AT103706B - Batikverfahren und -vorrichtung. - Google Patents

Batikverfahren und -vorrichtung.

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AT103706B
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compressed air
air
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Ferdinand Buegler
Julius Modern
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Ferdinand Buegler
Julius Modern
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    Batikverfahreu und -vorrichtung.   
 EMI1.1 
 



   Durch die bisher angewandten Verfahren ist es jedoch nicht gelungen, sehr feine Musterungen, insbesondere die sogenannten Haarstreifen oder Pikots auf eine andere Weise als durch Aufspritzen von Hand aus zu erzielen, welche Herstellungsweise für die Praxis zu teuer, also unökonomisch ist. Auch die   Einfärbung   feiner Muster in dichte und feine Gewebe bietet Schwierigkeiten, weil zur Erreichung solcher   feinster Änderungen ein wenigerfliessendes   eher sprödes   Deckungsmittel verwendet werden muss, welches   auch die Poren des Gewebe, vollständig, u.   zw. so stark auszufüllen   hat, dass ein Durchfärben und ein   Abblättern   der Schichte beim Brechen des Gewebes vermieden wird.

   Ebenso muss ein befriedigendes Verfahren so beschaffen sein, dass trotz Verwendung äusserst   feiner Schablonen   das Durchdringen des   Dejkungsmittels   durch das Gewebe entgegen dem sich bietenden Widerstand verbürgt wird. 



   Gegenstand der   vorliegenden Erfindung   bildet ein Bittikverfahren zur   Durchführung   von Batikarbeiten, welches die   obenerwähnten   Anforderungen erfüllt, sowie ein zu dessen   Durchführung   dienendes   besondere- ! Werkzeug.   



   Das Verfahren besteht darin, dass das Wachs vermittels Druckluft gegen die fallweise von feinsten
Schablonen bedeckten Gewebe vermittels einer Spritzpistole gespritzt wird, wobei die verwendete Druckluft unter so hohem Drucks steht, dass vorerst durch diesen hohen Druck das verwendete Deckungs- 
 EMI1.2 
 ) poren vollständig ausfüllende   Deckungsmittel   abblättert. 



   Um eine Abkühlung des zweckmässig   vorgewärmten Wachses   zu vermeiden, wird die Druckluft in der Zuleitung in an sich bekannter Weise   vorgewärmt.   Da   hiebei jedoch erfahrungsgemäss   grössere   Wärmeverluste   aufgetreten sind und eine genügend weitgehende Erhitzung der Luft so lange nicht zu erreichen war, als nicht besondere Vorsorgen getroffen wurden, um die hohe Temperatur unmittelbar vor Austritt der Luft aus der   Düsenöffnung zu   gewährleisten, ist innerhalb des Werkzeuges eine Heiz- spirale angeordnet, welche unabhängig von der   Zuleitungsheizung   geregelt wird und die vorgewännte
Luft auf die wünschenswert hohe Temperatur bringt.

   Die so erzielte sehr hohe Temperatur der Luft wird insbesondere auch dadurch erzielt, dass erfahrungsgemäss das zur Düse führende innere Rohr von der Heizspirale   l   unmittelbar umgeben ist, welch letztere sich in einem Hohlraum befindet, der   vermöge   
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 erzeugte Hitze der durchströmenden   Druckluft   mitgeteilt wird. Die   Wärmeverluste   innerhalb des Werk- zeuges sind daher verschwindend gering. 



   Die Anordnung kann vorteilhaft auch so getroffen werden, dass die Heizspirale, welche die Erhitzung der Luft auf einen sehr hohen Wärmegrad besorgt, bis zur   Düsenöffnung   und von dort oder direkt in das Vorratsgefäss für das   Wachs u.   dgl. fortgeführt wird. 

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   In der Zeichnung ist eine zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung in Gesamtanordnung beispielsweise dargestellt. 



   Das Werkzeug besteht im wesentlichsten aus einer injektorartigen Düse r, die vorzugsweise aus Stahl angefertigt wird. In dem Handgriff o, welchen die Zuleitung für die Druckluft g durchzieht, ist die Spirale k angeordnet, wobei sie entweder wie gezeichnet das   Zuführungsrohr     umschliesst,   oder auch sich im Innern desselben befinden kann. Die   Anschlüsse     i   deuten an, dass die Spannung, unter welcher die Spirale   7c   liegt, eine andere und unabhängige von der Spannung der Vorwärmespirale h ist. Diese Spirale h ist in der Zeichnung in einen Raum fortgesetzt, der aussen einen isolierenden Mantel trägt und der Länge nach von dem die Druckluft führenden Rohr durchzogen wird.

   Die Spirale erhitzt das   Zuführungsrohr   sehr hoch, aber auch die in dem Zwischenraum zwischen dem äusseren und inneren Rohr befindliche Luftmenge, so dass eine isolierende, Wärmeverluste verhindernde Luftschicht entsteht. Die Spirale   l   ist in der Zeichnung auch in den Vorratsraum für das Wachs weitergeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Batikverfahren zur Herstellung feiner Muster, insbesondere der sogenannten Haarstreifen darin bestehend, dass unter Verwendung ausserordentlich hochgespannter in erfindungsgemässer Weise sehr hoch   vorerwärmter Druckluft   ein geeignetes nicht fliessendes   Deckmittel   gegen das von sehr feinen Schablonen bedeckte Gewebe gespritzt wird, zum Zwecke die zur Erzielung guter Färbeeffekte nötige beidseitige Bedeckung des Gewebes mit Schichten des   Deckmittels   zu erreichen. 



   2. Verfahren zum Zerstäuben von geschmolzenem Wachs mit Hilfe einer elektrisch geheizten Spritzpistole, wobei die Druckluft in der Zuleitung und im Spritzapparate selbst erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzeugung feiner Batikmuster die Druckluft in einem   Schlauche   durch eine vom Luftstrom unmittelbar umspült Heizspirale mässig vorgewärmt und hierauf innerhalb des Werkzeuges selbst vermittels selbständig regelbarer Heizspiralen auf sehr hohe Temperatur gebracht wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Elektrisch beheizte Spritzpistole zur Durchführung von Batikarbeiten insbesondere gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das im Inneren der Spritzpistole befindliche Rohr, welches die Zuführung der Druckluft zur Spritzdüse besorgt, von einem zweiten äusseren Rohr umgeben EMI2.1 EMI2.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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