AT103099B - Neigungswage mit trommelförmiger Anzeigevorrichtung. - Google Patents

Neigungswage mit trommelförmiger Anzeigevorrichtung.

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Neuhoefer & Sohn A G Fuer Geod
Josef Pschunder
Allg Finanzierungs Ag Afag
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  Neigungswage mit trommelförmiger Anzeigevorrichtung. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neigungswage, die an einer Anzeigetrommel zugleich das Gewicht und den Preis der Ware anzeigt. Es sind bereits verschiedene Ausführungen solcher Wagen bekannt, welche aber bezüglich der Justierung Nachteile zeigen, die durch vorliegende Erfindung beseitigt erscheinen. 



   Die Wage besitzt ausser dem Pendel noch ein   Taraausgleichgewicht   und eine Anzeigevorrichtung. 



  Der von der   Wagebrüeke   kommende Wagbalken betätigt erfindungsgemäss zugleich drei gesondert justierbare Zugstangen, u. zw. eine für das Taragewicht, eine für das Pendel und eine für die Zahnstange, welche die Zähltrommel in Funktion setzt. Auf die Justierung der einzelnen Zugstangen und Hebel ist besonderes Augenmerk verwendet, so ist vor allem die Justierung der Pendelgewichtseinrichtung eine dreifache,   u.   zw. ist das Pendelsegment zunächst um seine eigene Achse auf einem Lagerbacken und mit diesem zusammen gegenüber der Pendelachse verstellbar und ausserdem ist das Pendel selbst gegenüber der die Auflagschneiden tragenden Pendelachse im Winkel einstellbar. Nach Einstellung des Segmentes wird dasselbe festgeklemmt. 



   Die Zahnstangeneinstellung ist nach der Erfindung so ausgebildet, dass die Zugstange mit der Zahnstange durch ein exzentrisch angeordnetes   klobenformiges   Organ verbunden ist, in welchem die 
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 gegen das von ihr zu drehende Zahnrad der Zähltrommel drückt, so dass sie aus dem Zahntrieb nicht   herausschnappen   kann. Auch die Feineinstellvorrichtung für die Zugstangen, die an den Gewichtshebeln angreifen, erhält nach der Erfindung eine besondere Ausbildung. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt, u.   zw.   zeigt Fig. 1 die Wage in der Rückansicht, Fig.   1a   den Grundriss des Sockels, Fig. 2 das Pendel mit dem Pendelsegment, Fig. 3 und 4 die Pendelaufhängung, Fig. 5 und 6 die Segmentbefestigung, Fig. 7 die Achse für Pendel und Segment, Fig. 8 die Justiervorrichtung für die Pendel-und die Tarierstange, Fig. 9 die Justiereinrichtung für die Zahnstange in Seitenansicht, Fig. 10 dieselbe im Grundriss. 



   In Fig. 1 und la zeigt 1 die Wägeplatte der   Wagbrücke,   welche auf dem Wagbalken 2 aufliegt. 



  Letzerer bewegt bei seinen Schwankungen nicht allein die Wägeplatte   1,   sondern überträgt die Schwankungen auch auf die Zugstangen   6,'1   und 8, welche bzw. zum   Ausgleichspendel   9, zum   Tarier-   hebel 14 und zur Zahnstange 26 führen. Die Pendelzugstange 6 besitzt eine Feineinstellung 27 und endigt in einem Stahlband   12,   welches am Segment 11 befestigt ist, das seinerseits seine Drehwirkung auf das Pendel 9 ausübt. Zu gleicher Zeit wird aber auch das Taragewicht 10 durch den Hebel 14 vermittels, der durch Feineinstellung 27 justierbaren   Zugstange 7 beeinflusst, wodurch   das Gewicht des Gestänges und der   Brücke   ausgeglichen wird. 



   Durch die Zugstange 8 wird die Bewegung des Wagebalkens 2 auf die Skalentrommel   5     übertragen,   indem die Zugstange 8 unter Zwischenschaltung einer Justiervorrichtung 28 auf einen Zahntrieb 18 einwirkt, welcher die Trommel   5   durch die Achse 17 in Rotation versetzt und auf eine bestimmte Marke einstellt. Dass die ganze Einrichtung in einem Gehäuse 3 und 4 eingeschlossen und in bekannter Weise durch die Justierschrauben 16 in die Horizontale gebracht werden kann, sei nur nebenbei erwähnt. 

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Segment selbst ist um die Achse 30 drehbar, trägt den Fortsatz 31 und den Schlitz 32 sowie die Klemm- schraube 33, durch welche das Segment nach Einstellung an den Backen 34 (Fig. 5 und 6) festgeklemmt wird.

   Der Fortsatz 31 stützt sich gegen die Justierschraube   35,   welche im Backen 34 verschraubbar ist. Der Backen 34, welcher auf der Achse 36 verstellbar ist, lehnt sich seinerseits wieder mit seinem Ansatz 37 gegen die am Pendelkopf 38 sitzende Justierschraube 39   und wird nach zweckmässiger   Ein- stellung durch die Klemmschraube 40 an die Achse 36 festgeklemmt. 



