AT103825B - Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren. - Google Patents

Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.

Info

Publication number
AT103825B
AT103825B AT103825DA AT103825B AT 103825 B AT103825 B AT 103825B AT 103825D A AT103825D A AT 103825DA AT 103825 B AT103825 B AT 103825B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
excitation
machine
circuit
short
resistor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Dr Ing Ruedenberg
E H Reinhold Dr Ing Ruedenberg
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT103825B publication Critical patent/AT103825B/de
Priority to AT111145D priority Critical patent/AT111145B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   zum schnellen Entregen von Generatoren. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Stützung   des Abklingens der Ströme kann nach Bedarf der   Nebenschlussregler   cl verstellt werden oder gleichzeitig mit dem   Widerstand l'ein   besonderer Widerstand in die   Nebenschlussleitung   der Erregermaschine eingeschaltet werden. 



   Während der Erregerstrom und damit auch die   Wechselspannung B   des Generators bei den bisherigen Anordnungen entsprechend der gestrichelten Linie in Fig. 2 in einem Zuge abklingen, wobei noch ein erheblicher Rest übrig blieb, klingt die Spannung von Generatoren, die nach der Erfindung entregt werden, entsprechend dem oszillierenden Erregerstrome auch gedämpft periodisch ab. Das Abklingen erfolgt dadurch einerseits sehr viel schneller und andererseits nahezu vollständig, da die Hysteresiserscheinungen des Eisens bekanntlich bei abklingender Magnetisierung nahezu vollständig verschwinden. 



   Ein anderes Mittel   zur Durchführung   der Erfindung besteht darin, dass an Stelle des bekannten   feldschwäehenden   Widerstandes in den Nebenschlusskreis der Erregermaschine eine Kapazität eingeschaltet wird. Diese kann entweder als statischer Kondensator oder als elektrolytische Kapazität oder auch als elektrodynamische Kapazität ausgeführt sein. 



   Im letztgenannten Falle, der in Fig. 3 der Zeichnung als Ausführungsbeispiel veranschaulicht ist, wird der Anker o eines kleinen fremderregten Gleichstrommotors h in den Nebenschlusskreis der Erregermaschine e geschaltet, die die Erregerwicklung c eines Drehstromgenerators g speist, der das Netz   n   mit Strom versorgte. Der Anker o wird im Betrieb von einem Schalter s   überbrückt.   Beim Entregen wird dieser Schalter geöffnet und wie beim ersten Beispiel wird auch hier die Feldenergie des Generators in die Erregermaschine   zurückfluten,   weil die Erregermaschine magnetisch umgepolt wird. Es entwickeln 
 EMI2.1 
 spannung, mit der die Wechselstrommaschine gespeist wird, ihre Richtung ändert, u. zw. mit einer Frequenz, die sich durch passende Bemessung der Kapazität beliebig wählen lässt.

   Durch einen angemessenen grossen, vor die Kapazität geschalteten Widerstand w kann man erzielen, dass die freien Schwingungen mit einer bestimmten Geschwindigkeit verlöschen, so dass praktisch nur noch die zweite oder dritte Halbwelle sich entwickelt. 



   Sollte die Entregung zufällig einmal vollständig bis auf das Magnetfeld Null herabsinken, so dass die Erregermaschine sich beim Wiedereinstellen der Anordnung nicht erregt, so kann sie von der stets vorhandenen Gleichstromquelle, die im letzten Beispiel den Schaltmotor speist, jederzeit wieder auf selbsterregte Spannung gebracht werden. 



