AT292824B - Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden - Google Patents

Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden

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AT292824B
AT292824B AT648467A AT648467A AT292824B AT 292824 B AT292824 B AT 292824B AT 648467 A AT648467 A AT 648467A AT 648467 A AT648467 A AT 648467A AT 292824 B AT292824 B AT 292824B
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Austria
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strips
lines
bar
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buildings
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AT648467A
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English (en)
Inventor
Bengt Hallenborg
Lars Gunnar Andersson
Original Assignee
Bengt Hallenborg
Lars Gunnar Andersson
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  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die praktische Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigen Fig. l eine perspektivische Ansicht eines Raumes, in welchem das erfindungsgemässe Verfahren angewendet worden ist, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine für das erfindungsgemässe Verfahren besonders geeignete Leiste, Fig. 3 den Endteil einer solchen Leiste von der in montiertem Zustand der Wand zugekehrten Seite gesehen und Fig. 4 das Zusammenschalten der Leitungen in zwei aufeinanderfolgenden Leisten gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren. 



   Fig. l veranschaulicht schematisch eine Anwendung des   erfindungsgemässen   Verfahrens ; mit   - A, B, C   und D-werden gemäss der Erfindung als Fussleisten montierte Leisten bezeichnet. An der Decke sind mit-E und F--bezeichnete Leisten an den Wänden montiert. Die Wand, an welcher die Leisten--C und D--montiert sind, weist eine Türöffnung auf, um welche herum ein von mit Leitungen versehenen   Leisten-G, H, K-   gebildetes Türfutter angeordnet ist. Dabei sind die vertikalen Leisten --G und   H-unten   an die Leisten-C bzw. D-angeschlossen, und oben an die horizontale Leiste --K--. Auch die mit den   Fussleisten--A   und B-versehene Wand weist eine 
 EMI2.1 
 zwischen den Leisten und M-- angeordnete Oberstück des Türfutters ist mit-N-bezeichnet. 



   Die Leitungen in den an der Decke angeordneten Leisten-E und F-sind mittels Leitungen in einer oder in beiden der vom Boden bis zur Decke verlaufenden vertikalen Türfutterleisten --L, M-- an Leitungen in den Fussleisten --A,B,C,D-- angeschlossen. Die Verbindung zwischen den Leitungen in den   Leisten--A   und   B--wird   über Leitungen in den Leisten-L, N und M-hergestellt und in entsprechender Weise wird die Verbindung zwischen den Leitungen in den Leisten --C und D-- über die Leitungen in den Türfutterleisten --G,K und   H--hergestellt.   



   Bei dem in Fig. l gezeigten Beispiel ist in die mit--A--bezeichnete Fussleiste eine Doppelsteckdose --21- eingesetzt. Mit --22-- wird eine kurze, vertikal an der Wand angebrachte Leiste bezeichnet, die unten an die   Fussleiste--C--anschliesst   und oben von einer Endwand 
 EMI2.2 
 Deckenarmaturen   u. dgl.   eingesetzt.   Mit --25-- bezeichnete   Schalter für die Beleuchtung sind in die vertikalen   Türfutterleisten--G   und L--eingesetzt. 



   Zur Ermöglichung des Zusammenschaltens zwischen Leitungen in einander naheliegenden Leisten sind die Leisten natürlich mit in den Zeichnungen nicht gezeigten Seitenausnehmungen versehen. Somit sind die Leisten --L und M--nach unten zu mit Ausnehmungen etwa in der Mitte der daran anstossenden Enden der Fussleisten--A bzw.   B--versehen,   ebenso wie auch die einander 
 EMI2.3 
 
M- mit AusnehmungenAusnehmung für wenigstens eine der beiden vertikalen Leisten --L und M--versehen. Diese Ausnehmungen können leicht an Ort und Stelle,   z. B.   durch Ausfräsen oder Ausbrechen an Schwächungsstellen, hergestellt werden. 



   Die in Fig. 2 im Querschnitt gezeigte, beispielsweise aus Aluminium hergestellte Leiste für das   erfindungsgemässe   Verfahren hat die Form einer Rinne, deren Boden   mit--l--und   deren Seitenwände   mit--2   und 3-bezeichnet sind. Zwischen den Seitenwänden --2,3-- ist eine vom Boden--l--herausragende, sich in Längsrichtung erstreckende Rippe--4--mit derselben Höhe wie die Seitenwände vorgesehen. In dieser Rippe ist eine   Nut --5-- vorgesehen,   deren Seitenwände gegen den Boden--l--konvergieren und mit Sägezahn-Rippen --6-- versehen sind. Diese Nut --5-- ist zur Aufnahme von Befestigungsorganen zwecks Befestigung der Leiste an einer Wand oder an der Decke bestimmt.

   In Fig. 2 ist ein solches Befestigungsorgan in Form eines   Stiftes--7--mit   
 EMI2.4 
 werden, welche an beliebigen Stellen längs der Leiste in der Wand angeordnet sein können. Die Montage der Leiste an einer Wand kann geschickt in der Weise durchgeführt werden, dass die zur Befestigung der Leiste bestimmten Stifte--7--in die Wand eingetrieben werden, wonach die Leiste auf die aus der Wand herausragenden   Nagelköpfe-8-gedrückt   wird.

