AT103368B - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Pumpenanlagen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Pumpenanlagen.

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AT103368B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/02Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions
    • F04D15/029Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions for pumps operating in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von   Pumpellanlagen.   



   Selbsttätige, ohne Hochbehälter arbeitende Pumpenwerke wurden bisher zumeist derart ausgeführt, dass dem veränderlichen Wasserbedarf entsprechend eine Anzahl meist gleich grosser Pumpen vorgesehen wurde, die das zu speisende Rohrnetz bei beliebigem Wasserverbrauch unter annähernd gleichbleibendem hohen Druck hielten.

   Bei Fallen des Druckes im   Druckluftbehälter,   der zum Ausgleich der Schwankungen in die Druckleitung geschaltet wird, unter einen bestimmten Wert wird   duieh     einen Druekschalter   die erste Pumpe eingeschaltet, bei weiter sinl : endem Druck die zweite Pumpe   dazugeschaltet,   bei noch grösserer Wasserentnahme und noch weiterem Sinken des Druckes tritt die dritte und schliesslich die vierte Pumpe dazu, derart, dass bei der grössten Wasserentnahme im Verbrauchsrohrnetz der niedrigste Druck von den Pumpen erzeugt wird, bei dem geringsten Wasserverbrauch hingegen der höchste Druck. 



   Dieses bisher übliche Verfahren besitzt den grossen Nachteil, dass die   Drücke gerade   in umgekehrter Weise hergestellt werden, als es dem Bedürfnis entspricht. Bei einer Wasserversorgungsanlage muss man fast stets damit rechnen, dass von der Pumpenanlage eine Hauptrohrleitung bis zum Verteilungsnetz führt. In der Hauptrohrleitung und im Verteilungsnetz sind die Reibungswiderstände zu überwinden, die bekanntlich mit dem Quadrate der   Liefermenge wachsen.   



   Während daher bei geringem Wasserverbrauch, etwa in der Nacht, die Reibungswiderstände entsprechend klein sind, werden sie zu einem Höchstwert beim grössten Wasserverbrauch. Die ermittelte Höchstleistung muss einen Höchstbetriebsdruck ergeben, auf den alle Pumpen   drücken   müssen, so dass also bei normalem oder   durchschnittlichemWasserverbrauch   ein viel zu hoher Druck unter entsprechender Arbeitsvergeudung erzeugt wird. Anderseits wird man zur Vermeidung zu hoher Betriebskosten die Rohrleitungen hauptsächlich unter   Berücksichtigung   der grössten   Durchflussmenge   mit verhältnismässig grosser Lichtweite bemessen müssen, um für den Betriebsfall des Auftretens der grössten Widerstandhöhe den beabsichtigten effektiven Druck an der Verbrauchsstelle zu erhalten.

   Man macht also hiebei den Fehler, die Rohrleitung für einen nur ganz kurze Zeit vorkommenden   Ausnahmebetriebs-   zustand zu bemessen, so dass sie für den am meisten vorkommenden   Durchschnittswasserverbrauch,   dem mit   Rücksicht   auf die weit grössere Betriebsstundenzahl auch die entsprechend grössere Bedeutung zukommt, in ihren Abmessungen zu gross ist, wodurch die Anschaffungskosten und damit auch die Kosten für die Verzinsung und Amortisation des Anlagekapitals und dadurch die Betriebskosten zu hoch werden. 



   Durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren wird nun erreicht, dass die gleiche Leistungsfähigkeit der Anlage bei wesentlicher Ersparnis an Anlagekosten infolge Verringerung der Rohrleitungsabmessungen erzielt und gleichzeitig an Betriebskosten bedeutend gespart wird. Diesem Arbeitsverfahren liegt der Gedanke zugiunde, dass das Rohrleitungsnetz nicht für die grösste Durchflussmenge zu berechnen ist, sondern für die während der   grösstenAnzahl   Stunden des Jahres in Frage kommende Liefermenge. Bei einer vorhandenen Rohrleitungsanlage mit einem zu geringen Querschnitt für den erhöhten Wasserdurchfluss kann die Anlage einer zweiten Druckrohrleitung erspart werden. 



