AT114998B - - Google Patents

Info

Publication number
AT114998B
AT114998B AT114998DA AT114998B AT 114998 B AT114998 B AT 114998B AT 114998D A AT114998D A AT 114998DA AT 114998 B AT114998 B AT 114998B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tube
material particles
pipe
pressure medium
spray gun
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maurer Jakob
Original Assignee
Maurer Jakob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maurer Jakob filed Critical Maurer Jakob
Application granted granted Critical
Publication of AT114998B publication Critical patent/AT114998B/de

Links

Landscapes

  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur   Zahnbehandlung.   



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von als Zahnersatz oder als Hilfsmittel bei der Herstellung von Zahnersatz dienenden festen Stoffen, wie Metallen, Legierungen,
Zelluloid od. dgl., durch   Ausschleudern   der vorher erhitzten Materialteilchen mittels eines gasförmigen Druckmittels und besteht aus einem Vorratsbehälter für die Stoffteilchen, der durch einen Schlauch mit einer mit   Heizvorrichtung ausgerüsteten Spritzpistole verbunden   ist, durch die die Stoffteilchen aus dem Vorratsbehälter mittels eines gasförmigen Druckmittels hindurchgeführt werden, um beim Austritt aus dem Heizrohr von einem besonderen Auf-   schleuderungsluftstrom   aus der Spritzpistole ausgeschleudert zu werden.

   Nach einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes umgibt die das gasförmige Aufschleuderungsrnittel führende Rohrleitung das zur Erwärmung der Stoffteilchen dienende Heizrohr derart, dass sich die Materialteilchen mit dem   Aufschleuderungsmittel   an der   Düsenöffnung   oder kurz vor der Düsenöffnung vereinigen. 



   Von bekannten Einrichtungen ähnlicher Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, dass die Materialteilchen unmittelbar nach ihrer Erhitzung, die in der Spritzpistole stattfindet, austreten, während sie bei den bekannten Einrichtungen von der feststehenden Heizvorrichtung aus erst durch einen Schlauch einer am Schlauchende sitzenden Düse zugeführt werden. Während es mit den bekannten Einrichtungen nicht gelingt, feste und widerstandsfähige gleichmässige   Zahnfüllungen   zu erhalten, ist dies beim Arbeiten mit dem Erfìndungsgegenstand möglich ; das ist nach Auffassung des Erfinders darauf   zurückzuführen,   dass die Materialteilchen direkt nach der Erhitzung ausgeschleudert werden. 



   Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise. Fig. 1 zeigt sehematisch die zur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung teilweise im Längsschnitt, teilweise in Ansicht. Fig.   2   ist eine   Ausführungsform   der Spritzpistole, bei der die Erhitzung der aufzustäubenden Materialteilchen durch eine   Hochfrequenzröhre   erfolgt. Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Spritzpistole, bei der das Düsenstück   winkelförmig   gestaltet ist. Fig. 4 ist eine vergrösserte Darstellung des   Düsenstückes   der Fig. 1. Fig. 5 ist eine zweite Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Dosierungsvorrichtung. 



   1 ist eine Induktionsspule, an deren   Eisenkern, 3   eine Messingstange 3 angeschlossen ist. 



  Der Eisenkern 2 wird durch die Feder 4 nach aussen   gedrückt,   sodass   durch Krgelventil 5   die zur Aufnahme des Anfstäubungsmaterials 6 dienende Hülse 7 solange verschlossen gehalten wird. bis durch einen Stromstoss der Eisenkern 2 die   Feder 4 zusammendrückt   und das Ventil 5 öffnet. Durch regelbaren Wechselstrom kann   eine genau bestimmbare Schüttelwirkung   auf die durch das Material 6   hindurchgeführte   Stange   5   ausgeübt und hiedurch eine genau einstellbare und zuverlässige Dosierung erzielt werden. Die Hülse 7 ist seitlich mit einem verschliessbaren Einführungsstutzen 8 und an ihrem oberen Ende mit einer Stoffbüchse 9 versehen, welche den Austritt des Materials 6 nach oben verhindert. 



