AT103970B - Waschmaschine. - Google Patents

Waschmaschine.

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AT103970B
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water
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washing
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Inventor
Elek Agoston De Kisjoka
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Elek Agoston De Kisjoka
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  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Waschmaschine. 



   Die Erfindung betrifft Verbesserungen an solchen Waschmaschinen, deren Trommel zur Erzielung der Waschbewegung der Flüssigkeit bei wagrechter Trommelachse eine langsame hin-und hergehende Drehbewegung, bei lotrechter Trommelachse zur Erzielung der Schleuderwirkung (beim Trocknen) eine rasche stetige   Drehbewegung ausführt.   Der Erfindung gemäss wird die hin-und hergehende Drehbewegung durch einen Wassermotor bewirkt, dessen hin-und hergehender Doppelkolben mittels einer Zahnstange ein mit der Trommelachse kuppelbares Zahnrad dreht, während die rasche stetige Drehung durch ein halbes Peltonrad bewirkt wird, das unmittelbar am Trommelboden angeordnet ist. 



   Eine zweite Verbesserung betrifft eine mit der Trommel zu verbindende, in die Heizvorrichtung eingebaute Einrichtung, die beim Schwemmen der Wäsche in Tätigkeit gesetzt wird und bezweckt, dass der Wäsche zuerst heisses, dann allmählich weniger warmes und   schliesslich   kälteres und ganz kaltes Druckwasser ununterbrochen und ohne besondere Handgriffe zugeführt werden kann. 



   Der als Wendegetriebe dienende Wassermotor (Fig. 1 und 2) besteht aus einem durch einen Deckel   5   verschliessbaren Zylinder   1,   der in der Mitte seiner Wandung mit einer Aussparung 17 versehen und zu einem Schiebergehäuse 18 erweitert ist, welches durch die sich kreuzenden Kanäle 6, 7 mit den Zylinderenden verbunden ist und den durch das Druckwasser gesteuerten fliegenden Schieber 14 enthält. Die Enden des   Schiebergehäuses   sind mit dem Zylinderraum durch die Kanäle   8,   9 in Verbindung. Im Zylinder 1 sind zwei Kolben 2, 2'mit   Lederstulpdichtung   gemeinsam verschiebbar, die zu diesem Zwecke durch eine Zahnstange 3 und eine glatte Stange 4 starr verbunden sind.

   Erstere greift mit ihren Zähnen in ein auf der Trommelachse h lose sitzendes, durch eine Reibungskupplung 15, 16 mit dieser Achse kuppelbares Zahnrad 13 ein. Die Ein-und Auskupplung wird durch Verdrehung eines Handrades 19 herbeigeführt, dessen Nabe den einen Kupplungsteil 76 bildet, auf der Trommelachse h verschraubbar ist und den, den andern Kupplungsteil15 bildenden Kegel gefasst hält, der in eine hohlkegelartige Ausnehmung des Zahnrades 13 einschiebbar ist und letzteres bei weiterer Drehung des Handrades unter Aufschiebung des Kupplungskegels auf einen kegelförmigen Teil der Trommelachse h mit letzterer fest verbindet. Es kann natürlich auch eine andere Kupplungsform ausgeführt werden. 



   Die Verbindungsstange 4 zwischen den beiden Kolben 2, 2'schleift bei der Kolbenbewegung auf einer glatten Abdrehung 20 des Zahnrades   13,   wodurch ein Ecken der Kolben verhindert wird und
Seitendrücke aufgehoben werden. 



   Die ein besseres Schwemmen der Wäsche   ermöglichende   Einrichtung (Fig. 3) besteht aus einem in die Feuerung b eingebauten, mit der Achse h'der Trommel durch das Rohr h2 zu verbindenden Wasserbehälter   21,   auf dessen Boden die mit Absperrhahn. 23 versehene Wasserzuleitung 24 mündet. Wenn geschwemmt werden soll, wird   die'Heizvorlichturg   abgestellt und durch Öffnen des Hahnes 23 kaltes Druckwasser eingelassen, das nahe dem Boden des Behälters eintritt und das siedende bzw. heisse Wasser in die Trommel drückt. Darauffolgend kommt immer weniger warmes und schliesslich kaltes Wasser zur Einwirkung auf die   Wäschestücke,   ohne dass irgendwelche Handgriffe auszuführen sind. 



   Um beim Schwemmen das heisse Wasser möglichst auszunutzen, sind die Spritzrohre i2 (Fig. 4) an jenem Ende, das mit der Trommelwand verbunden ist, zu einem Korb ausgebildet, in dem ein Rückschlagventil z. B. eine Kugel 31 lagert. 



   Die beim Ausschleudern in Wirkung tretende Antriebsvorrichtung (Fig. 4 und 5) für die Trommel g besteht aus einem auf dem Trommelboden angeordneten halben   Peltonrad 2J,   dessen Schaufeln aus einer Düse 26 beaufschlagt werden, die an ein mit der Druckwasserleitung zu verbindendes   Rohr 265   angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Waschmaschine, deren Trommel zur Erzielung der Waschbewegung der Flüssigkeit bei wagrichter Trommelachse eine schwingende, bei lotrecht stehender Achse behufs Erzielung der Schleuderwirkung (beim Trocknen) eine stetige Drehbewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Schwenkbewegung der Trommel ein Wassermotor angeordnet ist, dessen Zylinder einen Doppelkolben enthält, welcher durch eine Zahnstange ein mit der Trommelachse kuppelbares Zahnrad dreht und zur Erzielung der Drehbewegung beim Schleudern an der Trommel ein, halbes Peltonrad angeordnet ist, das aus eincr an die Wasserleitung angeschlossenen Düse beaufschlagt wird.
    2. Waschmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in die Feuerung eingebauten, dicht verschliessbaren Wasserbehälter, der oben mit der hohlen Drehachse der Trommel, unten mit der Wasserzuleitung vc-rbunden ist, so dass in dem Behälter erhitztes Wasser durch den Wasserdruck unter allmählichem und beständigem Ersatz des warmen Wassers durch kaltes in die für die Schwemmarbeit bereitgestellte Trommel eingedrückt werden kann, EMI2.1
AT103970D 1918-12-10 1918-12-10 Waschmaschine. AT103970B (de)

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