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Ziindmagnet für Verbrennungskriaftmaseluenpn.
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überlappen, so dass sie einen lamellierten von Schlitzen durchbrochenen Ringkörper bilden (Fig. 3 und 4) ; beliebige nicht dargestellte Verbolzungen oder sonstige Verbindungen halten dieses Ganze unter sich zusammen und verbinden es mit dem Tragring 16, der auf dem um seine Längsachse umlaufenden Masehinenzylinder 11 aufgesetzt ist. Ein Teil 18 des Masehinengehäuses bildet einen Ringschieber 19 zum Steuern der Ein-und Auslassöffnungen 20, 21 bzw. 22, 23 in dem Zylinder 11 und trägt eine feststehende Kappe 24.
In der Kappe 24 ist ein Drehschieber 25 gelagert, der in sich einen Kondensator 26 aufnimmt und nach dem Maschinenzylinder zugekehrt einen Magnetanker 27 trägt. An diesem Anker 27 sind (Fig. 2) zunächst die zwei Kontakte 28, 29 des Primärunterbrechers befestigt, und der eine Kontakt 29 trägt einen Daumen 30, der durch Einfallen in eine Vertiefung 31 des umlaufenden Tragringes 15 die Unterbrechung bewirkt. Weiter ist am Anker 27 eine Hochspannungsbürste 32 befestigt, die an einem Zuleitungsteil 33 einer federnden Nadel 34 anliegt.
Diese Nadel 34 leitet den Strom zum Innenpol der mitten im Zylinderboden eingeschraubten Zündkerze 35, während die zweite Hochspannungsverbindung wie üblich durch Korperschluss hergestellt ist.
Der Anker 27 trägt als Verlängerung gegen den Zylinder hin einen kegelartig ausgebildeten Vergaserkopf 36, dem durch eine Mittelbohrung 37 Brennstoff so zufliesst, dass dieser zwischen dem Vergaserkopf 36 und der Zündkerze 35 in den angesaugten Luftstrom hineingewirbelt wird. Der Verbrennungsluftstrom tritt durch Öffnungen 38 der Kappe 24 und Öffnungen 39 des Drehschiebers 25 und den Innenraum zwischen den J\fagnetlamellen 17 a, 17 b hindurch an den Anker 27 und zum Tragring 16 und dann zwischen dem Zylinderkopf und Tragring. M hindurch zum Ringschieber 18 und endlich zum Zylinder 11.
Dieser Luftstrom kühlt also die Magnetteile und ist durch Drehen des Drehschiebers 25 mittels des Handgriffes 40 regelbar. Der Drehschieber regelt dabei zugleich, da an ihm der Unterbrecher 28, 29,30 befestigt ist, auch den Zündzeitpunkt.
Der Drehschieber 25 ist ferner zur Regelung des Brennstoffzuflusses ausgebildet, indem an den Brennstoffkanal 37 ein radialer Kanal 41 mit einer kurzen Ringrinne 42 angeschlossen ist, die einem Brennstoffzulaufstutzen 43 der Kappe 24 gegenüberliegt. Die Ringrinne 42 ist derart mit abnehmender Tiefe ausgebildet, dass sie bei verschiedenen Drehlagen des Drehschiebers 25 verschiedene Brennstoffdurchlassquerschnitte ergibt. Hiedurch ist gleichzeitig dem Brennluftquerschnitt stets auch der Brennstoffquerschnitt angepasst.
Endlich dient der Drehschieber 25 auch zur Schmierölregelnng, indem er gegenüber einem Schmierölstutzen 44 gleichfalls eine kurze Ringrinne 45 abnehmender Tiefe und im Anschluss an diese einen Kanal 46 aufweist, der das Schmieröl auf das Kugellager 13 tropfen lässt, von wo es durch den Ringschieber 18 zum Zylinder geht
Bei der Ausführungsform des Zündmagnetes nach Fig. 4 kann alles unverändert bleiben, nur ist gezeigt, wie die Magnetlamellen 17 c, 17 d hier als hochkant stehende Rohrteile ausgebildet sind. Diese Ausführungsform kann vorteilhaft sein, wo andere räumliche Verhältnisse eine axiale Hindurchführung von Kühlluft durch die Magnetlamellen erwünscht machen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zündmagnet für Verbrennungskraftmaschinen, bestehend aus ringsegmentähnlichen und sich mit gleichnamigen Polen von entgegengesetzten Seiten her überdeckenden Feldmagnetlamellen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Feldmagnetlamellen je in der Gestalt von etwas mehr als einem Halbring ausgebildet, durch tiberdeckung der Pole von entgegengesetzten Seiten her zu einem Magnetring zusammengeschlossen und auf einen um seine Achse rotierenden Kraftmaschinenzylinder aufgesetzt sind, während der Magnetanker stillsteht.