AT103825B - Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren. - Google Patents
Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.Info
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Description
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Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.
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Stützung des Abklingens der Ströme kann nach Bedarf der Nebenschlussregler cl verstellt werden oder gleichzeitig mit dem Widerstand l'ein besonderer Widerstand in die Nebenschlussleitung der Erregermaschine eingeschaltet werden.
Während der Erregerstrom und damit auch die Wechselspannung B des Generators bei den bisherigen Anordnungen entsprechend der gestrichelten Linie in Fig. 2 in einem Zuge abklingen, wobei noch ein erheblicher Rest übrig blieb, klingt die Spannung von Generatoren, die nach der Erfindung entregt werden, entsprechend dem oszillierenden Erregerstrome auch gedämpft periodisch ab. Das Abklingen erfolgt dadurch einerseits sehr viel schneller und andererseits nahezu vollständig, da die Hysteresiserscheinungen des Eisens bekanntlich bei abklingender Magnetisierung nahezu vollständig verschwinden.
Ein anderes Mittel zur Durchführung der Erfindung besteht darin, dass an Stelle des bekannten feldschwäehenden Widerstandes in den Nebenschlusskreis der Erregermaschine eine Kapazität eingeschaltet wird. Diese kann entweder als statischer Kondensator oder als elektrolytische Kapazität oder auch als elektrodynamische Kapazität ausgeführt sein.
Im letztgenannten Falle, der in Fig. 3 der Zeichnung als Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist, wird der Anker o eines kleinen fremderregten Gleichstrommotors h in den Nebenschlusskreis der Erregermaschine e geschaltet, die die Erregerwicklung c eines Drehstromgenerators g speist, der das Netz n mit Strom versorgte. Der Anker o wird im Betrieb von einem Schalter s überbrückt. Beim Entregen wird dieser Schalter geöffnet und wie beim ersten Beispiel wird auch hier die Feldenergie des Generators in die Erregermaschine zurückfluten, weil die Erregermaschine magnetisch umgepolt wird. Es entwickeln
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spannung, mit der die Wechselstrommaschine gespeist wird, ihre Richtung ändert, u. zw. mit einer Frequenz, die sich durch passende Bemessung der Kapazität beliebig wählen lässt.
Durch einen angemessenen grossen, vor die Kapazität geschalteten Widerstand w kann man erzielen, dass die freien Schwingungen mit einer bestimmten Geschwindigkeit verlöschen, so dass praktisch nur noch die zweite oder dritte Halbwelle sich entwickelt.
Sollte die Entregung zufällig einmal vollständig bis auf das Magnetfeld Null herabsinken, so dass die Erregermaschine sich beim Wiedereinstellen der Anordnung nicht erregt, so kann sie von der stets vorhandenen Gleichstromquelle, die im letzten Beispiel den Schaltmotor speist, jederzeit wieder auf selbsterregte Spannung gebracht werden.
Zweckmässigerweise verwendet man eine solche Gleichstromerregung stets beim Wiedereinschalten des Maschinensatzes, gleichgiltig ob volle Entregung oder auch endgültiges Umpolen der Erregermaschine auf entgegengesetzte Polarität eingetreten ist oder nicht, damit man sicher ist, stets richtige Selbsterregung wieder zu erhalten. Lässt man die schwache Gleichstromfremderregung der Erregermaschine auch während des Betriebes bestehen, so hat man den Vorteil, dass die Erregermaschine in sehr weiten Spannungsgrenzen stabil regulierbar ist, ohne dass man sonstige Hilfsmittel anzuwenden braucht. Die
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erregung der Erregermaschine.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren, mit einer von einer Erregermaschine gespeisten Feldwicklung, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die beim Öffnen des zur Entregung dienenden Schalters die Feldenergie des Generators (g) in die Erregermaschine (e) sendet und diese dabei umpolt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im Ankerzweig der Erregermaschine angeordneten kurzgeschlossenen Widerstand (u), dessen Kurzschluss beim Entregen aufgehoben wird.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Einschalten des Widerstandes (r) in den Ankerstromzweig der Erregermaschine (e) der Widerstand (d) des Nebenschlusskreises dieser Maschine verändert wird.4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in dem Erregerstromkreis der Erregermaschine angeordnete kurzgeschlossene Kapazität, deren Kurzschluss beim Entregen aufgehoben wird.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (o) einer fremderregten Gleichstrommaschine als Kapazität dient.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch einen Widerstand (w) im Erregerkreis der Erregermaschine (e), der zur Dämpfung der freien Schwingungen beim Entregen dient.7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die beim Wiedereinschalten der Generatorerregung (e) nach dem Entregen die selbsterregende Erregermaschine (e) auf selbsterregte Spannung bringt.8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsterregende Erregermaschine (e) dauernd eine zusätzliche Fremderregung besitzt.
Priority Applications (1)
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| AT111145D AT111145B (de) | 1923-12-11 | 1926-09-15 | Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren. |
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| AT103825B true AT103825B (de) | 1926-07-26 |
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- 1923-12-11 AT AT103825D patent/AT103825B/de active
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