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Österreichische
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Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Reissschiene, welche mit einer
Gleit-Rolle,-Walze oder Kugel im Blatte oder im Querstücke versehen ist, zum Zwecke eine leichte und schnelle Verschiebung der Reissschiene zu ermöglichen ohne daa Zeichen- papier zu beschmutzen, sowie eine wirksame Berührung des Querstückes der Reissschiene mit dem Rande des Tisches oder Brettes zu erzielen.
Dabei ist diese Rolle, Walze oder Kugel derart gelagert, und seitlich und oben gedeckt, dass nur ihre tiefste Kante bezw. unterster Punkt mit dem Zeichentische,-Brett, - Papier oder einer besonders vorgesehenen, auch als Führung dienenden Bahn in Berührung tritt und eine Berührung der Rolle mit der Hand des Zeichners ausgeschlossen ist. Durch diese Gleitrolle wird das Blatt der Reissschine an der Stelle, wo dasselbe mit dem Quer- stücke zusammentrifft und in der Nähe dieser Stelle von der Zeichenfläche entfernt erhalten, und dadurch der Druck der Reissschiene auf die Zeichenfläche bedeutend ver- mindert.
Die Rolle besitzt, wenn sie über die Zeichenfläche selbst hinwegzugleiten bestimmt ist, eine flache oder schwach gekrümmte Peripherie, um die Zeichenfläche nicht zu be- schädigen oder sich darin abzudrücken.
Um eine wirksame Berührung zwischen dem Querstücke der Reissschiene und dem
Rande des Zeichenbrettes zu erzielen, empfiehlt es sich, das Zeichenbrett mit einer schiefen
Gleitbahn zu versehen und die Führungsrolle der Reissschiene konisch zu machen.
Dabei kann die Rolle-und ihre Bahn-entweder in der (in der Figur) ange- nommenen Richtung abgeschrägt sein, so dass durch Gleitwirkung das Querstück an den
Rand des Zeichenbrettes gezogen wird, oder in der entgegengesetzt1m Richtung, in welchem
Falle dasselbe Resultat durch die natürliche Bewegungsart einer solchen konischen Rolle erreicht wird.
Dies scheint zwar theoretisch unrichtig, da eine konische Rolle auf einer Ebene nicht nach einer geraden Linie rollt. Die Neigung des Konus kann jedoch einerseits so gering gemacht werden, dass dieser Fehler nicht zur Geltung gelangt, andererseits kann die Aus- führung so getroffen werden, dass die Neigung der konischen Mantelfläche der Rolle mit der Neigung der Gleitbahn nicht übereinstimmt, so dass die Rolle nicht mit ihrer ganzen Mantelfläche, sondern bloss mit ihrer Basiskante die Gleitfläche berührt.
Anstatt der konischen Rolle kann man auch die Achse der Rolle oder Walze unter einem Winkel zum Blatte der Reissschiene anordnen, derart, dass sie parallel zur schiefen
Fläche oder Kante der Gleitbahn ist. Die Rolle wird dadurch das Bestreben haben, wenn man die Reissschiene entlang der Bahn bewegt, das Querstück der Reissschiene an. den
Rand des Zeichentisches oder Brettes anzudrücken,
Anstatt dass die Bahn eine schiefe Oberfläche besitze, kann sie auch mit einem dünnen Rand oder Winkel versehen sein, mit welchem die Peripherie der Walze in Ein- griff tritt.
In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung teils im Schnitt, teils in Draufsicht veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 3 bezw. 6 und 7 zwei Ausführungsformen, mit am Blatte der Reissschiene befestigter Rolle, welche auf der Zeichenfläche gleitet.
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Reissschiene gelagerte Rolle mit seitlich und unterhalb vom Reissbrette vorspringender Gleitfläche. a ist das Querstücli einer gewöhnlichen Reissschiene, b das Blatt derselben und c ein gewöhnliches Zeichenbrett.
Die Rolle d (Fig. 1 und 2) droht sich um eine Achse f, welche in dem gewölbten Gehäuse oder Hälter e montiert ist, die einen übergreifenden Flansch besitzt, vermittelst welches das Gehäuse über einer Öffnung des Blattes b, durch welche die untere Kante der Rolle d leicht vorspringt, befestigt werden kann.
Da & Gehäuse e bildet einen Deckel für den oberen Teil der Rolle d, so dass letztere mit Ausnahme des leicht vorspringenden unteren Randes ringsum geschützt und eine Berührung mit der Hand des Zeichners ausgeschlossen ist.
Bei der in den Fig. 1 und 6 dargestellten Ausführungsform ist in das Zeichenbrett c eine Leiste 9 eingelassen, welche als Bahn für die Rolle d dient ; diese Bahn ist jedoch nicht unbedingt nötig.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 wird die Achse der beträchtlich kleineren Rolle in Ansätzen getragen, welche vom Deckel des Gehäuses e nach abwärts reichen.
In Fig. 4 ist eine konische Rolle < dargestellt, welche sich entlang einer schiefen Bahn gl bewegt, welche in den Rand des Zeichenbrettes eingelassen ist.
Wenn bei dieser Anordnung die Rolle sich entlang ihrer Bahn bewegt, so hat sie das Bestreben das Querstück a gegen die Kante des Zeichenbrettes zu ziehen und dasselbe in wirksamer Berührung damit zu erhalten.
Wenn gewünscht, kann die Bahn gl sich über die ganze Dicke des Zeichenbrettes erstrecken und gleichzeitig als Führungskante für die Reissschiene dienen.
Bei der Einrichtung nach Fig : 5 ist die konische Rolle d'in die untere Fläche des Querstückes ss eingelassen, und bewegt sich längs einer entsprechend geneigten Bahn, die seitlich vom Zcichenbrette vorspringt und an die untere Fläche des letzteren befestigt ist.
Bei dieser Anordnung wird die Rolle durch das Querstück a selbst gegen eine Berührung mit der Hand geschützt, und fällt daher der Deckel des Gehäuses e weg.
Es ist selbstverständlich, dass wenn nötig, auch zwei oder mehrere Rollen in einem Gehäuse oder mehreren solchen gelagert sein können und dass man anstatt einer Rolle, wie in der Zeichnung dargestellt, auch eine kleine Walze oder eine Kugel benützen kann.
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Blatte befestigte, in einem Gehäuse oder Träger gelagerte Rolle (d) derart angeordnet. dass sie allseits mit Ausnahme ihrer untersten Kante umschlossen ist, zum Zwecke, ein leichtes vorschieben der Reissschiene am Zeichenbrette oder Tische zu ermöglichen und eine Berührung zwischen Hand und Rolle hintanzuhalten.
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