   Die aus der   Dosiervorrichtung 1-9 ausfallenden Materialpartikelchen   gelangen in eine zweckmässig kegelförmig gestaltete Kammer 10, in welche durch Düsen 11 aus einer Druckleitung 12 ein   gasförmiges   Druckmittel, z. B. Luft, Stickstoff, Kohlensäure od. dgl., eingeführt wird. Das Druckmittel reisst die Materialpartikelchen   ss   mit sich und führt sie in einen durch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Spritzpistole angeschlossen ist. Letztere besteht aus einem inneren Rohr 15, durch welches das die Materialpartikelchen mitführende Druckmittel hindurchgeht und das bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 als Widerstandsrohr ausgebildet ist.

   Zu diesem Zwecke wird durch einen Kontakt 16 ein Strom in das metallische leitende Rohr 15 eingeführt, welcher, nachdem er das Rohr der Länge nach durchflossen hat, durch die Kontaktstelle   17   austritt und durch ein Kabel 18 innerhalb eines   Rohres'19 zurückgeführt wird,   um bei der Strom-   schlussstelle. 30 auszutreten.   



   In das das Heizrohr 15 konaxial umgebende äussere. Rohr 19 mündet ein Stutzen   21,   der an eine Druckluftleitung 22 angeschlossen ist. Aus der letzteren wird das zum Aufschleuderu der aus der Spritzpistole austretenden Materialpartikelchen benötigte Druckmittel   zugeführt.   wobei zweckmässig dafür Sorge getragen ist, dass sich die aus den Röhren 12 oder auch 22 kommenden Mittel erst an der Austrittsstelle des Spritzpistolenmundstückes vereinigen können. 



  Da. am Mundstück starke Abkühlung stattfindet, empfiehlt es sich, den unteren Teil des Rohres   15'gut zu   erhitzen. Zu diesem Zweck ist bei dem   Ausführungsbeispiel   (Fig. 4) der Unterteil des Rohres 15 von einer kegelförmig gehaltenen Haube 23 umkleidet, an deren oberem Ende der elektrische Heizstrom bei 17 ein-oder austritt, so dass das Rohr 15 von der metallisch mit ihr verbundenen, beheizten Haube 23 umgeben wird. 



   Eine auf der Haube 23 vorgesehene Isolierschicht 24 kann unerwünschten Wärme-   austausch   zwischen dem das Rohr 15 durchströmenden Druckmittel und dem durch Rohr 19 hindurchgeführten   Aufschleuderungsluftstrom   auf ein Mindestmass   beschränken.   Die Schrauben 17,   17a können ausser zur Stromznführung auch   zur Zentrierung des Rohres 15 im Rohre
19 dienen. 



   Bei der in Fig.   2   dargestellten   Ausführungsform   der Spritzpistole ist das (im Gegensatz zu   Zuführungs form 15)   aus nicht leitendem Material bestehende Zuführungsrohr 25 mit einer
Hochfrequenz-Induktionswickhung 26 versehen. Die   Stromzuführung erfolgt bei 27.   die Strom- abführung durch eine Kontaktstelle 28. an welche das im Rohr 19   zurückgeführte   Kabel an- geschlossen ist. Bei dieser   Anordnung   wird infolge der Induktionswirkung das durch Rohr 25 hindurchgeführte Material, wenn es metallischer Natur ist. auf die   gewünschte   Temperatur erhitzt, während das Druckmittel nicht wesentlich miterwärmt wird.

   Da das Rohr 25 selbst keine strahlende Wärme erzeugt, wird der weitere Vorteil erreicht, dass auch eine   Vorwärmung   des durch die   Rohrleitung. 8. 8 zugeführten Aufschleuderungsmittels vermieden wird.   



