AT103276B - Allwetterkarosserie. - Google Patents

Allwetterkarosserie.

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AT103276B
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AT
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Gustave Baehr
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Gustave Baehr
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Description


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   Die Erfindung betrifft die Einrichtung einer   Allwetterkarosserie für Kraftwagen   der Type "Sport" oder andere. 



   Die Kraftwagen der Type"Sport"und insbesondere die Torpedos dieser Gattung sind derart eingerichtet, dass sie eine möglichst hohe Geschwindigkeit annehmen können und zu diesem Zweck hat man eine möglichst grosse Zahl von Zubehörteilen, wie das   abnelm1bare Verdeck,   weggelassen und der Windschirm vom weist eine sehr geringe Höhe auf, um der Luft keine nennenswerte   Angriffsfläche   zu bieten. 



   Um die Benutzung von Fahrzeugen dieser Art zu jeder Jahreszeit zu   ermöglichen,   wurde versucht, sie zu decken, doch war man nicht imstande, dem Lenker wegen der geringen Höhe des Windschirmes, dessen Stützen ohne weiteres nicht zur Befestigung eines üblichen abnehmbaren Verdeckgestelles dienen können, irgendeinen Schutz zu bieten. 



   Die Erfindung, die den Zweck hat, dieses Überdecken trotz der geringen Höhe des vorderen Windschirmes zu sichern, hat ein abnehmbares Verdeck zum Gegenstände, das in bekannter Weise aus Teilen besteht, die miteinander entsprechend gelenkig verbunden und derart angebracht sind, dass sie sich um einen, am Hinterteil des Fahrzeuges befindlichen Drehzapfen drehen können.

   Erlindungsgemäss besitzt das Verdeck an seinem Vorderende Stützen, die in die Stützen des Windschirmes selbst oder in entsprechend Öffnungen am Fuss derselben eingreifen und mit Feststellorganen für die   Verdeekschliess-   fenster versehen sind, derart, dass man die   Schliessfenster   des Verdecks in der entsprechenden Lage festhalten kann ; auf diese Art kann die Umgestaltung des Kraftfahrzeuges vorgenommen werden, ohne seine besondere Eigenart im geringsten zu berühren, wenn das Verdeck weggenommen ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Fahrzeug"Toipedosport"ohne die neue Einrichtung in Seitenansicht ; Fig. 2 zeigt, in welcher Weise sich das Verdeck auf die Stützen des Windschirmes stützen muss ; Fig. 3 ist eine schematische Ansicht des angebrachten Verdeckes ; Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des in Fig. 1 dargestellten Fahrzeuges, das in ein geschlossenes Fahrzeug umgestaltet worden ist ; Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, die ein Fahrzeug mit zwei Türen zeigt, die durch einen vollen Zwischenraum getrennt sind ; Fig. 6 zeigt eine Einzelheit einer der äusseren Stützen des Verdeckes und Fig. 7 ist eine Endansicht in grösserem   Mass-   stabe der Einrichtung zum Festhalten der in den Stützen des Verdeckes angeordneten Scheibe. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt ein Fahrzeug der Type"Sport"vorn einen sehr niedrigen Windschirm   1,   der beispielsweise seitliche Stützen 2 von geringer Höhe besitzt. Diese Stützen bestehen im allgemeinen aus Metallstangen von regelmässigem, kreisförmigem, rechtwinkligem oder anderem Querschnitt, die mittels Schrauben oder Bolzen an der Karosserie befestigt sind. Der Erfindung gemäss benutzt man, um die Befestigung eines Verdeckes auf einem   Fahrzeug "Sport" zu ermöglichen,   die Stutzen   2   des   Windschirmes 1   als Träger, in welche die   Stützen 5, (Fig.   2) eines geeigneten   Verdec1. es gleitend   eingepasst sind. 



   Um dieses Verdeck anzubringen, kann man (Fig. 3) ein Rahmenwerk'5 verwenden, das bei 6 an einem geeigneten Drehzapfen der Karosserie angelenkt ist, der gegebenenfalls dauernd an dieser Karosserie angebracht ist. In diesem Falle kann er in einer geeigneten Ausnehmung angeordnet werden, die mittels eines passenden Deckels maskiert werden kann, um die Linie des Fahrzeuges beizubehalten. Dieses Verdeckgestell besitzt, wie iiblich, entsprechend gelenkige, wagrechte Hauptträger 7, die vorn mit den in den Stützen 2 des vorderen Windschirmes 1 gleitbaren Stützen 3 und hinten mit den hinteren Stützen 8 in Verbindung stehen, die mit dem übrigen Rahmenwerk um Drehzapfen 6 drehbar sind. 



   Zur Anbringung dieser Einrichtung an einem Fahrzeug mit zwei Türen 9 und 10, die um eine gemeinsame Achse drehbar sind (Fig. 4), wird der oberhalb der Türen 9 und 10 freigelassene Raum mittels entsprechender Fenster 11 und 12 geschlossen, die an einer vorteilhaft, in der   Verlängerung der Dreh-   achse der Türen 9 und 10 angeordneten gemeinsamen Achse 13 angelenkt und mit den Türen 9 bzw. 10 während deren Drehung entsprechend festverbunden sind, während sich die Achse 13 auf den Bord der Karosserie und auf den Hauptverdeckträger 7 stützt.