     Zweckmässigerweise   verwendet man eine solche Gleichstromerregung stets beim Wiedereinschalten des Maschinensatzes, gleichgiltig ob volle Entregung oder auch endgültiges Umpolen der Erregermaschine auf entgegengesetzte Polarität eingetreten ist oder nicht, damit man sicher ist, stets richtige Selbsterregung wieder zu erhalten. Lässt man die schwache Gleichstromfremderregung der Erregermaschine auch während des Betriebes bestehen, so hat man den Vorteil, dass die Erregermaschine in sehr weiten Spannungsgrenzen stabil regulierbar ist, ohne dass man sonstige Hilfsmittel anzuwenden braucht. Die 
 EMI2.2 
 erregung der Erregermaschine. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren, mit einer von einer Erregermaschine gespeisten Feldwicklung, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die beim Öffnen des zur Entregung dienenden Schalters die Feldenergie des Generators (g) in die Erregermaschine (e) sendet und diese dabei umpolt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im Ankerzweig der Erregermaschine angeordneten kurzgeschlossenen Widerstand (u), dessen Kurzschluss beim Entregen aufgehoben wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Einschalten des Widerstandes (r) in den Ankerstromzweig der Erregermaschine (e) der Widerstand (d) des Nebenschlusskreises dieser Maschine verändert wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in dem Erregerstromkreis der Erregermaschine angeordnete kurzgeschlossene Kapazität, deren Kurzschluss beim Entregen aufgehoben wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (o) einer fremderregten Gleichstrommaschine als Kapazität dient.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch einen Widerstand (w) im Erregerkreis der Erregermaschine (e), der zur Dämpfung der freien Schwingungen beim Entregen dient.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die beim Wiedereinschalten der Generatorerregung (e) nach dem Entregen die selbsterregende Erregermaschine (e) auf selbsterregte Spannung bringt.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsterregende Erregermaschine (e) dauernd eine zusätzliche Fremderregung besitzt.
AT103825D 1923-12-11 1923-12-11 Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren. AT103825B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT111145D AT111145B (de) 1923-12-11 1926-09-15 Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT103825T 1923-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103825B true AT103825B (de) 1926-07-26

Family

ID=3621964

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103825D AT103825B (de) 1923-12-11 1923-12-11 Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT103825B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT103825B (de) Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.
DE421396C (de) Verfahren zum schnellen Entregen von Generatoren, die eine von einer Erregermaschine gespeiste Feldwicklung aufweisen
AT133427B (de) Anordnung zur Regelung elektrischer Maschinen (insbesondere auf konstante Spannung oder konstante Drehzahl) mittels Elektronensteuerröhren.
DE718576C (de) Anordnung zur Kompensierung der Blindleistung von Schwingankermotoren
DE761247C (de) Anordnung zur Verringerung elektrischer Pendelungen bei Synchronmaschinen
DE964891C (de) Anordnung zur Erzeugung einer Wechselspannung niedriger Frequenz mittels Rueckkopplungs- und Gegenkopplungsschaltung
AT111145B (de) Einrichtung zum schnellen Entregen von Generatoren.
DE909976C (de) Wechselstromlichtbogen-Schweissgenerator, insbesondere fuer Mittel- und Hochfrequenz, mit in Abhaengigkeit vom Schweissstrom herabgesetzter Leerlaufspannung
AT111487B (de) Einrichtung zum selbsttätigen Entmagnetisieren von Wechselstrommaschinen.
AT204135B (de) Stromversorgungseinrichtung, insbesondere für Schienenfahrzeuge
AT66097B (de) Einrichtung zur Verhütung der schädlichen Selbsterregung bei Nutzbremsung von Wechselstrommaschinen im Reihenschlußcharakter.
AT112905B (de) Induktionsmaschine mit Kommutatorhintermaschine, die sowohl im Laüfer als auch im Ständer erregt wird.
AT139295B (de) Gleichstromgenerator für konstanten Strom.
AT351098B (de) Schaltanordnung zum schutz grosser drehstrom -synchronmaschinen vor unsymmetrischer belastung
AT151871B (de) Gleichstrom-Lichtbogenschweißgenerator.
DE696274C (de) Induktionsmotor, insbesondere fuer Relais bei Eisenbahnsicherungseinrichtungen
AT118964B (de) Asynchronmaschine (insbesondere Asynchronmotor) mit Kommutatorhintermaschine.
DE687213C (de) Anordnung zur Speisung der Erregerwicklung einer Synchronmaschine aus dem Wechselstromnetz ueber Gleichrichter
AT100927B (de) Schaltung zur Einstellung der Spannungsphase beim Parallelschalten gekuppelter Synchronmaschinen.
AT153377B (de) Einrichtung zur Beeinflussung der Leerlaufspannung oder Stabilisierung der Betriebsspannung von Gleichstrom-Generatoren.
AT139636B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Kompoundierung der Spannung eines gittergesteuerten Gleichrichters.
AT140968B (de) Einrichtung zur Einstellung des Zündzeitpunktes bei Entladungsgefäßen.
AT35364B (de) Einrichtung zur Erregung von Dynamomaschinen vom Anker aus.
DE538781C (de) Verfahren zum Entregen von Wechselstrom-Generatoren
AT167243B (de) Polarisierter Wechselstromwecker