   Das Pendel 9 ist auf der Pendelstange 42 durch Mutter 43 auf Schraube 42 verstellbar, welch letztere in dem Pendelkopf 38 endigt, welcher durch die Klemmschraube 41 (Fig. 3 und 4) an der   Achse 36festklennnbarist. Der Pendelkopf 38 trägt den Ansatz 44, in welchem die Justierschraube 39 sitzt.   



   In Fig. 7 ist die Achse 36 dargestellt, welche an den Enden die Schneiden 45 und in entsprechender Entfernung von den Enden die Rille 46 besitzt, in welche sich das Segment 11 einschieben kann. 



   Fig. 8 zeigt die Feineinstellvorrichtung 21, welche die Justierung der Zugstangen 6 und 7   ermöglicht.   In einen Rahmen 47 wird die mit einer Pfanne 48 versehene Stahlschraube 49 eingeschraubt, auf welcher ein zweiter, im Rahmen 47 verschiebbarer Rahmen 50 aufgesteckt ist und durch eine Spiralfeder 51 nach unten gehalten wird. Auf der Pfanne 48 ruht der   Stahlkegel ?, welcher   in einem vom Wagbalken 2 kommenden Ansatz 53 eingeschraubt ist, so dass dieser Ansatz frei beweglich ist, ohne ausser Bereich des Rahmens 50 kommen zu können. Der äussere Rahmen 47 setzt sich dann in der Zugstange 6 oder 7 fort.

   Der Vorteil dieser Feineinstellung ist ohneweiters ersichtlich, da durch Einstellung der leicht   zugänglichen Schraube   49 der Hebel 53 in der Höhenlage justiert werden kann und somit auch die Zugstangen 6 oder 7 genau auf die präzise Länge eingestellt werden können. Ausserdem ist von Wichtigkeit, dass der Balken 53 gegenüber dem Rahmen 50 immer den gleichen Spielraum hat. 



   Die Einstellung der Zahnstange ist in Fig. 9 und 10 dargestellt, u.   zw.. zeigt 8   die vom Wagbalken kommende Zugstange, welche mit dem exzentrisch angeordneten klobenförmigen   Stück J4   vernietet ist. 



  Dieses Stück 54 drückt durch sein Gewicht die Zahnstange an das Triebrad 18, Fig. 1, und besitzt an seinem unteren Arm ein rundes Loch55, durch welches das halbrunde Ende der Zahnstange 26 hindurchragt, wobei es durch den Präzisionsstift 56 am Verdrehen verhindert ist. Am oberen Arm des Stückes   54   ist eine um sich drehbare Schraubenmutter 57 eingesetzt, welche das mit Gewinde versehene Stück der Zahnstange 26 umgibt und diese Stange durch Drehen in ihrer Lage zur Stange 8 der Länge nach verstellt, so dass also die Gesamtlänge des Gestänges verkürzt oder verlängert werden kann und so die Stellung der Skalentrommel beeinflusst. Die Mutterschraube 57 wird durch Präzisionsstifte drehbar festgehalten. 



   Alle diese Feineinstellungen, wie sie in den beschriebenen Figuren dargestellt sind, bewirken zusammen die hohe Präzision der Wägevorrichtung und bilden einen wesentlichen Bestandteil der
Erfindung, da durch deren Zusammenwirken der technische Effekt, der erzielt werden soll, erreicht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Neigungswage mit trommelförmiger Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der
Wageba. lken (2) drei mit je einer besonderen   Feineinstell- bzw. Justiervorrichtung (27, 28)   für die Länge versehene Zugstangen (6, 7,   8)   betätigt, von denen die eine das Pendelgewicht (9), die zweite das Tara-   gewicht (10)   und die dritte die Skalatrommel beeinflusst (5).

Claims (1)

  1. 2. Neigungswage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierung der Pendelgewichts- einrichtung eine dreifache ist, u. zw. derart, dass das Segment (11) um seine Achse (30) auf dem Lagerbacken (34), ferner mit diesem zusammen zur Pendelachse (36) verstellbar ist, und dass ausserdem das Pendelgewicht (9) selbst gegenüber der die Auflageschneiden tragenden Pendelachse (36) im Winkel eingestellt werden kann.
    3. Neigungswage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feineinstellvorrichtung der Zugstangen ("6, 7 aus zwei zueinander verstellbaren Rahmen (47, 50) besteht, die durch eine Präzisionsschraube (49) eingestellt werden können, wobei der von der Wagbrücke kommende Hebelarm (53), in den inneren Rahmen (50) reichend, mit einem in das Armende eingeschraubten Stahlkegel (52) auf einer Pfanne (48) der Regulierschraube (49) aufruht und mit dieser verstellt werden kann.
    4. Neigungswage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung der Zahnstange (26) an einem exzentrisch angeordneten klobenförnigen Teil (54) sitzt, mit welchem die Zugstange (8) fix verbunden ist und der durch sein Gewicht die Zahnstange (26) an das Zahnrad andrückt.
AT103099D 1925-03-09 1925-03-09 Neigungswage mit trommelförmiger Anzeigevorrichtung. AT103099B (de)

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