AT105157B - Elektrisches Windwerk. - Google Patents

Elektrisches Windwerk.

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AT105157B
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AT
Austria
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housing
electric winch
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drum
brake
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Inventor
Otto Richard Jurgensen
Original Assignee
Otto Richard Jurgensen
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisches Windwerk. 



   Die für die elektrischen   Flasehenzüge   ganz besonders erforderlich gedrängte Bauart wird dadurch am vollkommensten erfüllt, dass nicht nur der Motor in das Trommelinnere hineingebaut wird, sondern dass das umlaufende Feld des Motors gleich selbst zur   Hubtrommel   ausgebildet wird, so dass ein gegenläufiger Motor entsteht, wobei die erforderliche Relativgeschwindigkeit zwischen Feld und Anker durch eine Übersetzung geschaffen wird, die zwecks   Abstützung des Drehmoments über   einen im Raum festen Punkt zwischen beiden vorgesehen ist, Es ist wohl ohne weiteres ersichtlich, dass damit tatsächlich das   Grösstmass   der Raumausriutzung zu erzielen ist.

   Die bisherigen   Amführungsformen   dieser Gattung litten nun daran, dass der Ein-und Ausbau der einzelnen Teile des   Flasehenzuges   sehr umständlich war, u. zw. gerade als Folge der überaus gedrängten Bauart. 



   Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines elektrischen Flaschenzuges der angedeuteten Bauart 
 EMI1.1 
 bequemen   Ein- und Ausbaumöglichkeit. Dirs   wird hier in der Weise erreicht, dass der mit der Trommel ein einheitliches Ganzes bildende Elektromotor so ausgestaltet wird, dass er ohne weiteres aus dem Gehäuse des Flaschenzuges nach der einen Seite herausgezogen werden kann. Dies wird in der Weise ermöglicht, dass das auf dem Trommelmantel anzubringende Kugel-oder Rollenlager einen so grossen Durchmesser erhält, dass das zur Kraftübertragung dienende, neben der Trommel sitzende Stirnraddas auch als unmittelbar auf der Trommel sitzender Zahnkranz ausgebildet werden kann-frei durch die Lagerbohrung hindurchgehen kann. In der entsprechenden Weise wird das auf der andern Seite der 
 EMI1.2 
 Motorritzel frei hindurchgehen kann.

   Da dies der Trommel zugehörige Stirnrad und das auf der Ankerwelle sitzende Ritzel mit dem erforderlichen Übersetzungsgetriebe Stirnpaarungen bildet, so wird bei Herausziehen des Motors einfach der Eingriff zwischen beiden gelöst. Auf diese Weise ist nach Abnahme des Gehäusedeckels und Lösung einiger Sicherungen-abgesehen von der   Seilumschlingung-der   ganze Motor mit der Hubtrommel frei nach der Seite ausbaubar. 



   Der gleiche Leitgedanke wird auch für den Ein-und Ausbau des Ankers aus der das Feld bildenden Trommel, für das   Übersetzungsgetriebe einschliesslich   der Bremse durchgeführt, wie dies im engeren an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben werden soll. 



   In den Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen nach der Erfindung durchgebildeten Flaschenzug dar. Fig. 6 zeigt eine Draufsicht mit abgeklapptem Anlasser. während Fig. 4 den Flaschenzug mit den herausgezogenen Teilen erkennen lässt. 



   In dem Gehäuse 20 ist die Trommel 11 gelagert, die gleichzeitig das Feld des Elektromotors bildet, währendin ihrem Inneren der Anker   13 umläuft,   dem durch Stromzuführungsleitungen 29, Schleifringe 28, Bürsten 26, Kollektor 25 der Strom zugeführt wird. Das auf der Ankerachse angebrachte Ritzel 15 steht mit dem Stirnrad 16 in Eingriff, das wiederum mittels des Ritzels 17 mit dem Zahnkranz 18 auf dem Trommelmantel1 kämmt. In dem freien Trommelende ist die Bremse. 30 untergebracht, die durch den Bremsmagneten 32 mit Hilfe des Gestänges 31 betätigt wird. 



   Gemäss der Erfindung ist nun das auf dem Trommelmantel vorgesehene Kugel oder Rollenlager 12 so gross ausgebildet, dass der Zahnkranz   j ! S frei durch   dessen Bohrung hindurchgehen kann, während gleichzeitig das auf der ändern Seite vorgesehene Lager 12' so gross ausgebildet ist, dass das Ritzel 15 

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 EMI2.1 
 rad   26 gelöst   wird. 



   Der gleiche Gedanke ist auch für den Ausbau des Ankers 13 aus der Trommel 11 durchgeführt, indem das Lager 14 zwischen Anker und Ritzel 15 einen so gross n Durchmesser erhält, dass das Ritzel 15 frei durch die Bohrung hindurchgehen kann. Wird also der die Schleifringe 28 und Bürsten 26 enthaltende Teil der Trommel 11 nach   Fortnahme   einiger Schraubenverbindungen   od.-dgL   von der übrigen Trommel gelöst, so ist auch ohne weiteres der Ausbau des Ankers 13   möglich   ; dabei kann dieser Einund Ausbau des Ankers auch dann erfolgen, wenn die   Hubtrommel11   11 im Inneren des an ihrem Platze 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :   ! l. Elektrisches.

   Windwcrk,   bei dem die Hubtrommel gleich zum mitumlaufenden Feld des Motors ausgebildet ist, mit dessen Anker sie durch ein Übersetzungsgetriebe gekuppelt ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass das die Hubtrommel auf der einen Seite abstützende Halslager auf dem Trommelmantel so gross ausgebildet ist, dass das neben der-Trommel bzw. unmittelbar als Zahnkranz auf ihr sitzende 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. 3. Elektrisches Windwerk nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsgetriebe zwischen Anker und Feld so im Gehäuse gelagert ist, dass nach Lösen einer Sicherung das ganze Getriebe aus seiner Lagerung im Gehäuse und gleichzeitig aus dem Eingriff mit dem Ankerritzel und dem Stirnrad auf der Trommel herausziehbar ist.
    4. Elektrisches Windwerk nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der im Raum feste Abstützpunkt der Bremse derart am Sicherungsring des Lagers'angebracht ist, dass beim Lösen EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>
    5. Elektrisches Windwerk nach Ansprüchen l und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelfortsatz gleich zur Unterbringung der Innenbremse benutzt ist, die mittels Elektromagneten gesteuert ist, wobei die im Raum festen Drehpunkte für das Bremsgestänge an dem Sicherungsring befestigt sind.
    6. Elektrisches Windwerk nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsmagnet mit einem so leichten und durch Federn in seiner Endlage gehaltenen Anker versehen ist, dass von vornherein die beliebige Lage des Magneten, z. B. mit wagrechter Achse im Gehäuse des Windwerks möglich ist und seine Wirkungsweise unabhängig von dessen jeweiliger Stellung im Raum bleibt.
    7. Elektrisches Windwerk nach Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasser scharnierartig an dem Stirnabschluss des Flaschenzuggehäuses angebracht ist, so dass durch sein Abklappen eine Zugänglichkeit zu dem Gehäuseinnern geschaffen wird, ohne dass dabei die elektrischen biegsamen Kabelverbindungen beeinträchtigt werden.
    8. Elektrisches Windwerk nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse gleichzeitig Anschraubplatten für den festen Einbau des Windwerks beispielsweise in eine Laufkatze EMI3.1 EMI3.2
AT105157D 1924-10-25 1925-09-21 Elektrisches Windwerk. AT105157B (de)

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