftköpfen
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ermöglichen hiebei, dass die Leiste zuerst bis ungefähr zur Hälfte auf die Köpfe geschoben wird, so dass die Rippen an den Wänden der Nut bzw. an den Stiftköpfen sich in losem Eingriff miteinander befinden und ein Verschieben der Leiste in Längsrichtung zwecks Feinjustierung der Lage der Leiste ermöglichen, bevor die Leiste ganz auf die Stiftköpfe festgedrückt wird.
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elektrischen Leitungen, welche durch die zwischen den Flanschen-9 und 11 bzw. 10 und 32-- gebildeten Spalten-14 bzw. 15--in diese Fächer einführbar sind.
In Fig. 2 sind drei mit-16- bezeichnete Leitungen in das untere Fach --13-- eingelegt. Zum Festhalten von in die Leisten eingelegten Leitungen während des Transportes der Leisten ist in Fig. 2 ein die Spalten-14 und
15--verdeckender, beispielsweise durch Leimen an der Leiste befestigter, Deckstreifen --17 -- aus zweckmässigem Material, z. B. Papier, Plastfolie oder dünnem Blech angeordnet. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Stiftköpfe --8-- mit einem spitzen Endteil zum Durchbrechen dieser
Deckstreifen ausgeführt. Alternativ können zwei schmälere Deckstreifen angeordnet sein, u. zw. einer an jeder Seite der Nut so dass diese ganz frei bleibt.
Leisten der oben beschriebenen Art werden in abgepassten Längen zur Montage in Form von
Fussleisten, Türfutter usw. ausgeführt, wobei ein Teil der Leisten mit Ausnehmungen zum Einbauen von
Steckanschlüssen und Schaltern versehen ist. Wie Fig. 3 zeigt sind die zum Anbringen in jeder Leiste bestimmten Leitungen --16-- in etwas grösserer Länge ausgeführt als die Leiste selbst und an den Enden mit Kontaktanordnungen zum Zusammenschalten mit den Leitungen in benachbarten Leisten versehen. Die Leitungen werden dann in solcher Weise in die Leiste eingelegt, dass wenigstens die die Kontaktanordnungen tragenden Endpartien der Leitungen frei sind. Es ist zweckmässig, dass die Kontaktanordnungen für unverwechselbaren Anschluss ausgeführt sind, um das Zusammenschalten der Leitungen von benachbarten Leisten bei der Montage zu vereinfachen.
Die in einem Teil der Leisten eingesetzten Steckanschlüsse und Schalter werden an die in den Leisten angebrachten Leitungen elektrisch angeschlossen. Mit Ausnahme des Zusammenschaltens der Leitungen von Leiste zu Leiste kann also alle elektrische Schaltarbeit bereits ausgeführt sein, bevor die Leisten zur Baustelle geliefert werden. Die Leitungen brauchen in den Leisten nicht befestigt zu werden, aber es kann zweckmässig sein, das ganze in eine Leiste eingelegte Leitungsbündel wenigstens an einer Stelle in irgendeiner einfachen Weise zu fixieren, beispielsweise mittels selbsthaftendem Klebestreifen.
In der Fig. 4 ist das Zusammenschalten zweier aneinander angrenzender Leisten dargestellt. Die mit --16-- bezeichneten Leitungen sind wieder in etwas grösserer Länge ausgeführt, als die entsprechenden Leisten, und in solcher Weise in der Leiste angebracht, dass die Endpartien der Leitungen, welche an in den Zeichnungen nur schematisch gezeigte, mit--20--bezeichnete Kontaktanordnungen angeschlossen sind, sich etwas über die Enden der Leiste hinausstrecken. Das Zusammenschalten der Leitungen in zwei Leisten kann hiebei, wie in Fig. 4 veranschaulicht wird, bequem ausgeführt werden, bevor die Leisten an der Wand angebracht werden, nämlich durch Zusammenschalten der Kontaktanordnungen--20--.
Wenn die Leisten danach in der endgültigen Lage an der Wand befestigt werden, werden die Kontaktanordnungen --20-- und die überschüssige Leitungslänge innerhalb der Leisten durch Biegen der Leitungen aufgenommen.