   Fig. 3 zeigt eine Spritzpistole, bei welcher das Materialzuführungsrohr 15 oder 25 in einen z. B. rechtwinkelig abgebogenen Kopf 30   mündet,   dessen Form die   rückwärtige   Be- arbeitung der Zähne in der bei Bohrern für   Winkelstücke   üblichen Weise ermöglicht. Durch den Aufschleuderungsluftstrom wird das Anbacken der   Materialpartikelehen   an der Wandung des Kopfes 30 verhindert. 



   Die Regelung der aus den Rohren 15 oder 25 und 19 austretenden Gas-oder Luft- ströme kann nicht nur durch Veränderung der Luftmenge erfolgen, sondern auch durch Ver- änderung des Austrittsquerschnittes in der Düse. Zu diesem Zwecke kann das Rohr 15   (25)   verschiebbar im Rohre 19 angeordnet werden. 



   Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform der Dosiervorrichtung, welche an Stelle der Stoffbüchse
9 mit einer Membran 31 versehen ist, die an der Bewegung der Stange 3 teilnimmt und gleichzeitig die Feder 4 ersetzt. Hiebei braucht Stange 3 nicht aus dem Behälter 7a heraus- geführt zu werden ; es genügt, wenn sie an Membran 31 befestigt ist. Die letztere trägt einen
Anker   34,   welcher durch den Magneten 35   beeinflusst wird.   Um ein einwandfreies   Schwingen   der Membran 31 unter der Wirkung des Magneten 35 zu ermöglichen, ist zweckmässig ein die Kammer 10 mit der oberhalb der Membran 31 vorgesehenen Kammer 33 verbindendes   Druckausgleichsrohr 32 angeordnet.   



   Die Materialpartikelchen werden zweckmässig in Pulverform zugeführt. Das Material kann aber auch z. B. in Drahtform   zugeführt   und mittels bekannter Verfahren in feine Partikelchen aufgelöst und mitgerissen werden. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende :
Durch die schüttelnde Vibrationsbewegung werden die   Materialpartikelchen veranlasst,   aus dem abwechselnd geöffneten und geschlossenen Behälter 7 oder 7 a in die   Kammer 10   zu fallen. Von hier aus werden die Materialpartikelchen durch das Druckmittel durch den
Schlauch 14 hindurch in Röhre 15 eingeführt, woselbst die Erhitzung des Materials 6 erfolgt. 



   Zu diesem Zweck ist die Röhre 15 entweder als Widerstandsglührohr ausgebildet oder das aus nicht leitendem Material bestehende Rohr 25 mit einer Induktionswicklung umgeben, so dass die passierenden Metallpartikelchen durch Induktionswirkung erhitzt werden. Die in die Spritz- 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 tragen ist, dass diese zum   Ausschleudern   der ans dem Rohr 15 austretenden Materialpartikelehen bestimmte Luft nicht vorzeitig erhitzt wird. Das kalte Aufschleuderungsmittel vereinigt sich mit dem erhitzten Druckmittel an der Austrittsstelle der Düse oder in der Ausführungsform nach Fig. 3 kurz vor der Austrittsstelle.

   Hiebei werden das Druckmittel wie die mitgerissenen erhitzten Materialteilchen stark auf beispielsweise   2500 C abgekühlt.   Trotzdem sind die Materialpartikelchen beim Auftreffen auf die zu bearbeitende Stelle noch in einem solchen Zustand, so dass sie sich infolge der Aufschleuderungsenergie miteinander verbinden, um einen zusammenhängenden Überzug oder bei längerer Fortsetzung des Aufschleuderns einen massiven Körper von gewünschter Form zu bilden. 