   Zu diesem Zwecke wird für den   Höchstwasserverbranch   eine Pumpe mit grosser Liefermenge auf grosse Förderhöhe für verhältnismässig kurze Zeit in Betrieb gesetzt, wogegen für den am häufigsten vorkommenden Wasserverbrauch eine andere Pumpe mit einer Normalliefermenge auf eine kleinere Widerstandshöhe vorgesehen wird und bei vermindertem Wasserverbrauch jeweilig eine kleinere Pumpe 

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 mit   geringerer Förderhöhe   selbsttätig in Betrieb tritt, gleichzeitig aber immer die in Betrieb befindliche Pumpe ausser Betrieb gelangt. 



   Ist dann beispielsweise die grösste Liefermenge für nur wenige Stunden des Jahres doppelt so gross, so kann man für diese kurze Zeit auch die dabei auftretende, viermal so grosse Reibungswiderstandshöhe   berücksichtigen   und überwinden. Auf jeden Fall sind dabei noch immer die Jahresbetriebskosten bedeutend niedriger, wenn unter diesen Betriebskosten die Summe aus den Kosten für die Verzinsung und   Amortisation, des Anlagekapitals   und den Betriebsstromkosten verstanden wird. Eine weitere Eigentümlichkeit dieses Arbeitsverfahrens liegt darin, dass bei geringem Wasserverbrauch, also bei geringen Widerstandshöhen, stets nur Pumpen in Betrieb stehen, deren Druckhöhe beim günstigsten Wirkungsgrade der tatsächlich vorhandenen geringeren   Gesamtwiderstandshöhe   entspricht. 



   Es ist nun bereits bekannt geworden, bei Wasserversorgungsanlagen mit zwei Pumpen von verschiedenem Druck und verschiedener Fördermenge nach Eintritt eines ungewöhnlich hohen Wasserverbrauches durch einen in die   Verteilungsleitung eingeschalteten Druckmesser   die Pumpe mit grösserer Liefermenge und erhöhtem Druck einzuschalten, wobei die für den Normalbetrieb bestimmte Pumpe mit kleinerer Liefermenge und geringerem Druck durch einen zweiten Druckmesser oder einen Schwimmer ausgeschaltet wird.

   
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 anlagen mit zwei oder mehreren Pumpen mit verschiedenen Liefermengen und   Widerstandshöhen,   das darin besteht, dass die Einschaltung einer dem jeweiligen Wasserverbrauch und der zugehörigen Widerstandshöhe entsprechenden Pumpe und die Ausschaltung der in Betrieb befindlichen, für einen geringeren oder grösseren Wasserverbrauch und eine entsprechende Widerstandshöhe bestimmten Pumpe von Hand aus oder selbsttätig in Abhängigkeit von der in der Zeiteinheit in das Verbrauchsnetz abfliessenden Wassermenge erfolgt. 



   Die Vorrichtung zur selbsttätigen Durchführung des Verfahrens besteht aus zwei oder mehreren, dasselbe Leitungsnetz speisenden Pumpen mit verschiedenen Liefermengen und Widerstandshöhen und einem für alle Pumpen gemeinsamen, zu deren Ein- und Ausschaltung dienenden   Liefermengensehalter,   der bei elektrisch angetriebenen Pumpen ein elektrisch-hydraulischer ist. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. In Fig. 1 ist in einem Diagramm die Wirkungsweise der gesamten Pumpenanlage sowohl nach dem üblichen   Druckschaltungssystem,   wie auch nach dem neuen Liefermengenschaltungssystem gezeigt. Als Abszissen sind die Liefermengen Q 
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 Do-B dargestellt sind. Die Liefermenge Qx ist die kleinste, bei der Anlage überhaupt vorkommende Liefermenge, die Liefermenge   Q4   die grösste, nur in seltenen Fällen auftretende Verbrauehsmenge. 



