AT103706B - Batikverfahren und -vorrichtung. - Google Patents
Batikverfahren und -vorrichtung.Info
- Publication number
- AT103706B AT103706B AT103706DA AT103706B AT 103706 B AT103706 B AT 103706B AT 103706D A AT103706D A AT 103706DA AT 103706 B AT103706 B AT 103706B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- compressed air
- air
- batik
- spiral
- spray gun
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 9
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 7
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 5
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000010186 staining Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Nozzles (AREA)
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Batikverfahreu und -vorrichtung.
EMI1.1
Durch die bisher angewandten Verfahren ist es jedoch nicht gelungen, sehr feine Musterungen, insbesondere die sogenannten Haarstreifen oder Pikots auf eine andere Weise als durch Aufspritzen von Hand aus zu erzielen, welche Herstellungsweise für die Praxis zu teuer, also unökonomisch ist. Auch die Einfärbung feiner Muster in dichte und feine Gewebe bietet Schwierigkeiten, weil zur Erreichung solcher feinster Änderungen ein wenigerfliessendes eher sprödes Deckungsmittel verwendet werden muss, welches auch die Poren des Gewebe, vollständig, u. zw. so stark auszufüllen hat, dass ein Durchfärben und ein Abblättern der Schichte beim Brechen des Gewebes vermieden wird.
Ebenso muss ein befriedigendes Verfahren so beschaffen sein, dass trotz Verwendung äusserst feiner Schablonen das Durchdringen des Dejkungsmittels durch das Gewebe entgegen dem sich bietenden Widerstand verbürgt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Bittikverfahren zur Durchführung von Batikarbeiten, welches die obenerwähnten Anforderungen erfüllt, sowie ein zu dessen Durchführung dienendes besondere- ! Werkzeug.
Das Verfahren besteht darin, dass das Wachs vermittels Druckluft gegen die fallweise von feinsten
Schablonen bedeckten Gewebe vermittels einer Spritzpistole gespritzt wird, wobei die verwendete Druckluft unter so hohem Drucks steht, dass vorerst durch diesen hohen Druck das verwendete Deckungs-
EMI1.2
) poren vollständig ausfüllende Deckungsmittel abblättert.
Um eine Abkühlung des zweckmässig vorgewärmten Wachses zu vermeiden, wird die Druckluft in der Zuleitung in an sich bekannter Weise vorgewärmt. Da hiebei jedoch erfahrungsgemäss grössere Wärmeverluste aufgetreten sind und eine genügend weitgehende Erhitzung der Luft so lange nicht zu erreichen war, als nicht besondere Vorsorgen getroffen wurden, um die hohe Temperatur unmittelbar vor Austritt der Luft aus der Düsenöffnung zu gewährleisten, ist innerhalb des Werkzeuges eine Heiz- spirale angeordnet, welche unabhängig von der Zuleitungsheizung geregelt wird und die vorgewännte
Luft auf die wünschenswert hohe Temperatur bringt.
Die so erzielte sehr hohe Temperatur der Luft wird insbesondere auch dadurch erzielt, dass erfahrungsgemäss das zur Düse führende innere Rohr von der Heizspirale l unmittelbar umgeben ist, welch letztere sich in einem Hohlraum befindet, der vermöge
EMI1.3
erzeugte Hitze der durchströmenden Druckluft mitgeteilt wird. Die Wärmeverluste innerhalb des Werk- zeuges sind daher verschwindend gering.
Die Anordnung kann vorteilhaft auch so getroffen werden, dass die Heizspirale, welche die Erhitzung der Luft auf einen sehr hohen Wärmegrad besorgt, bis zur Düsenöffnung und von dort oder direkt in das Vorratsgefäss für das Wachs u. dgl. fortgeführt wird.
<Desc/Clms Page number 2>
In der Zeichnung ist eine zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung in Gesamtanordnung beispielsweise dargestellt.
Das Werkzeug besteht im wesentlichsten aus einer injektorartigen Düse r, die vorzugsweise aus Stahl angefertigt wird. In dem Handgriff o, welchen die Zuleitung für die Druckluft g durchzieht, ist die Spirale k angeordnet, wobei sie entweder wie gezeichnet das Zuführungsrohr umschliesst, oder auch sich im Innern desselben befinden kann. Die Anschlüsse i deuten an, dass die Spannung, unter welcher die Spirale 7c liegt, eine andere und unabhängige von der Spannung der Vorwärmespirale h ist. Diese Spirale h ist in der Zeichnung in einen Raum fortgesetzt, der aussen einen isolierenden Mantel trägt und der Länge nach von dem die Druckluft führenden Rohr durchzogen wird.