   Die zum Boden --1-- hin konvergierenden Seitenwände der Nut--5--und die mit entsprechendem Konuswinkel ausgeführten Köpfe --8--, sowie die zusammenwirkenden Rippen in der Rinne und an den Stiftköpfen 

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 ermöglichen hiebei, dass die Leiste zuerst bis ungefähr zur Hälfte auf die Köpfe geschoben wird, so dass die Rippen an den Wänden der Nut bzw. an den Stiftköpfen sich in losem Eingriff miteinander befinden und ein Verschieben der Leiste in Längsrichtung zwecks Feinjustierung der Lage der Leiste ermöglichen, bevor die Leiste ganz auf die Stiftköpfe festgedrückt wird. 
 EMI3.1 
 elektrischen Leitungen, welche durch die zwischen den Flanschen-9 und 11 bzw. 10 und 32-- gebildeten   Spalten-14   bzw. 15--in diese Fächer einführbar sind.

   In Fig. 2 sind drei mit-16- bezeichnete Leitungen in das untere   Fach --13-- eingelegt.   Zum Festhalten von in die Leisten eingelegten Leitungen während des Transportes der Leisten ist in Fig. 2 ein die   Spalten-14   und
15--verdeckender, beispielsweise durch Leimen an der Leiste befestigter,   Deckstreifen --17 -- aus   zweckmässigem Material, z. B. Papier, Plastfolie oder dünnem Blech angeordnet. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die   Stiftköpfe --8-- mit   einem spitzen Endteil zum Durchbrechen dieser
Deckstreifen ausgeführt. Alternativ können zwei schmälere Deckstreifen angeordnet sein,   u. zw.   einer an jeder Seite der Nut so dass diese ganz frei bleibt. 



   Leisten der oben beschriebenen Art werden in abgepassten Längen zur Montage in Form von
Fussleisten, Türfutter usw. ausgeführt, wobei ein Teil der Leisten mit Ausnehmungen zum Einbauen von
Steckanschlüssen und Schaltern versehen ist. Wie Fig. 3 zeigt sind die zum Anbringen in jeder Leiste bestimmten   Leitungen --16-- in   etwas grösserer Länge ausgeführt als die Leiste selbst und an den Enden mit Kontaktanordnungen zum Zusammenschalten mit den Leitungen in benachbarten Leisten versehen. Die Leitungen werden dann in solcher Weise in die Leiste eingelegt, dass wenigstens die die Kontaktanordnungen tragenden Endpartien der Leitungen frei sind. Es ist zweckmässig, dass die Kontaktanordnungen für unverwechselbaren Anschluss ausgeführt sind, um das Zusammenschalten der Leitungen von benachbarten Leisten bei der Montage zu vereinfachen.

   Die in einem Teil der Leisten eingesetzten Steckanschlüsse und Schalter werden an die in den Leisten angebrachten Leitungen elektrisch angeschlossen. Mit Ausnahme des Zusammenschaltens der Leitungen von Leiste zu Leiste kann also alle elektrische Schaltarbeit bereits ausgeführt sein, bevor die Leisten zur Baustelle geliefert werden. Die Leitungen brauchen in den Leisten nicht befestigt zu werden, aber es kann zweckmässig sein, das ganze in eine Leiste eingelegte Leitungsbündel wenigstens an einer Stelle in irgendeiner einfachen Weise zu fixieren, beispielsweise mittels selbsthaftendem Klebestreifen. 



   In der Fig. 4 ist das Zusammenschalten zweier aneinander angrenzender Leisten dargestellt. Die   mit --16-- bezeichneten   Leitungen sind wieder in etwas grösserer Länge ausgeführt, als die entsprechenden Leisten, und in solcher Weise in der Leiste angebracht, dass die Endpartien der Leitungen, welche an in den Zeichnungen nur schematisch gezeigte,   mit--20--bezeichnete   Kontaktanordnungen angeschlossen sind, sich etwas über die Enden der Leiste hinausstrecken. Das Zusammenschalten der Leitungen in zwei Leisten kann hiebei, wie in Fig. 4 veranschaulicht wird, bequem ausgeführt werden, bevor die Leisten an der Wand angebracht werden, nämlich durch Zusammenschalten der Kontaktanordnungen--20--.

   Wenn die Leisten danach in der endgültigen Lage an der Wand befestigt werden, werden die   Kontaktanordnungen --20-- und   die überschüssige Leitungslänge innerhalb der Leisten durch Biegen der Leitungen aufgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden, wobei die Leitungen in zur Anbringung an Innenwänden und/oder an Innendecken des Gebäudes bestimmten röhren- oder rinnenförmigen Leisten im voraus lose eingelegt und an den Enden an Kontaktanordnungen angeschlossen werden, mittels welcher bei Montage der Leisten im Gebäude die Leitungen in jeder Leiste mit den Leitungen in der angrenzenden Leiste zusammengeschaltet werden, EMI3.2 Länge ausgeführt werden als die Leiste selbst, und in solcher Weise in die Leiste eingelegt werden, dass wenigstens die die Kontaktanordnungen tragenden Endpartien der Leitungen frei sind, und dass das Zusammenschalten der Kontaktanordnungen für die Leitungen in zwei aneinander angrenzenden Leisten vor dem Befestigen der Leisten an der Wand bzw.
    der Decke vorgenommen wird, wobei die <Desc/Clms Page number 4> Kontaktanordnungen ausserhalb der Enden der Leisten liegen, dass die überschüssige Leitungslänge in den Leisten aufgenommen wird und noch nachher die Leisten befestigt werden.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : CH-PS 404 759 FR-PS 841 647 DT-AS 1 237 660 FR-PS 1 344 398 DT-PS 624 936 US-PS 2 317 964 FR-PS 484 861 US-PS 2 611 800
AT648467A 1966-07-11 1967-07-11 Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden AT292824B (de)

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AT292824B true AT292824B (de) 1971-09-10

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AT648467A AT292824B (de) 1966-07-11 1967-07-11 Verfahren zum Verlegen elektrischer Leitungen in Gebäuden

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