   Bei dem Druckschaltungssystem verwendete man bisher beispielsweise vier gleiche Pumpen, 
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 metrische Förderhöhen erzeugen, die durch die Kurven L1, L2, L3, L4 dargestellt sind. Diese Pumpen fördern also nicht wesentlich höher, als es gemäss der Kurve Do-E der manometrischen Gesamtförderhöhe erforderlich ist. Steigt die Liefermenge von Qx bis Ql beim Betriebe mit der Pumpe I, so wird durch den Liefermengensehalter die Pumpe   I   aus und gleichzeitig die Pumpe   11   eingeschaltet ; steigt die Liefermenge weiter bis   Qz, so wild   die Pumpe II aus-und die Pumpe III eingeschaltet usf. Bei Verminderung des Abflusses in das Rohrnetz werden in gleicher Weise die nächst kleineren Pumpen einund die zu grossen selbsttätig ausgeschaltet.

   Wenn daher die am häufigsten vorkommende Liefermenge etwa die der Pumpe II ist, so ist die Ersparnis an   Druckhöhe,   also auch an Stromverbrauch, durch die schraffierte Arbeitsfläche zwischen den Kurven   Di   und   D2   dargestellt. Sie beträgt in dem gewählten 
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   Der bei der selbsttätigen Durchführung des Verfahrens erforderliche Schalter lässt sich auf vielerlei
Weise herstellen. Es gibt eine grosse Zahl von Wassermessern, die eine veränderliche Liefermenge anzeigen und die veränderliche Stellung dieser Anzeigevorrichtung kann dann auf irgendeine Weise zur Einleitung der Schaltung der einzelnen Pumpenmotoren verwendet werden. 



   In den Fig. 2, 3, 4 und 5 ist eine der vielfachen   Ausführungsmöglichkeiten   eines derartigen Schalters dargestellt. In Fig. 2 ist der hydraulisch beeinflusste Teil des Schalters S in einem lotrechten Schnitt dargestellt. Die Vorrichtung wird mit den Flanschen a und b in die Hauptabflussrohrleitung eingebaut. 



  Das Wasser fliesst durch das Gehäuse und durchströmt dabei einen hohlkegelförmigen Rohrstutzen e, dessen Querschnitt durch einen Kolben   d   von kleinerem Durchmesser als die engste Stelle des Rohr- stutzens derart vermindert wird, dass zwischen Rohrstutzen und Kolben nur eine ringförmige Durch- 

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 gangsfläche für den Durchtritt des Wassers übrigbleibt, so dass das Wasser eine höhere Geschwindigkeit annehmen muss. 



   Hiedurch entsteht ein nach oben gerichteter, auf den Kolben   cl   wirkender Druckunterschied, durch den das Gewicht des   Kolbengestänges überwunden   wird, derart, dass sich je nach der Grösse der Durehflussmenge die   Kolbenstellungen-, 2,. 3   bzw. 4 ergeben. Der Kolben   d   ist mit einer Kolbenstange e verbunden, die oben in einer   Bilchse f leiehtgehend geführt   ist und am unteren Ende einen Kolben g trägt, der in einem   Zylinder t sieh   bewegt.

   Beim Aufsteigen des Kolbens g saugt dieser das Wasser durch einen Kanal i aus dem Gehäuse ab und durch eine einstellbare Drosselschraube k kann die anangesaugte Wassermenge so geregelt werden, dass das Kolbengestänge nicht auf plötzliche Schwankungen in der Durchflussmenge sofort ausgiebig anspricht, sondern sich nur ganz langsam aufwärts oder abwärts bewegen kann. Das obere Ende der Kolbenstange e versetzt durch einen   Hebel   eine Welle m in Drehung. 



   Diese Welle m ist in der ganz mit Wasser erfüllten Kappe   n   (Fig. 3) gelagert und deren eines Ende tritt durch eine Stopfbüchse o aus der Kappe aus. An dem freien Ende der Welle m ist ein Steuerungs-   bogenstüek   p befestigt, das die elektrische Umsteuerung der einzelnen Pumpenmotoren in der bereits erwähnten Weise durchführt. Wenn in Fig. 2 der Kolben   d   je nach der Grösse der Durchflussmengen in einer der Stellungen   1,   2,3 oder 4 steht, so nimmt der Hebel   J'die bezügliche   Stellung 11, 12, 13 bzw. 14 ein und das   Steuerungsbogenstück   p (Fig. 5) wird dabei so bewegt, dass in der Hebelstellung 11 die Mittellinie ! lotrecht steht.