Die Spirale erhitzt das Zuführungsrohr sehr hoch, aber auch die in dem Zwischenraum zwischen dem äusseren und inneren Rohr befindliche Luftmenge, so dass eine isolierende, Wärmeverluste verhindernde Luftschicht entsteht. Die Spirale l ist in der Zeichnung auch in den Vorratsraum für das Wachs weitergeführt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Batikverfahren zur Herstellung feiner Muster, insbesondere der sogenannten Haarstreifen darin bestehend, dass unter Verwendung ausserordentlich hochgespannter in erfindungsgemässer Weise sehr hoch vorerwärmter Druckluft ein geeignetes nicht fliessendes Deckmittel gegen das von sehr feinen Schablonen bedeckte Gewebe gespritzt wird, zum Zwecke die zur Erzielung guter Färbeeffekte nötige beidseitige Bedeckung des Gewebes mit Schichten des Deckmittels zu erreichen.
2. Verfahren zum Zerstäuben von geschmolzenem Wachs mit Hilfe einer elektrisch geheizten Spritzpistole, wobei die Druckluft in der Zuleitung und im Spritzapparate selbst erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzeugung feiner Batikmuster die Druckluft in einem Schlauche durch eine vom Luftstrom unmittelbar umspült Heizspirale mässig vorgewärmt und hierauf innerhalb des Werkzeuges selbst vermittels selbständig regelbarer Heizspiralen auf sehr hohe Temperatur gebracht wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 3. Elektrisch beheizte Spritzpistole zur Durchführung von Batikarbeiten insbesondere gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das im Inneren der Spritzpistole befindliche Rohr, welches die Zuführung der Druckluft zur Spritzdüse besorgt, von einem zweiten äusseren Rohr umgeben EMI2.1 EMI2.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT103706T | 1925-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT103706B true AT103706B (de) | 1926-07-10 |
Family
ID=3621869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT103706D AT103706B (de) | 1925-02-03 | 1925-02-03 | Batikverfahren und -vorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT103706B (de) |
-
1925
- 1925-02-03 AT AT103706D patent/AT103706B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1303367C2 (de) | Verfahren zum herstellen eines mit einem geflecht aus polyamidfasern ueberzogenen polyamidschlauches | |
| DE3319508A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur zerstaeubung von fluessigen metallen zwecks erzeugung eines feinkoernigen pulvers | |
| AT103706B (de) | Batikverfahren und -vorrichtung. | |
| DE752084C (de) | Einrichtung zum fortlaufenden Oberflaechenhaerten der Innenflaeche hohler metallenerWerkstuecke durch Erhitzen und Abschrecken | |
| DE7029479U (de) | Vorrichtung zum erhitzen von stroemungsmitteln. | |
| EP2893982B1 (de) | Lackiervorrichtung | |
| DE2540996B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufbringen einer aussenbeschichtung auf einen gewebeschlauch, insbesondere feuerloeschschlauch | |
| DE828898C (de) | Einrichtung zur Vulkanisation von Reifen o. dgl. aus Kautschuk oder kautschukaehnlichen Stoffen | |
| DE1221520B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Gasplattieren mittels eines aus durch Verdampfen einerMetallverbindung erzeugten und einem auf deren Dampftemperatur erhitzten Traegergas erhaltenen Plattierungsgasgemisches | |
| DE587044C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mikanit | |
| AT114998B (de) | ||
| DE859260C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung und zum Spritzen von Luftschaum | |
| DE940865C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Rohren | |
| DE3821439C1 (de) | ||
| DE438961C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Roehren und aehnlichen Hohlkoerpern aus Beton o. dgl. mit bituminoeser Zwischenschicht | |
| DE721025C (de) | Verfahren zur Herstellung starrer, auf die menschliche Haut aufzubringender Koerper | |
| AT75313B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung elektrischer Heizkörper vermittelst des Metallspritzverfahrens. | |
| DE886074C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen einer wasserdichten Schutz-haut aus thermoplastischen Kunststoffen auf eine Zuendschnur | |
| DE561391C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Digerieren von Nitrocellulose | |
| DE1266583B (de) | Verfahren zum Abdichten und Konservieren von gasfuehrenden Rohrleitungen | |
| DE863019C (de) | Geraet zur Herstellung von Schutzueberzuegen | |
| DE559994C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Grundieren von Leisten | |
| AT128504B (de) | Verfahren zur Erzeugung von hocherhitzten Dämpfen. | |
| DE520232C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gussstuecken aus Eisen oder Stahl | |
| AT143625B (de) | Verfahren zur Vorbehandlung von in Kokillen hergestellten Gußstücken, insbesondere von Schleudergußrohren, für Anstriche und sonstige Überzüge. |