AT101969B - Beschickungsvorrichtung für Drehrohröfen. - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für Drehrohröfen.Info
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Description
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Beschickungsvorrichtullg für Drehrohröfen.
Die Erfindung bezieht sich auf Drehrohröfen zur Destillation von Kohle, Ölschiefer und ähnlichen Stoffen und betrifft eine Einrichtung zur Regelung der Beschickung des Apparates mit dem zu destillierenden Gute.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass eine mit schraubenflügelartig gestellten Förderschaufeln besetzte Welle, die durch die Drehung des Drehrohres gedreht wird, derart gegen dieses längsverschiebbar angeordnet ist, dass je nach ihrer Stellung, mehr oder weniger Förderschaufeln in das durch einen Fülltrichter zugebrachte Beschickungsmaterial eingreifen. Die weitere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich darauf, dass das Gehäuse der Beschickungsvorrichtung entgegen einer Federkraft längsverschiebbar gelagert ist, so dass die Beschickungsvorrichtung als Ganzes vom Drehrohr entfernt werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Gesamtanordnung im Längsschnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt den Längsschnitt und Fig. 2 den Querschnitt der Beschickungseil1l'ichtung in grösserem Massstab.
Die Destillationsanlage besteht aus einem Drehrohr a, welches von durch die Kammer b streichenden Heizgasen umspült wird. Das Rohr a läuft auf Rollen und wird durch ein bei e schematisch angedeutetes Getriebe in Drehung versetzt. Innerhalb des Drehrohres ist eine mit einer mittleren Öffnung versehene Speiche t befestigt. In diese Öffnung ragt das Ende der Welle g der Fördervorrichtung, die schraubenflügelartig gestellte Schaufeln h od. dgl. trägt, durch welche das vom Fülltrichter i zugeführte Material in das Drehrohr befördert wird. Durch den Eingriff der Welle g mittels eines Mehrkantendes in die Öffnung der Speiche t wird der Antrieb der Fördervorrichtung durch das Drehrohr selbst bewirkt.
Es ist schon bekannt, die Schaufelwelle der Beschickungsvorrichtung mittels einer die Drehtrommel durchsetzenden Speiche von dieser selbst antreiben zu lassen. Hiebei ist aber die Welle nicht längsverschiebbar.
Die Förderschnecke ist von einem zylindrischen Gehäuse m umgeben, in das der Fülltrichter i mündet. An der dem Drehrohr entgegengesetzten Stirnwand des Gehäuses ist eine mittels des Armes k drehbare Schrauben spindel j gelagert, die mittels einer Überwurfkappe ? od. dgl. an dem Ende der Welle g angreift. Mittels der Schraube j kann die Welle g axial verschoben werden, so dass mehr oder weniger Förderschaufeln h unter der Mündungsöffnung des Fülltrichters t zu stehen kommen und dementsprechend mehr oder weniger Material erfassen und in das Drehrohr fördern.
Das ganze Gehäuse m samt dem Fülltrichter i wird durch zwei parallele Lenker n getragen, die kippbar auf der Grundplatte o gelagert sind und unter der Wirkung der Feder p die Tendenz haben, gegen das Drehrohr zu kippen, so dass das Gehäuse m, das mit seinem Ende mit etwas Spielraum in die Drehrohrmündung ragt, mit einem Bund t'samt Dichtungsring stets gegen diese gedrückt wird. Infolge der kippbaren Lagerung kann es jederzeit in einfachster Weise herausgezogen werden, wenn die Beschickungsvorrichtung untersucht, oder der Zugang zum Drehrohr freigelegt werden soll.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Beschickungsvorrichtung für Drehrohröfen zur Destillation von kohlenstoffhältigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch das Drehrohr (a) gedrehte, mit sehraubenflügelartig gestellten EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 eingreifen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Förderschaufeln besetzte Welle (g) mit ihrem einen Ende längsverschiebbar, aber nicht drehbar in der mittleren Bohrung einer im Drehrohr angeordneten Speiche (f) gelagert ist, so dass das Drehrohr seine Drehung auf die Welle überträgt.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsverschiebung EMI2.2 entgegen der Wirkung einer Feder (p) in axialer Richtung von dem Drehrohr, in das es mit seinem einen Ende hineinragt und gegen das es sich mit einem Bund (r) stützt, entfernt werden kann.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (in) auf parallelen Lenkern (n) kippbar gelagert ist. EMI2.3
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