   Befindet sich der Hebel l (Fig. 2) in Stellung 12, so steht die Mittellinie 2 des   Steuerungsbogenstüekes   in Fig. 5 lotrecht. Ebenso entspricht der Stellung 13 die lotrechte Lage der Mittellinie 3 und der Stellung 14 die lotrechte Lage der Mittellinie 4. 



   In dem   Steuerungsbogenstück     p   sind die stromführenden Teile   a, und a,   (Fig. 4 und 5) isoliert befestigt, von denen isolierte Drähte nach aussen geführt sind. Durch eine Steuerrolle q aus Isolierstoff, die am Umfang einen   Kupferring l'trägt,   werden die beiden Pole al und   a2   kurzgeschlossen. Die Steuerrolle   $'wird durch   eine Feder v, welche in einem mit dem Gehäuse starrverbundenen Federhaus untergebracht ist, stetig nach abwärts gedrückt. Die Drähte al und   a2   führen vom Steuerungsbogenstück p zum Schalter   81   des Motors 21 in Fig. 6.

   Bei diesem Schalter durchfliesst der positive Strom eine Magnetspule   t,   wodurch ein   Kurzschliesser     u   den Motor 21 sofort unter Strom setzt und die Pumpe 1, die mit diesem Motor gekuppelt ist, in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Bewegt sich das Steuerungsbogenstück aus der in Fig. 5 gezeichneten Lage heraus, so dass die Mittelachse 2 lotrecht steht, so wird in einer bestimmten Stellung entgegen der Wirkung der Feder v die Rolle   q   über eine isolierte Kuppe weggehoben und auf die an die Leitungen   b1   und b2 angeschlossenen Kontakte gerollt, die durch den Kupferring r   kurzgesehlossen   werden, während gleichzeitig die Unterbrechung des über die Kontakte   a1,     a2   fliessenden Stromes erfolgt. Infolgedessen gelangt der Motor 21 zum Stillstand und der Motor   22,   der mit der nächstgrösseren Pumpe gekuppelt ist, wird in Tätigkeit gesetzt. 



   In gleicher Weise werden, je nach Grösse der   Durchflussmenge,   in der Zeiteinheit die Pumpenmotoren 2. bzw. 21 eingeschaltet, wobei stets nur eine Pumpe arbeitet, da die vorher in Betrieb befindlich gewesene gleichzeitig ausgeschaltet wird. In Fig. 6 ist die unmittelbare Einschaltung aller Motoren ohne Vorschaltwiderstand angenommen, was aber nur bei ganz kleinen   Drehstrom-Kurzsehlussanker-   motoren oder Gleichstromserienmotoren zulässig ist. Bei grösseren Motorleistungen müssen natürlich besondere Selbstanlasser mit mehreren Widerstandsstufen verwendet werden, wobei aber die eigentliche Schaltung durch einen mittels Widerstands gedrosselten wattlosen Strom in der vorstehend beschriebenen Weise   durchgeführt   wird. 



   Um den richtigen Zeitpunkt der   Umschaltung   einstellen zu können, ist die Feder   v nachstellbar,   um ihren Einfluss auf das Gewicht der Rolle q verändern zu können. Gleichzeitig wird das Übergewicht des   Steuerungsbogenstüekes   p um die Wirkung eines verschieden grossen einstellbaren Gewichtes x vermehrt. 



   Während der Umschaltung wird das Wasser in das Netz aus dem Druckwindkessel   W   gedrückt. 



