AT62465B - Stempelvorrichtung. - Google Patents

Stempelvorrichtung.

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AT62465B
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Austria
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stamping
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Julius Dr Med Malsch
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Julius Dr Med Malsch
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  Stempelvorrichtung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Stempeln, Siegeln, Prägen und dgl., bei welcher die Stempel- oder Arbeitsplatte mittels der gleichen Bewegungsanordnung sowohl in die Arbeitslage, als auch aus dieser zurück in eine durch Deckel abgeschlossene Ruhelage geführt wird, und zwar mittels einer Bewegungsanordnung, welche ein unbeabsichtigtes Zurückschnellen der Arbeitsplatte aus ihrer Arbeitslage vermeidet und gleichzeitig die denkbar   nächste   Bauart ermöglicht, so dass Stempelvorrichtungen dieser Art insbesondere auch zum Anbringen auf den verschiedenartigsten   Gebrauchsgegenständen   sich eignen, ohne durch ihre Anbringung den Gebrauchszweck dieser störend zu beeinflussen. 



   Die auf der Zeichnung   dargestellten Ausführungsbeispiele   zeigen z. B. derartige Stempelvorrichtungen in Verbindung mit einem Taschenmesser, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine in der Ruhelage befindliche Stempelvorrichtung, bei welcher die Arbeitsplattenbewegung durch zwei aufeinandergleitende Flachschieber bewirkt wird. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der gleichen Vorrichtung bei arbeitsbereiter Lage. Fig. 3 stellt einen Schnitt in der Richtung   A--B   der Fig. 2 dar. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen im Längsschnitt bzw.

   Schnitt nach der Linie   C#D   eine   Ausführungsform,   bei welcher die Bewegungsvorgänge durch einen einzigen Schieber vermittelt werden. 
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 tragender Verschlussdeckel e drehbar angeordnet, der durch einen mit dem Knopf   j'ver-   sehenen   Schieber y geöSnet und   geschlossen werden kann. Zu diesem Zwecke ist der Deckel mit einem Stift h versehen, der bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers g über dessen vordere abgeschrägte Auflauffläche unter gleichzeitiger entsprechender Drehung des Deckels auf den   Schieberrt1cleu   gehoben wird und alsdann den Deckel in der Öffnungslage hält, während bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers ein Anschlag i gegen die Nase k des Deckels trifft und diesen in die Ruhelage zurückführt und festhält.

   Dieser 
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 bis 3 als besonderer Schieber ausgebildet, gemäss der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 mit dem Schieber y fest verbunden ist. An dem vorderen Ende   des Teiles   ist die   stempel-   oder Arbeitsplatte m drehhar gelagert. 



   Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende :
Wird der Schieber g vermittelst des    Knopfes f aus   der in den Fig. 1 und 4 dargestellten Lage vorgeschoben, so wird infolge des Auflaufens des Stiftes h auf den Schieber-   rücken   g der   Verschlussdeckel   e angehoben und der die Stempelplatte m tragende Teil l bis in eine die Drehung der Platte ermöglichende Endlage (Fig.   2)   bewegt, in der das Kippen der Platte erfolgt, und zwar bei der   Ausführungsform   nach den Fig. 1 bis 3   durch den mit der schrägen Auflauffläche unter die Platte tretenden Schieber g, bei der Ausfuhrungsform nach den Fig. 4 und 5 dadurch, dass der Drehzapfenlappen n gegen   einen Anschlag o trifft. 



   Wird der Schieber   g     zurückgezogen, so wird   der Teil l mitgenommen, und zwar bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 infolge der festen Verbindung beider un-   mittelbar, bei   der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 mittelbar durch den Stift p des   Schiebers y.   Bei dieser Bewegung wird die Stempelplatte   ni   durch den von der vorderen   Grehausewandung   q bzw. Anschlag o einseitig vom Drehpunkt auf die Platte ausgeübten Druck in die Ruhelage (Fig. 1 und 4)   zurückgebracht. Kurz   vor Beendigung dieser Be- 
 EMI1.3 
 Verschlusslage gedreht und festgehalten wird.

   Um diese noch weiter zu sichern, kann, wenn   erwünscht,   im Bedarfsfalle noch eine Feder oder dgl. vorgesehen werden, durch welche   unbeabsichtigte Lagenveränderungcn   des Verschlussdeckels weiter erschwert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Siegeln, Stempeln, Prägen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Stempel-oder Arbeitsplatte ( 11) auf einer Gleitbahn (b) durch einen den Verschlussdeckel (e) abhebenden Schieber (g) vorgeschoben und am Ende der Bahn durch Kippen ni (he Arbeitsstellung gebracht wird, während sie beim Rückgange durch den Schieber (g) in die Ruhelage gebracht und der das Farbkissen < ( tragende Deckel (e) geschlossen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62465D 1911-08-14 1912-08-10 Stempelvorrichtung. AT62465B (de)

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DE62465X 1911-08-14

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AT62465B true AT62465B (de) 1913-12-10

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