   Die Achse 13 kann an einem, in einer Tasche der einen der Türen 9 bzw. 10 vorgesehenen Drehzapfen angelenkt sein oder auch, wenn die Erfindung auf einen bereits vorhandenen Wagen angewendet werden soll, ohne die Türen auszutauschen, an ihrem unteren Ende eine zurückgebogene Achse von quadratischem, rechtwinkeligem oder polygonalem Querschnitt besitzen, die einen Spitzhaken bildet, während das obere Ende der Achse 13 in beliebiger geeigneter Weise mit oder ohne selbsttätige Verriegelung an   dem bezüglichen Hauptträger   7 des Verdeckes befestigt ist.

   Um das Klirren der geschlossenen Fenster unter der Wirkung der Erschütterungen und Stösse zu verhindern, wird im Inneren jeder der äusseren Stützen   3,   8   de ? Verdecks   eine Verriegelungseinrichtung 

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 ihrem oberen bzw. unteren Ende mit in verschiedenen Vertikalebenen angeordneten Knaggen 16 und 17 versehen ist, derart, dass der Abstand zwischen ihren Seiten in   Horizontalprojektion gleich   ist der Stärke des Rahmens des   bezüglichen Fensters   bzw.   j ! 2.   
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 an, während der abgerundete Teil allein vorragt (Fig. 2), so dass er sich in der Bahn der bezüglichen vertikalen Rahmenleiste 19 des Fensters 11 befindet, während die obere Knagge 16 vollständig im Inneren der Stütze   5 verschwindet.

   (Fig. 4.)  
Zur Umwandlung des   Wagens #Torpedosport@ in eine solchen   mit Innenlenkung wird das Verdeck aufgespannt, nachdem es. gegebenenfalls an den Drehzapfen 6 angebracht worden ist, worauf 
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 bindung mit dem Verdeck ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Falze gewährleistet wird. 



   Um den Abschluss der Karosserie zu vervollständigen, kann man am Oberende des   Windschirmes- ?   einen   hemntergeklappten   Flügel 20 anordnen, der mit dem   Windschinn     1   mittels eines Scharniers 21 verbunden ist und entsprechende Ausmasse aufweist, so dass er sich mit seinem Aussenrand an das Verdeckgestell anlegen kann und auf diese Art einen vollständigen Abschluss des Vorderendes bildet, wie dies beispielsweise in Fig. 5 dargestellt ist. 



   Diese Figur zeigt als Ausführungsbeispiel die Anordnung, die man dem Ganzen geben kann, wenn die Karosserie Türen 22 und 23 besitzt, die durch einen vollen Teil 24 getrennt sind, der gegebenenfalls mit einer Tasche zur Aufnahme der Fenster versehen sein kann. Die zum Verschliessen der Karosserie bestimmten Fenster können mit jeder beliebigen Anzahl von Tafeln eingerichtet sein, die vorzugsweise aneinander angelenkt sind, wobei die Endtafeln so angeordnet sind, dass sie mit den bezüglichen Türen verdreht werden, während die mittleren Tafeln mit ihrem unteren Rand auf dem Bord der Karosserie und mit ihrem oberen Rand an dem bezüglichen   Hauptverdecksträger   befestigt sind. 



   Die Erfindung kann bei Kraftfahrzeugen und andern Fahrzeugen angewendet werden, insbesondere 
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 in welchem Falle die vorderen Stützen 3 und 4 des Verdeckes in beliebiger Weise an der Karosserie befestigt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Allwetterkarosserie, dadurch gekennzeichnet, dass am Vorderende der seitlichen Gestellängsträger des abnehmbaren Verdeckes bekannter Bauart Verdeckstützen angelenkt sind, die in die Stützen des vorderen Windschinnes bzw. in Ausnehmungen in deren Unterteil einschiebbar und mit Feststellorganen für die   Verdeckschliessfenster   versehen sind, wodurch die Umgestaltung des Kraftwagens in einen geschlossenen ermöglicht wird, ohne dass nach Abnahme des Verdeckes seine Eigenart aufgehoben wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Verdeckstützen in ihrer Längsachse verschiebbar in die Windschirmstützen eingreifen, an denen sie mittels Schrauben od. dgl. feststellbar sind.
    3. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellorgane ohne Verwendung von Falzen od. dgl. aus je zwei entsprechend zusammenwirkenden Knaggen (16, 17) bestehen, die das Fenster an der bezüglichen Verdeckstütze in der Schliessstellung festhalten.
    4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den vorderen Windschirm bildende Glasscheibe einen mit ihrem Oberrand mittels Scharnier verbundenen Klappflügel trägt, um den vollständigen Abschluss des Vorderteiles der Karosserie durch einfaches Aufklappen dieses beweglichen Teiles zu ermöglichen.
AT103276D 1924-12-24 1925-01-13 Allwetterkarosserie. AT103276B (de)

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AT103276B true AT103276B (de) 1926-05-10

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AT103276D AT103276B (de) 1924-12-24 1925-01-13 Allwetterkarosserie.

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