   Das Verfahren ermöglicht nicht   mir natürliche   oder künstliche Zähne, sondern auch aus dem Munde nicht ohne weiteres entfernbare Zähneersatzteile, z. B. Brücken, zum Zwecke der Reparatur oder Ergänzung zu bearbeiten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zum Auftragen von als Zahnersatz oder als Hilfsmittel bei der Herstellung von Zahnersatz dienenden festen Stoffen, wie Metallen, Legierungen, Zelluloid od.   dgl.,   durch   Ausschleudern   der vorher erhitzten Materialteilchen   mittels eines gasförmigen Druckmittels,   gekennzeichnet durch einen   Vorratsbehälter (7.

   7a)   für die Stoffteilchen, der durch einen   Schlauch (14)   mit einer mit Heizvorrichtung (15, 25) versehenen Spritzpistole verbunden ist, durch die die Stoffteilchen aus dem Vorratsbehälter mittels eines   gasförmigen   Druckmittels   hindurchgeführt   werden, um beim Austritt aus dem Heizrohr von einem besonderen Aufschleuderungsluftstrom aus der Spritzpistole ausgeschleudert zu werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeiciinet, dass die das gasförmige Aufschleuderungsmittel führende Rohrleitung (19) das zur Erwärmung der Stoffteilchen dienende EMI3.1 EMI3.2
AT114998D 1925-06-19 1926-06-17 AT114998B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE114998X 1925-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114998B true AT114998B (de) 1929-11-11

Family

ID=29276549

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114998D AT114998B (de) 1925-06-19 1926-06-17

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114998B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3319508A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur zerstaeubung von fluessigen metallen zwecks erzeugung eines feinkoernigen pulvers
DE102012000817A1 (de) Gasheizvorrichtung, Gasheizeinrichtung wowie Anordnung zum thermischen Spritzen mit zugehörigem Verfahren
DE2751968C3 (de) Injektorkopf zum Einleiten eines mit Schleifmittel beladenen Gasstromes in eine Pipeline
AT114998B (de)
DE102008018933A1 (de) Regelbare Vorrichtung und Verfahren zur Reinigung von Oberflächen
DE436586C (de) Verfahren zur Zahnbehandlung mittels Auftragung von Materialien in plastischem Zustande
CH123592A (de) Vorrichtung zum Auftragen von Materialien auf Zähne oder Zahnersatzteile.
DE510367C (de) Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels Druckwasserstrahls
DE332047C (de) Verfahren zum UEberziehen von Gegenstaenden durch Aufschleudern zerstaeubten, fluessigen UEberzugsmaterials
AT103706B (de) Batikverfahren und -vorrichtung.
DE976913C (de) Verfahren und Vorrichtung zum UEberfuehren von geschmolzenem Pech, natuerlichen und kuenstlichen Harzen oder Wachs aus dem fluessigen in den festen Zustand
DE1604305A1 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Fluessigkeitsnebels in Gas
AT147499B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gegossenen Rohren in einer gekühlten metallischen Schleudergußform und nach diesem Verfahren hergestelltes Rohr.
DE694473C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von physikalischem. Schaum, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke
DE101442C (de)
DE661901C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Hydrierung von Kohle oder kohlenstoffhaltigen Substanzen
DE261798C (de)
DE3116845C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur chemisch-thermischen Behandlung von metallischen Werkstücken
DE1607672U (de) Vorrichtung zum gleichmaessigen auftragen einer angemessen starken loetschicht auf die aussenflaechen von duennwandigen metallenen hohlstaeben.
DE342899C (de)
DE682859C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verblasen von schmelzfluessigen Mineralien, Schlacken o. dgl. zu Mineral-Bzw. Schlackenwolle
AT42521B (de) Butterungsverfahren und Vorrichtung zur Ausführung desselben.
DE397719C (de) Verfahren zum Reinigen und Auskleiden, z.B. Metallisieren von Innen- und Aussenflaechen vorzugsweise langgestreckter, gerader oder gebogener Werkstuecke
DE475864C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entwrasung und Kuehlung von Briketten durch Belueftung
DE864451C (de) Vorrichtung zum Anwaermen der waermeplastischen Kunststoffmassen