AT104333B - Elektrisch beheizter Dampfkessel. - Google Patents

Elektrisch beheizter Dampfkessel.

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AT104333B
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  Elektrisch beheizter Dampfkessel. 



   Die Erfindung betrifft einen elektrisch beheizten Dampfkessel, der vorzugsweise zur Erzeugung von Hochdruckdampf bestimmt ist. Besonders bei hohem Dampfdruck können die früher verwendeten Bauarten von elektrischen Dampfkessel hauptsächlich aus Gründen der mechanischen Festigkeit nicht ohne weiteres angewendet werden. Man hat daher in neuerer Zeit vorgeschlagen, solchen Dampf in mechanisch widerstandsfähigen Röhren bzw. Rohrschlangen zu erzeugen. 



   Nach der Erfindung werden nun solche aus Rohrschlangen bestehende Dampfkessel dadurch elektrisch beheizt, dass die zur Dampferzeugung dienenden Rohrschlangen selbst als Heizwiderstände verwendet und hiezu in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet werden. Besonders vorteilhaft werden diese Rohrschlangen an die Sekundärseite eines Transformators angeschlossen oder selbst als Sekundärwicklung des Transformators ausgebildet. Die grundsätzliche Anordnung wird dabei jener der bekannten Durchlauferhitzer ähnlich, wie sie zur Warmwasserbereitung für kleine Leistungen gebräuchlich sind. Nach der Erfindung wird dieses Prinzip aber zur Erzeugung von Dampf in grossen Mengen, insbesondere von Hochdruckdampf verwertet.

   Die Rohrschlangen können auch hier ähnlich wie bei einem Durchlauferhitzer schraubenförmig gewunden sein und den   Kraftfluss   des Transformators unmittelbar umschlingen. 
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 zu legen, die einerseits mit einem Dampfsammler und anderseits mit einem Wasserkessel verbunden sind. 



  Wegen der vielfachen Verzweigungen und   Rohranschlüsse   ist diese Bauart jedoch sehr umständlich und praktisch insbesondere für Hochdruckdampf kaum anwendbar. Im Gegensatz hiezu ist nach der Erfindung eine leicht herstellbare Rohrschlange vorgesehen, in der der Dampf erzeugt wird, wodurch sich eine sehr einfache und billige Bauart ergibt. 



   Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind schematisch für eine Phase in den Fig. 1-3 dargestellt. In Fig. 1 ist die zur Erzeugung des   Hoehdruckdampfes   dienende Rohrschlange 1 als kurzgeschlossene   Sekundärwicklung   eines Transformators ausgebildet. 2 ist der Transformatorkern und 3 
 EMI1.2 
 umschlingt unmittelbar den   Kraftfluss   des Transformators und ist mittels einer elektrisch leitenden Brücke 4 in sich kurzgeschlossen. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende :
Durch eine Umlaufpumpe 5 wird das gegebenenfalls vorgewärmte Speisewasser der als Dampfkessel wirkenden Rohrschlange 1 zugeführt.

   Der in der elektrisch kurzgeschlossenen Rohrschlange 1 fliessende elektrische Strom erhitzt die Rohrschlange auf eine solche Temperatur, dass das   durchfliessende   Wasser zur Verdampfung gebracht wird. Der Dampf strömt dann weiter zur Verbrauchsstelle oder in einen Dampfspeieher. Die Dampfmenge und die Leistung eines solchen Hochdruckdampfkessels kann zweckmässig durch Regelung der Primärspannung des Transformators geregelt werden. 



   Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt die Fig. 2. Die als Dampfkessel dienende Rohrschlange 1 ist in einem   wärmeisolierenden   Raum 6 angeordnet und an die   Sekundärwicklung   eines Stufentransformators angeschlossen. Diese Anordnung ist vorteilhafter als die vorher besprochen, weil einerseits ein Transformator normaler Bauart mit einem entsprechenden Übersetzungsverhältnis Verwendung finden und anderseits der Hochdruckdampf vom Transformator ferngehalten werden kann. Die Rohrschlange 1 ist von den Zu-und Ableitungsrohren bei 8 und 9 elektrisch abisoliert, damit der Strom nur durch die Rohrschlange 1 fliessen kann. Die Wirkungsweise ist analog wie früher.

