AT103509B - Schlagmühle für Kohle u. dgl. - Google Patents
Schlagmühle für Kohle u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schlagmühle für Kohle u. dgl. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Die Arbeitsweise ist folgende : Die Kohle wird durch die Aufgabevorrichtung 12 in bekannter Weise aufgegeben und fällt in die Kammer. 9. Durch die Öffnung 14 wird der Lufteintritt in die Kammer 9 ermöglicht. Infolge der Drehung der Welle 3 wird der Ventilator bestrebt sein, die durch die Öffnung. 14 eintretende Luft durch das ganze System hindurchzusaugen und durch den Druckstutzen hinauszudrüoken. Die in die Kammer 9 gelangende Kohle wird durch die Schlagschaufel 8 zerkleinert und der Kohlenstaub infolge des Luftzuges durch die Öffnung 20 in die Kammer 10 herübergedrückt. Der Querschnitt der Öffnung 20 bestimmt die Geschwindigkeit der Luft und damit die Grösse der mitzureissenden Körner. In der Kammer 10 erfolgt eine weitere Zerkleinerung des Materials und da die Öffnung 21 einen grösseren Querschnitt hat, als die Öffnung 20, so wird durch diese, da die Luftgesohwindigkeit kleiner ist als bei der Öffnung 20, nur Staub kleinerer Körnung angesaugt werden können, der dann in die Kammer 11 gelangt und dort noch weiter zerkleinert wird. Durch die verhältnismässig sehr grosse Öffnung 19 wird dann noch feinerer Staub ausgeschieden, während der grobkörnigere zurückbleibt und noch weiter zerkleinert wird. Bei gleichbleibendem Feuerungsbetrieb ist der Verbrauch an Staubkohle ebenfalls gleichbleibend und man kann damit rechnen, dass die Feinheit normalerweise genügt und ebenfalls gleichbleibend ist. Wird aber zur Erhöhung der Leistung der Feuerung mehr Staubkohle erforderlich, so muss die Öffnung 14 stärker geöffnet werden, so dass mehr Luft durch die Systeme hindurchtreten kann. Dadurch werden aber die Geschwindigkeiten in den einzelnen Öffnungen 20, 21, 19 grösser und es würde dann grobkörniges Material mit in die Feuerung gelangen und, da dieses nicht verbrennen kann, den Wirkungsgrad der EMI2.2 gleichmässig zu erhalten, wird in bekannter Weise durch die Blenden 22 der Querschnitt der Öffnung 19 vergrössert, so dass die vergrösserte Luftmenge infolge des vergrösserten Querschnittes mit entsprechend geringerer Geschwindigkeit durch diese Öffnung hindurchtreten und infolgedessen nicht zu grobkörniges Material mitreissen kann. Etwa mitgerissene Körner werden infolge ihrer Trägheit gegen die Parallelflächen 2. 3 geschleudert und können nicht um diese herum mit dem Lllftstrom entweichen. Sie fallen nach unten und gelangen in die Vertiefung 25. Durch die Öffnung 28 kann die Menge der Zusatzluft und auch die auf die Schlagsysteme ausgeübte Saugwirkung geregelt werden. Die um die Prallplatte 23 herumströmende Staubluft wird dann durch den Ventilator nach der Öffnung 17 angesaugt und kann dabei infolge der entsprechenden Ausbildung des Halses 17'von unzulässig grossen Staubteilen befreit werden. Das Entfernen des groben Staubes aus der Kammer 16 kann entweder mit der Hand oder mit Hilfe einer Staubsaugeinrichtung beliebiger Art erfolgen. Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist am Ventilationsgehäuse 18 ein Schlitz 29 EMI2.3 Durch die Rotation des Ventilators 16 werden nämlich die gröbsten Staubteilchen durch ihre grössere Trägheit gegenüber dem feinsten Staub an die Wandung des Gehäuses 18 geschleudert und gelangen so durch den Schlitz 29 in den Kanal 30 und werden von dort zweckmässig in die Schlageinriehtung zurückgeführt, während der innig mit Luft gemischte feinste Staub durch den Ausblasestutzen in die Feuerung gelangt. EMI2.4 1. Schlagmühle für Kohle u. dgl. mit mehreren aufeinanderfolgenden Schlagwerken und einem die Windsichtung bewirkenden Sauglüfter, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schlagwerk mit der Abscheidungskammer (16) verbindende Öffnung (19) einen veränderbaren Querschnitt besitzt, so dass durch Änderung des Querschnittes der Öffnung (19) die Geschwindigkeit der durch das Schlagwerksystem hindurchgesaugten Luft auch bei einer Änderung der zugeführten Luftmenge stets gleich gehalten werden kann.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Schlagmühle nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (19) durch bewegliche Bleche (22) nach Art einer Irisblende vergrössert oder verkleinert werden kann.3. Ausführungsform der Schlagmühle nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kammer (16) mit der Kammer des Sauglüfters (15) verbindende Öffnung (17) mit einem Hals (17') versehen ist, durch den eine weitere Sichtung des Staubkohlengemisehes erfolgt.4. Ausführungsform der Schlagmühle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidungskammer (16) mit einer regelbaren Einströmöffnung (28) für Frischluft versehen ist. <Desc/Clms Page number 3>5. Ausführungsform der Schlagmühle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Ventilatorgehäuses (18) ein Schlitz (29) mit anschliessendem Kanal (30) vorgesehen ist, so dass durch den durch die Rotation des Ventilators (15) erzeugten Luftstrom die gröberen Staub- teilehen durch den Schlitz (29) und den Kanal (30) in die Schlageinrichtung zurückgeführt werden.R. Schlagmühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilatorgehäuse Kegelform hat, um die gröberen Teile in die Erweiterung hereinzudrücken und von dort durch einen besonderen Kanal (37) in die Schlageinrichtung zurückzuführen.7. Schlagmühle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator in die Erweiterung eingreifende verlängerte Flügel (36) besitzt, um der zur Förderung der ausgeschiedenen Kohlenteile erforderlichen Luft grössere Geschwindigkeit bzw. grösseren Druck zu verleihen. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE103509X | 1922-05-26 |
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| AT103509B true AT103509B (de) | 1926-06-10 |
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ID=5649713
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|---|---|---|---|
| AT103509D AT103509B (de) | 1922-05-26 | 1923-04-26 | Schlagmühle für Kohle u. dgl. |
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|---|---|
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1923
- 1923-04-26 AT AT103509D patent/AT103509B/de active
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