  (Fig.].) Von hier gelangt das Wasser durch den Liefermengenschalter S in die Druckleitung. Die Grösse des Windkessels W ist somit nur für den zugelassenen Druckabfall während der Anlassdauer des Motors zu bemessen und ergibt sich viel kleiner als bei Druckschaltungsanlagen, so dass auch hiedurch eine Kostenverminderung erzielt wird. 



   Um für grössere Anlagen eine grössere Steuerkraft für den Liefermengenschalter zu erhalten, kann man diesen in einer Ausführung herstellen, die in den Fig. 7 und 8 beispielsweise in doppelter Anordnung dargestellt ist. In einem zylindrischen oder zum Teil konischen Rohre c bewegt sich ein Verdränger   ,   der für den Wasserdurehgang nur einen Ringspalt frei lässt. Das Wasser tritt bei a ein, strömt bei b aus und passiert dabei beide Verdränger cl, in deren Ringspalt eine erhöhte Geschwindigkeit eintritt. 



  Entsprechend dieser erhöhten Geschwindigkeit ist vor jedem Kolben, in der Bewegungsrichtung des Wassers betrachtet, ein höherer Druck als hinter dem Kolben wirksam, der durch Lenker e'und den doppelarmigen Hebel 1 auf die Steuerwelle m übertragen wird. Dabei werden die Verdränger   cl   durch
Stangen h in ihrer zentrischen Lage innerhalb der Rohre e geführt.

   Die Steuerwelle ist durch eine Stopfbüchse 9 nach aussen geführt und trägt am freien Ende einen   Gewiehtshebel     x,   der in der Stellung 1 

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 (Fig. 7), also bei der kleinsten Durehflussmenge, ungefähr senkrecht steht und sich mit der Zunahme der Durchflussmenge nacheinander in die Stellungen II, III und   IV   einstellt, in welchen er dem 
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 der Steuerwelle sitzt der Steuerhebel p, der eine Kontaktbüchse   ? i   bewegt (Fig. 9), die je nach ihrer Stellung die Kontakte   at, a2   oder bl, b2   oder el, e,   oder d1, d2 miteinander   kurzschliesst.   In der gezeigten Stellung sind z. B. die Kontakte c1, c2 kurzgeschlossen, was der Stellung III des Gewichtshebels   x in Fig.   7 entspricht.

   Die Kontakte sind in Isoliermaterial eingebettet und gemäss der Darstellung in Fig. 6 durch Kabel mit den zugehörigen Elektromotoren bzw. Anlassapparaten verbunden. 



   Die praktische Ausführung dieser Einrichtung ist aus den Fig. 10-12 in Seitenansicht, Draufsieht und Querschnitt ersichtlich. Der Steuerhebel p fasst mittels Rolle r1 an einer Kulisse      an, die 
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   r"r"und r"die   in Führungen laufen. Am Wagengestell sind Bürstenhalter 11 und 12 angebracht, in denen Kontaktbürsten m1 und m2 vorgesehen sind, die durch besondere, nicht dargestellte Kabel miteinander verbunden sind. Diese Kontaktbürsten sind durch Gewichte G1 und   G2   belastet, um einen 
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 zu vermeiden, muss bei langsamer Bewegung des Steuerhebels p eine schnellere Bewegung des Wagens erfolgen.

   Dies wird dadurch erreicht, dass am Wagen noch ein fünftes   Rad 1'5   vorgesehen ist ; dieses Rad ist in einem einarmigen   Hebel h5   gelagert, der um die Wagenaehse a5 schwingen kann und am andern Ende durch ein Gewicht   Gs   belastet ist. 



   In der Darstellung der Fig. 10-12 hat der Steuerhebel p das Bestreben, von der Stellung   I   auf die Stellung   77 in Fig.   7 überzugehen ; der Steuerwagen wird aber daran durch die Schraube s5 (Fig. 10) verhindert, gegen die die Rolle stösst. Dadurch wird die Feder t2 zusammengedrückt, bis die Federspannung den Widerstand der Schraube   85   überwindet. In diesem Augenblick springt die Rolle   r5   über die Schraube s hinweg und der Wagen rollt plötzlich um ein solches Stück vorwärts, dass die Verbindung der Kontakte a1, a2 plötzlich unterbrochen und jene der Kontakte   b1, b2 (Fig.   9) hergestellt wird. Hiedurch kommt in Fig. 6 die Pumpe 21 zum Stillstand und die Pumpe 22 in Betrieb. 



