AT102981B - Vorrichtung zur Herstellung nachgeahmter Hochprägungen in der Druckpresse. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung nachgeahmter Hochprägungen in der Druckpresse.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Herstellung nachgeahmter Hochprägungen in der Druckpresse. Es ist bekannt, Hochprägungen für Zierdrucke dadurch nachzuahmen, dass der noch feuchte Druck mit Harzpulver, allenfalls unter Zusatz von Bronzestaub od. dgl. eingestaubt und das nach Entfernung des Überschusses nur an den Drueklinien haften gebliebene Pulver durch Erwärmen des Druckes zum Schmelzen gebracht wird. Es entsteht hiedurch ein Zierdruck mit erhabenen hochglänzenden Linien, der nicht nur die bedeutend schwieriger und teueren Hoehprägdngen täuschend nachahmt, sondern auch wegen des Mangels der entsprechenden Tiefprägung auf der Rückseite diesem in vielen Fällen vorzuziehen ist, insbesondere dort, wo die Rückseite beschrieben oder bedruckt werden soll. Zur Erwärmung der eingestaubten Drucke waren bisher teuere, mittels Gas oder elektrisch beheizte EMI1.1 solche Zierdrucke einen verhältnismässig kleinen Teil der Gesamtaufträge einer Druckerei betragen, macht sich die Anschaffung der teueren Einrichtungen meist nicht bezahlt, so dass das Verfahren von den meisten Druckereien als nicht lohnend abgelehnt werden muss. Vielfach handelt es sich um kleine Formate, bei denen überdies die Beheizung grosser Walzen an sich schon die Herstellung nicht lohnend gestaltet. Vorliegende Erfindung bezweckt nun diesen Übelständen abzuhelfen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass in den Schliessrahmen einer beliebigen Druckpresse eine zweckmässig elektrische Heiz- platte nach Art eines Klischees derart eingesetzt wird, dass deren Oberfläche ein Geringes tiefer als die Druckfläche zu stehen kommt, so dass sie den eingestaubten Druck nicht berührt und das Anschmelzen des Harzpulvers lediglich durch Wärmestrahlung bewirkt. In der Zeichnung ist ein Schliessrahmen 4 mit der eingesetzten elektrischen Heizplatte 1 dargestellt, die durch die Schliessstege 2 und das Schliesszeug 3 gehalten wird. Der in vorliegendem Falle elektrisch zu beheizenden Platte 1 wird der Strom durch nicht dargestellte isolierte Leitungsdrähte zugeführt. Die Erhitzung wird so hoch getrieben, dass das Harzpulver im Abstand von wenigen Millimetern fast augenblicklich schmilzt. Wird der Rahmen mit der Heizplatte z. B. in eine gewöhnliche Tiegeldruck- presse eingesetzt, so können die eingestaubten Drucke nacheinander eingelegt und im Tempo der gewöhnlichen Druckherstellung angeschmolzen werden. Mit dem Verfahren können auch grössere Auf- lagen rasch und vollkommen gleichmässig hergestellt werden. Es ist selbstverständlich, dass die Erhitzung der Platte statt elektrisch auf jede beliebige Art, z. B. durch Dampf erfolgen könnte. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung nachgeahmter Hochprägungen durch Einstauben frischer Drucke mit Harzpulver und nachträglichem Anschmelzen desselben, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schliess- rahmen einer beliebigen Druckpresse eine zweckmässig elektrische Heizplatte nach Art eines Klischees derart eingesetzt wird, dass deren Oberfläche ein Geringes tiefer als die Druckfläche zu stehen kommt, so dass sie den eingestaubten Druck nicht berührt und das Anschmelzen des Harzpulvers lediglich durch Wärmestrahlung bewirkt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| EP1787812A2 (de) | 2005-11-17 | 2007-05-23 | MAN Roland Druckmaschinen AG | Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung von Strukturoberflächen |
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1925
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| EP1787812A2 (de) | 2005-11-17 | 2007-05-23 | MAN Roland Druckmaschinen AG | Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung von Strukturoberflächen |
| DE102005055410A1 (de) * | 2005-11-17 | 2007-05-24 | Man Roland Druckmaschinen Ag | Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung von Strukturoberflächen |
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