   Anstatt die Rohrschlange 1 in einem wärmeisolierenden Raum 6 anzuordnen, kann man auch die als elektrischer Heizwiderstand verwendeten Rohrschlangen mit einem wärmeisolierenden Rohrüberzug versehen, 

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Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist sowohl zur Speisewasservorwärmung, als auch zur Dampferzeugung die Widerstandsheizung der Rohrschlangen verwendet. Das Speisewasser durchfliesst hier zuerst die Rohrschlange   10,   die als Sekundärwicklung des   Transformators'7 ausgebildet. ist,   wird hier vorgewärmt und strömt dann erst durch die in einem isolierten Raum 6 angeordnete Rohrschlange   1,   wo es verdampft wird. Die Zu-und Abflussrohre sind von den beiden in Serie geschalteten   Rohrschlangen j !   und 10 bei 8 und 9 elektrisch abisoliert.

   Die beiden Rohrschlangen   1   und 10 sind des weiteren durch eine elektrisch leitende Brücke 4 zu einem geschlossenen elektrischen Stromkreis ergänzt. In der gleichen Art kann auch noch die   Überhitzung'des   Dampfes vorgenommen werden, falls es die Verhältnisse erfordern. Zwischen den Rohrschlangen   ? und. M   können natürlich auch Sammelbehälter eingeschaltet sein, in denen z. B. das vorgewärmte Wasser aufgespeichert und nach Bedarf dem Dampfkessel 1 zugeführt wird. 



   Die bisher gebrachten Ausführungsbeispiele zeigen die Anordnung bloss für eine Phase. Soll der Dampfkessel mehrphasig betrieben werden, so kann man entweder die einzelnen Rohrschlangen 1 parallel schalten, oder sie z. B. bei Drehstrom in Stern-bzw. Dreieckschaltung verwenden. Die Anordnung für   Zu-und Abflussrohre   ergibt sich dann der gewählten Anordnung entsprechend von selbst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch beheizter Dampfkessel, insbesondere für hohen Dampfdruck, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampferzeugung in Rohrschlangen erfolgt, die selbst als elektrischer Heizwiderstand in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrisch beheizter Dampfkessel nach -Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Dampferzeugung dienenden Rohrschlangen den Sekundärstromkreis eines Transformators, insbesondere eines Anzapftransformators bilden.
    3. Elektrisch beheizter Dampfkessel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch zu beheizende Rohrschlange als kurzgeschlossene Sekundärwicklung eines Transformators ausgebildet ist, wobei sie dessen Kraftfluss zur Gänze umschlingt.
    4. Elektrisch beheizter Dampfkessel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der zur Dampferzeugung dienenden Rohrschlange auch die zur Speisewasservorwärmung bzw. Dampfüberhitzung dienenden Rohrschlangen in den gleichen elektrischen Stromkreis eingeschaltet sind.
    5. Elektrisch beheizter Dampfkessel mit Speisewasservorwärmung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Speisewasservorwärmung verwendete Rohrschlange (10) als Sekundärwicklung eines Transformators ausgebildet ist, während die zur Dampferzeugung dienende Rohrschlange elektrisch an die erstgenannte Rohrschlange (10) angeschlossen ist (Fig. 3).
    6. Elektrisch beheizter Dampfkessel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die als elektrische Heizwiderstände verwendeten Rohrschlangen in einem wärmeisolierenden Raum (6) angeordnet oder zumindest mit einem wärmeisolierenden Rohrüberzug versehen sind. EMI2.1
AT104333D 1925-09-15 1925-09-15 Elektrisch beheizter Dampfkessel. AT104333B (de)

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