   Gleichzeitig haben sich in Fig. 7 die Verdränger il und der Gewichtshebel   x   von der Stellung I in die Stellung II bewegt. Durch Verschiebung des Gewichtes   x   auf dem zugehörigen Hebel kann die Grösse der Durchflussmenge an einer bestimmten festgelegten Stelle (bei   d)   veränderlich einreguliert werden. 



   Bei einer grösseren Durchflussmenge entsteht in den Rohren e, an dem durch die Verdränger   d   freigelassenen Spalt, auch eine grössere Geschwindigkeit und entsprechend dieser ein grösserer Druckunterschied vor und hinter dem Verdränger, wodurch dem grösser werdenden Moment des Gewichtes   x   das Gleichgewicht gehalten wird. 



   Bei den in den Fig. 5 und 10 dargestellten Schaltvorrichtungen wird durch die Steuerwelle m 
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 dieses Hindernisses durch die gespannte Feder ein plötzliches Vorschnellen des Kontaktorgans bis zur nächsten Kontaktbildung erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Betrieb von Pumpenanlagen mit zwei oder mehreren Pumpen mit verschiedenen Liefermengen und Widerstandshöhen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung einer dem jeweiligen Wasserverbrauch und der zugehörigen Widerstandshöhe entsprechenden Pumpe und die Ausschaltung der in Betrieb befindlichen, für einen geringeren oder grösseren Wasserverbrauch und eine entsprechende Widerstandshöhe bestimmten Pumpe von Hand aus oder selbsttätig in Abhängigkeit von der in der Zeiteinheit in das   Verbrauchsnetz   abfliessenden Wassermenge erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur selbsttätigen Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere, dasselbe Leitungsnetz speisende Pumpen mit verschiedenen Liefermengen und Wideerstandshöhen und einen für alle Pumpen gemeinsamen, zu deren Ein-und Ausschaltung dienenden Liefermengenschalter.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen elektrisch-hydraulischen Liefer- mengenschalter.
    4. Ausführungsform des elektrischen Teiles des Liefermengensehalters nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein hydraulischer Steuerkolben mittels einer Steuerwelle (m) und eines auf dieser sitzenden Steuerungsbogenstückes (1J) eine Kontaktrolle (q) verstellt, welche die den einzelnen Stellungen des Steuerkolbens entsprechenden Kontakte zwischen zwei kurzzuschliessenden Leitungen herstellt, wodurch der der betreffenden Stellung entsprechende Motor und damit die mit diesem gekuppelte Pumpe EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> 5.
    Ausführungsform des hydraulischen Teiles des Liefermengenschalters nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein oder zwei hintereinander angeordnete, in zylindrischen Rohren mit Spielraum geführte Steuerkolben (d), die entsprechend der durchfliessenden Wassermenge in Übereinstimmung mit einem EMI5.1 auf den elektrischen Teil des Schalters übertragen. (Fig. 7,8.) 6.
    Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerungsbogen (71) die zu den einzelnen Motoren führenden Kontakte in Rasten aufweist und mit einer federnden Kontaktrolle ('1) zusammenwirkt, die bei einer Verschwenkung des Bogens durch Verlassen der einen Rast den den einen Motor einschaltenden Kontakt unterbricht und durch rasches Einsetzen in die Nachbarrast den den nächsten Motor einschaltenden Kontakt schliesst.
    7. Ausführungsform des elektrischen Teiles des Liefermengenschalters nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwelle (m) mittels eines Kulissenantriebes (p, k1) und einer federnd gelagerten Stange (Sj,. ) einen Kontaktwagen oder-schlitten nach Überwindung eines Hindernisses antreibt.
    8. Schaltvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hindernis durch einen Anschlag (sj und eine belastete Rolle (r5) gebildet wird. EMI5.2
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